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Das Projekt in Kürze

Zum 25. Geburtstag der Mädchenkantorei Basel bringen wir eine neue CD heraus: Pergolesis «Stabat Mater» für Soli, Mädchenchor und Ensemble (ein Live-Mitschnitt vom März 2015). Zur Jubiläumssaison 2016/17 wollen wir uns mit dieser CD unseren Fans und Partnern präsentieren.

Mädchenkantorei Basel at its best!

Für die Produktion und den Vertrieb der CD sind wir auf deine wertvolle Unterstützung angewiesen.

Die Mädchenkantorei Basel

Die Mädchenkantorei Basel hat sich mit kontinuierlicher Arbeit über die Region Basel und die Schweiz hinaus einen Namen als Chorschule und Konzertchor gemacht. In fünf Chorklassen werden Mädchen ab vier Jahren und junge Frauen altersgerecht und gezielt gefördert.

Ziele sind die Freude am Singen, der Umgang mit anspruchsvoller Chorliteratur, die Vermittlung vertiefter Musikkenntnisse und die Förderung von Talent und Expressivität auf der Basis sorgsamer Stimmentwicklung.

Die fünf Chöre der Mädchenkantorei Basel unter Leitung von Marina Niedel treten sowohl gemeinsam als auch in Einzelkonzerten und in Koproduktionen auf und sind regelmässig in Produktionen des Theaters Basel eingebunden. Neue Partner in der Regio sind u.a. basel sinfonietta und die Hochschule für Musik. Konzertreisen in Europa, Teilnahme an Festivals und Podien.

Die Mädchenkantorei Basel steht unter dem Patronat der Gesellschaft für das Gute und Gemeinnützige Basel (GGG), ist Mitglied der Schweizerischen Chorvereinigung, bei Europa Cantat und in der European Choral Association, bei FrauenBasel und Initiatorin des Netzwerks Mädchenchöre Deutschland Österreich Schweiz.

Content

Die CD

  • Giovanni Battista Pergolesi: Stabat Mater (Fassung für Solisten, Mädchenchor und Streicher)
  • Deborah Betschart, Sopran; Jan Börner, Counter-Tenor
  • Mädchenkantorei Basel, Streicherensemble und Basso continuo
  • Musikalische Leitung: Marina Niedel
  • Live-Aufnahme März 2015

Unter den zahlreichen Vertonungen des Stabat Mater nimmt das Werk Pergolesis einen herausragenden Stellenwert ein. Es ist, neben den Vertonungen von Rossini und Dvorak, eine der berühmtesten und am häufigsten aufgeführten Kompositionen des Textes. Der Text ist ein zehnstrophiges mittelalterliches Gedicht, in dem es um die trauernde Mutter Jesu an dessen Kreuz geht («Stabat mater dolorosa», lat. «Es stand die Mutter schmerzerfüllt»).

Pergolesi vertonte die zehn Strophen für Sopran- und Alt-Solo, Streicher und Basso continuo; diese Besetzung war von den Auftraggebern (einer ungesicherten Überlieferung zufolge eine adelige neapolitanische Bruderschaft) vorgegeben und resultiert wohl aus dem intimen Charakter einer Andacht, für die das Stabat Mater vorgesehen war.

Mitunter wird das Stabat Mater als eine Mischung aus Oper und Geistlicher Musik bezeichnet. Die überwiegend homophonen Duette werden von einem zweistimmigen Mädchenchor gesungen. Die Arien werden von erwachsenen Solisten gesungen, einer Sopranistin und – der historischen Situation wohl am nächsten – einem Counter-Tenor. Auch der Streicherpart wird mit historischen Instrumenten besetzt, dies hebt den kammermusikalischen Charakter besonders hervor. Eine Besonderheit ist, dass wir einige Sätze, die weder ein typisches Duett noch eine typische Arie darstellen sondern als Mischformen der beiden Gattungen bezeichnet werden können, mit Solistinnen aus den Reihen der Mädchenkantorei besetzen: Die Sätze erhalten sowohl stimmlich als auch charakterlich ein breites Spektrum an verschiedenen Farben.

Reinhören unter: https://soundcloud.com/user-462047388

Wir danken dir für deine wertvolle Unterstützung!

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