Lineare PK-Sätze ab 18 - für den Verbleib im Arbeitsmarkt

Art. 113 Abs. 3bis - Eidg. Volksinitiative – «Berufliche Vorsorge – Arbeit statt Armut»

«Für die Bemessung der Altersgutschriften gilt für alle Versicherten unabhängig vom Alter der gleiche Ansatz. Erwerbstätige Personen sind ab dem 1. Januar nach Vollendung des 17. Altersjahres beitragspflichtig».

Progressive PK-Sätze führen wegen zu hoher Lohn Nebenkosten ab 45 Jahren vermehrt zu Altersdiskriminierung und Arbeitslosigkeit. Die Folgen sind Aussteuerung, Vermögensverzehr und eine drohende Altersarmut, welche die Gesellschaft in Milliardenhöhe mit zu bezahlen hat!

«Ein linearer PK-Satz hält ältere Arbeitnehmer ab 45 Jahren vermehrt im Arbeitsprozess und stärkt dadurch den Binnenmarkt. Ihr Wissen und ihre Erfahrung helfen mit, den langfristigen Unternehmenserfolg zu sichern. Die Kaufkraft und Wertschöpfung inländischer Unternehmen steigen und haben dadurch ebenfalls eine positive Wirkung. Die Rekrutierung im inländischen Arbeitsmarkt senkt zudem die Kosten in der Sozialhilfe und entlastet somit auch die Kantone, die Gemeinden bzw. die Steuerzahler in Millionenhöhe! Für die Betroffenen ist ein Systemwechsel der PK-Beitragssätze laut Umfrage von 2016/2017 mit 69% der Nennungen derzeit der grösste Handlungsbedarf. Sie waren direkt oder indirekt der Auslöser ihrer Kündigung.

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Das Besondere an meinem Projekt

Wir brauchen den Systemwechsel, wenn wir der Altersdiskriminierung auf dem Arbeitsmarkt begegnen wollen. Unser Verein Workfair 50+ hat ihre eidgenössische Volksinitiative ohne Hilfe oder Zusagen von Parteien, Verbände oder Institutionen im Alleingang am 10. Juli 2018 lanciert. Die Thematik 50+ ist ein gesellschaftliches Problem, welches auch als solches angegangen werden sollte. Unser Ziel ist der Lobby Aufbau von 50+ «Betroffen von der Situation, resp. eine Situation die betroffen macht». Die Initiative ist unformulierter Natur, sie verlangt nur einen Systemwechsel von progressiven hin zu einem linearen PK-Satz ab 18 Jahren. Die Ausarbeitung liegt beim Bundesrat bzw. beim Parlament in Bern. Ziel ist es, mit einem linearen PK- Satz mehr ältere Arbeitnehmende im Arbeitsmarkt halten zu können resp. die Jüngeren ihre 2. Säule des BVG frühzeitig ansparen können.

Dafür brauche ich Unterstützung

Als Betroffenen Verein verfügen wir nicht über die Mittel der Hochfinanz. Wir finanzieren uns nur über Mitgliederbeiträge und Spenden. Es schlagen Reise-, Material- und Druckkosten zu Buche, welche wir derzeit von unserem bescheidenen Lebensbudget grösstenteils selber übernehmen und schultern müssen.

Bis Anfang 2020 werden wir rund CHF 250’000.- benötigen, um den Betrieb resp. die Initiativ Campagne aufrecht halten zu können. Mit dem Crowdfunding Projekt möchten wir 2019 unsere Initiative einer breiten Bevölkerung vor Ort schweizweit vorstellen, da diese Initiative an der Basis grosse Sympathien geniesst und wir ohne finanzielle Parteien Unterstützung neue Wege einschlagen müssen, um die nötigen 100’000 Unterschriften bis Anfang 2020 zusammen zu bekommen. «Workfair 50+ on Tour 2019» möchte die Basis vor Ort bei der Bevölkerung informieren. Die Kosten setzen sich wie folgt zusammen:

  1. Reise-und Verpflegungskosten für schweizweite Vorträge 2019 - CHF 12’500.-
  2. Material, Druck-, und Inseratekosten für T-Shirt, Flyer und Standaktionen – CHF13’500.-
  3. Eventplanung «Grundrecht auf Arbeit» am 2. Mai 2019, am Tag der Arbeitslosen in Bern - CHF 5’500.-

Wir wollen für die über 60’000 Betroffenen 50+ eine Lobby aufbauen und für ihre Anliegen am 2. Mai 2019, am Tag der Arbeitslosen in Bern für ihr Grundecht auf Arbeit und gegen die Altersdiskriminierung demonstrieren und ein Zeichen setzen. Immerhin ist laut dem CS Sorgenbarometer von 2017 die Sorge um den Arbeitsplatzverlust sowie die Altersarmut mit je 44% der Nennungen auf Platz 1 der inländischen Bevölkerung. Wer vor 10 Jahren mit 55 seine Stelle verloren hat, der sorgt sich heute mit 65 um seine Existenzsicherung im Alter!