AMARA ist ein Schweizer Kurzfilm über eine 25-jährige papierlose Frau in einem Bordell und einen jungen homosexuellen Mann namens Wim, der unter dem Erwartungsdruck seines konservativen Vaters steht.

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Kurzfilm gegen Femizid

Alle zwei Wochen stirbt in der Schweiz eine Frau durch die Hand eines Mannes.

Besonders gefährdet: Papierlose Frauen, Sexarbeiter*innen ohne Aufenthaltsstatus, Opfer von Menschenhandel – Menschen, die bei den Behörden oft zuerst nach dem Pass statt nach ihrem Wohlbefinden gefragt werden.

AMARA erzählt von einem dieser weiblichen Schicksale. Nicht durch Gewalt oder Voyeurismus – sondern durch emotionale Nähe zur Figur selbst.

Die Geschichte Amara, 25, papierlos, in einem Bordell arbeitend und Betroffene von Menschenhandel und sexueller Ausbeutung. Wim, jung, im Zwiespalt seines konservativen Vaters und seiner nicht gelebten Homosexualität. Zwischen ihnen entsteht etwas, das es im System nicht geben dürfte: ein Raum, in dem beide einfach existieren dürfen. Am Ende schlägt der Film eine Brücke zum Thema Femizid.

Das Ganze basiert auf wahren Begebenheiten. Ich bin Nikolai Paul, Filmemacher aus Bern. Über ein Jahr begleitete ich eine ehemalige Sans-Papiers-Frau in Bern – eine Frau, die die früher in einem Bordell unter prekären Bedingungen arbeiten musste (ehemalige Betroffene von Menschenhandel zwecks sexueller Ausbeutung) und mir von einer Begegnung mit einem jungen Mann erzählte. Die Geschichte liess mich nicht mehr los.

Crew Regie, Drehbuch und Produktion: Nikolai Paul · Kamera: Deborah Rhyner · Drehbuch- und Produktions-Mentorat: Eva Vitija · Szenenbild: Charline Giebel · Maske: Miriam Käser · 1st AD: Linda Bockmeyer · Licht: Jessica Baumgartner · Set-Ton: Christian Peruzzetto · 1st AC: Vanessa Blättler · Psychologische Begleitung: Rahel Dettwiler · Schnitt: Manuel Vogelsanger · Soundpost: Corsin Bader (Audiofix GmbH)

Cast AMARA: Gwen Njibamum (Mutterschiff Management) WIM: Lorenz Weh (Agentur Unitone)

  • AMARA – Gwen Njibamun CC: Hannes Caspar
    AMARA – Gwen Njibamun CC: Hannes Caspar
  • WIM – Lorenz Weh CC: Marcus Höhn
    WIM – Lorenz Weh CC: Marcus Höhn

Das Besondere unserem Projekt

AMARA zeigt weder Sex noch Nacktheit – sondern die Persönlichkeit einer jungen, traumatisierten Frau. Die Zuschauerinnen erfahren mehr über ihre Gefühle, ihre Traumata und ihren starken, komplexen Charakter. Hinter der Kamera steht eine Mehrheitscrew aus FLINTA-Personen, weil wir diese Haltung auch in der Produktion leben wollen.

Unsere Kooperationspartnerin XENIA Fachstelle Sexarbeit Bern ist offiziell an Bord. Bei erfolgreicher Distribution geht ein Teil der Gewinne direkt an sie – ein kleiner Beitrag, damit ihre Arbeit weitergehen kann.

Statement Kamerafrau Deborah Rhyner

Dafür brauchen wir deine Unterstützung

Das Crowdfunding-Geld fliesst direkt in die Produktion: Löhne, Technik, Szenenbild, Maske, etc am Set. Gedreht soll 2026 in Bern werden, die Festivalpremiere ist für 2027 geplant. Die Drehbuch-Entwicklung wurde bereits durch die Berner Filmförderung unterstützt.

Hilf uns, diese Geschichte zu erzählen – für Amara, und für alle, die unsichtbar gemacht werden.

  • Regie und Drehbuch  - Nikolai Paul
    Regie und Drehbuch - Nikolai Paul
  • Kamerafrau - Deborah Rhyner
    Kamerafrau - Deborah Rhyner