Über Alex Miksch

Wer Alex Miksch kennt, weiß: Seine Lieder sind so authentisch, leidenschaftlich und kompromisslos wie er selbst.

Ohne den Blues, seine musikalische Heimat, aus den Augen zu verlieren, klingt er mal melancholisch-verträumt oder erdig-eindringlich, mal heiter-verspielt oder entflammt-ungezügelt. Seine Texte sind der Spiegel seiner Empfindungen und Emotionen, stellen Fragen oder geben Antworten, machen nachdenklich oder amüsieren, geben Einblicke in Vergänglichkeit und Vergangenes und deuten auf ein bewegtes Leben hin. Sie thematisieren diverse Facetten zwischenmenschlicher Begegnungen und deren mögliche Ausgänge, handeln vom Suchen und Finden der Liebe oder vom Auseinandergehen und Verlassenwerden. Durch sein musikalisches Werk zieht sich auch die tiefe Verbundenheit des 1967 in Krems an der Donau geborenen Musikers mit dem Waldviertel und die Auseinandersetzung mit seiner dortigen Herkunft.

Hört man Alex Mikschs Kompositionen, sein stimmungsvolles und energetisches Spiel auf der Gitarre, das nicht selten als famos bezeichnet wird, seine rauchig-raue und unverfälschte Stimme, und lauscht man seinen Worten, so versteht man, dass Musik-Machen ist, was seiner Existenz den größten Sinn gibt und die einzige Konstante in seinem Leben darstellt.

Im Alter von 13 Jahren begann er Gitarre zu spielen, erste Aufmerksamkeit als Instrumentalist erspielte er sich in der Band Faust, die in den neunziger Jahren über den Raum Krems an der Donau hinaus musikalische Spuren hinterließ. Nach dem Ende von Faust schlug er seinen eigenen musikalischen Weg ein, entschied, nicht mehr ausschließlich Gitarre zu spielen, sondern auch zu singen, und machte zum Beispiel mit dem Übersetzen von Tom Waits-Liedern über sich reden. Dies sowie die Tatsache, dass sein Gesang und jener von Waits sich nicht unähnlich sind, waren Grund für manch eine/n, ihn den «Tom Waits aus Wien» zu nennen. Dass er nicht auf die Rolle des Kopisten zu beschränken ist, sondern als eigenständiger und unvergleichlicher Künstler und Kreativer wahrgenommen werden muss, beweisen seine letzten fünf Veröffentlichungen «Wos so is» (2016), «9 Lem» (2015), «Zänd zamm» (2014), «Straße des Hundes» (2009) und «König der Kröten» (2006), die allesamt von der Kritik gelobt wurden.

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Über «Nur a Opfe»

Die Musiker, die das Album «Nur a Opfe» mit Alex Miksch einspielen, zählen nicht nur zu seinen engsten Freunden und Wegbegleitern, sondern sind auch allesamt keine Unbekannten in Österreichs Musiklandschaft: Orges Toce bereichert Mikschs Lieder an der elektrischen Gitarre und an der einen oder anderen Stelle auch stimmlich, den rhythmische Puls des Albums bilden Philipp Moosbrugger am Bass und Christian Eberle am Schlagzeug, und als Gastmusiker ist am Akkordeon und Untertongesang kein Geringerer als Otto Lechner zu hören. Einige der auf dem Album enthaltenen Lieder, allen voran die den Kennern und Kennerinnen von Mikschs Musik zweifellos geläufige Ballade «Nosse Schuach», werden außerdem durch die wunderbare Stimme von Anna Anderluh vervollkommnet.

Den Ton gibt Alexander Lausch an, im zweifachen Sinn, da das Album von ihm in seinem Listencareful Tonstudio in Wien sowohl aufgenommen und gemischt als auch produziert wird. Für das Mastering holt man sich mit Martin Scheer einen Fachmann par excellence, der aufgrund seiner Zusammenarbeit mit Bands und KünstlerInnen wie Bilderbuch und Conchita Wurst auch längst kein Unbekannter mehr ist. Hier schließt sich wiederum ein Kreis, waren Miksch und Scheer doch einst Kollegen in der oben genannten Band Faust.

Bei der aktuellen Produktion liegt Alex Mikschs Hauptaugenmerk auf klanglicher Weiterentwicklung und dem Miteinfließen-Lassen neuer Sichtweisen und Ideen im Bezug auf Arrangement und Instrumentierung, und er hat in Alexander Lausch den geeigneten Partner für die Umsetzung dieser Ziele gefunden. Gemeinsam mit der Sängerin Ines Dallaji zeichnet sich Letzterer auch für den Background-Gesang bei einigen von den Liedern auf Alex Mikschs neuem Album verantwortlich.

Mit der Gestaltung des Album-Covers wird der unter anderem für die Wiener Stadtzeitung «Falter» tätige Illustrator Schorsch Feierfeil betraut. Einen Einblick in dessen Arbeit erhält man unter https://www.schorschfeierfeil.com.

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Dafür braucht Alex Miksch euren Support

Um die Produktion des Albums «Nur a Opfe» seinen Wünschen und Vorstellungen entsprechend umsetzen und alle bis jetzt angefallenen und noch anfallenden Kosten abdecken zu können, ist Alex Miksch nun auf eure finanzielle Unterstützung angewiesen. Wie er sich für euren Beitrag erkenntlich zeigen wird, ob mit einer handsignierten CD oder einem Konzert im Wohnzimmer oder Lieblings-Beisl, hängt natürlich davon ab, mit welchem Betrag ihr seine Albumproduktion fördert. Auf eines sei an dieser Stelle jedenfalls hingewiesen: Fällt die finanzielle Unterstützung großzügig genug aus, so wird es Alex Miksch auch möglich sein, sein neues Album auf Vinyl zu veröffentlichen.

Konkret wird euer Beitrag zur Finanzierung der folgenden Punkte verwendet:

  • Recording
  • Mixing
  • Mastering
  • Pressefotos
  • Pressung