Weihnachtsoratorium mit Zwischentönen

«Jauchzet Frohlocket!» Bekannt sind die ersten drei Kantaten des Weihnachtsoratoriums, des wohl berühmtesten Werkes von Johann Sebastian Bach. An unserem Weihnachtskonzert im Dezember 2018 wenden wir uns nun den weniger bekannten Kantaten vier bis sechs zu, die ins neue Jahr führen. Sie stehen in ihrer Wirkung auf das Publikum den ersten drei in nichts nach. Mutig reichern wir das grossartige Werk zudem an mit den chorischen Zwischenspielen «Quempas», speziell für unser Konzert komponiert von Chorleiter Peter Appenzeller. Eine Uraufführung! Zur Realisierung dieses besonderen Chorprojektes sind wir auf finanzielle Unterstützung durch Sie angewiesen. Sehen Sie was wir vorhaben und helfen Sie uns!

Picture 87569082 2f7a 4e40 94ec c1a089a7fe2fPicture c63e2b7d 6d6e 468a b520 75317f489012Picture 6de4355e f49d 48bc 8280 ca741354839ePicture 87de8cc5 a6c9 4e01 8a95 93666abc4df1

Bewegende Musik aus höheren Bezirken

Bachs grundlegende Idee war es offenbar, in der gesamten Weihnachtszeit an jedem Sonntage eine der sechs Kantaten zu Gehör zu bringen. Damals war das zeitgenössische, voll mitgelebte Musik. Doch auch heute noch, nach bald 300 Jahren, sind wir von diesen Kompositionen tief bewegt. Bachs Musik hat nichts Alltägliches an sich, sie stammt aus höheren Bezirken. Vertonte seelische Prozesse, welche man hörend erahnen kann. In ihrer ganzen Dramatik wirkt die Musik doch harmonisierend, menschenverbindend und im besten Sinne anregend. Jedes neue Jahrhundert wird Bach’scher Musik wieder etwas Neues abgewinnen können.

Die vierte Kantate vermittelt Dankbarkeit und Freude über die Beschneidung und Namensgebung des Jesuskindes. Die fünfte und sechste Kantate beschreiben die Geschichte der Weisen aus dem Morgenland. Königliche Chöre stehen jeweils zu Beginn, Trompeten erschallen zum krönenden Abschluss. Die Innigkeit der immer wieder erscheinenden Choräle wird in unseren Aufführungen durch mitwirkende Kinderstimmen unterstrichen.

Die Zwischenspiele «Quempas» aus der Feder unseres Dirigenten kontrastieren auf hochinteressante Weise mit der Musik Bachs. Die Worte dieser Chöre entstammen dem alten «Quempas»-Lied von Michael Praetorius (1607). Es handelt sich um ein traditionsreiches Weihnachtslied, das in der Vierung der Kirche aus allen Himmelsrichtungen gesungen wird. In der modernen Vertonung möchten wir diese «Quempas»-Bewegung erweitern: Wir sehen uns damit ganz in der Tradition des grossen Barockkomponisten, der auch immer wieder Neues schuf und seiner Zeit voraus war.

Picture 927f026a 41f3 4bc8 8e19 d084df1489cdPicture 95d5ccdc 36b7 4c09 a856 63d616190c10Picture 7e13ad55 b744 4958 ba50 a9d0da7cbea8Picture dd0d7ff2 f135 4ce3 acca 1eb1a1c0a61dPicture 2b697201 7484 4c53 8db4 9c52f4e5e712

Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung

Mit einem Werk wie Bachs Weihnachtsoratorium überschreiten wir Grenzen. Wir greifen musikalisch nach den Sternen und wachsen mit Unterstützung unseres Chorleiters, motivierter Orchestermusikerinnen und -musikern, Solistinnen und Solisten über uns hinaus. Die Finanzierung eines solchen Projekts mit einem Budget von rund 50’000 Franken bringt uns aber auch ökonomisch an eine Grenze - und diese ist sehr schwer zu überwinden. Alleine mit unseren Jahresbeiträgen und den Ticketeinnahmen können wir das nicht stemmen. Helfen Sie uns mit einer Spende hier, diese Grenze zu überschreiten! Für Ihre Hilfe, die wir unter anderem für die Finanzierung fairer Honorare an die professionellen Solistinnen und Solisten, Musikerinnen und Musiker einsetzen wollen, winken attraktive Belohnungen! Für Ihre Unterstützung danken wir herzlich und singen ganz speziell auch für Sie, wenn Sie unsere Aufführung besuchen.