Berge und Rassismus

Als Bergsteiger war ich auch schon im Gebiet rund ums Agassizhorn unterwegs. Der Name dieses Berges fällt auf denn es versteckt sich eine spannende Geschichte dahinter. Im Film «Agassizhorn - Berg der Schande» wird die Geschichte des Namensgebers Louis Agassiz erzählt. Im Film werden auch zwei Bergsteiger bei der Besteigung des Agassizhorns gezeigt. Die Besteigung vermittelt eine andere Seite des Berges. Nämlich das Berge stumme Meister sind und einige Geheimnisse für sich bewahren. Auch Louis Agassiz muss der Faszination der Berge erlegen sein als er damals als Gletscherforscher rund ums Agassizhorn unterwegs war. Immerhin braucht es eine extra Portion Motivation um sich tagelang (und nächtelang) auf Gletschern herumzutreiben und nach unerforschten Fragen und Antworten zu suchen. Louis Agassiz hat aber auch eine andere Seite. Nachdem er sich der Gletschforschung abgewandt hat, begann er in den USA als Naturforscher Rassentheorien zu entwickeln. Er war von der Mindewertigkeit dunkelhäutiger Menschen überzeugt. Diesem Thema widmet sich das Komitee «Demonter Louis Agassiz». Sie haben sich zum Ziel gesetzt den Berg umzutaufen. Der Film behandelt diese verschiedenen Aspekte und vermittelt eine abwechslungsreiche Berggeschichte mit einem Schuss Forschung und Geschichte.

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Geschichte

Der Film zeigt wie Louis Agassiz rund ums Agassizhorn geforscht hat und wie es schlussendlich zur Verbreitung seiner rassistischen Ansichten gekommen ist. Der Film soll aber auch den Berg als Ziel von Alpinisten zeigen und wie sich das Geschichtsbild verändern kann und wie die Protagonisten dazu stehen. Die Lebensgeschichte Louis Agassiz verdeutlicht, dass das Leben nicht immer planbar ist und plötzlich positive oder negative Kehrtwendungen vollziehen kann. Menschen kommen und gehen. Die Berge sind stille Hüter ihrer Geheimnisse. Die Geschichte über das Agassizhorn geht weiter.

Deine Unterstützung wird gebraucht

Deine Unterstützung fliesst in die Filmarbeiten am Berg. Hierzu braucht es einerseits Wetterglück und anderseits zusätzlichen Aufwand um spannende Bilder vom Berg produzieren zu können. Auf die Hilfe eines Helikopters wird beim Filmen verzichtet. Ebenfalls steigen die zwei Bergsteiger in einer Dreitagestour aus eigener Kraft zum Agassizhorn auf. Zu guter Letzt fliesst deine Untersützung auch in die Postproduktion mit Bild- und Tonkorrektur und entsprechender Musik. Der Film soll 20 - 30 Minuten dauern und ist eine Low-Budget Produktion. Let’s go.