Darum geht’s
Im privat geführten Rainbacher Theaterstadel (nahe der Barockstadt Schärding und der bayerischen Domstadt Passau) wird ab 18. Juni 2026 Friedrich Ch. Zauners Romanepos «Das Ende der Ewigkeit» in der Bühnenfassung von Babett Arens uraufgeführt.
«Im Schatten der Maulwurfshügel», so der Titel der Theaterproduktion, spielt in der Zeit von 1900 bis 1917.
Im Mittelpunkt der Handlung steht das Leben in den abgelegenen Innviertler Weilern Thal, Oed und Fegfeuer. Scheinbar mühelos erschafft Zauner eine bäuerliche Welt, wie sie das Gesellschaftsbild in vielen ländlichen Gegenden Österreichs prägte.
Am Schicksal der beiden Hauptfiguren, dem Findelkind Maurits und der Wirtstochter Theres – beide Außenseiter – entfaltet Zauner ein Sittenbild jener Zeit mit eine Fülle von historischen Details: So erfahren wir ganz nebenbei, dass ein Bett mit Matratze oft ein unerreichbarer Luxus war oder dass sich ein Knecht bei der Verhandlung mit dem Bauern zu Mariä Lichtmess ausbedingen konnte, wie viel Bier ihm im Dorfgasthaus pro Tag zustanden und dass Faustschläge bei Raufereien verboten waren.
In der Bühnenfassung kommentiert ein Erzähler (Florentin Groll) das Geschehen und gibt Einblicke in die Gedankenwelt der Figuren – musikalisch begleitet wird er dabei vom Juvenis Chor, der Lieder aus der Zeit (komponiert von Matthias Deger) darbietet.

Ein Theaterfestival der besonderen Art
Die Begründer der Rainbacher Spiele, der österreichische Autor Friedrich Ch. Zauner (1936-2022) und seine Frau, die Dichterin Roswitha Zauner (1938-2021), haben sich mit dem Bau der Rainbacher Theaterstadels einen Lebenstraum erfüllt: Der große, ca. 350 Plätze fassende multifunktionale Stadel wurde von ihnen vor der eigenen Haustür errichtet und mit Eigenmitteln finanziert.
Ab 2009 führten sie dort eigene Stücke auf: abseits des klassischen Theaterbetriebs und der gängigen Moden; eigenwillig, risikofreudig und widerständig, wie es den Innviertlern nachgesagt wird …
Dafür brauchen wir Unterstützung
Um diese Festivalproduktion zu realisieren, braucht es:
18 Darsteller:innen, 8 Sänger:innen, 3 Musiker:innen, 1 Regisseurin, 1 Komponist und 1 Chorleiterin und zahlreiche helfende Hände hinter der Bühne.
Es braucht 34 Kostüme, 12 lebensgroße Puppen und 91 Requisiten.
Es werden 3 Bühnenerweiterungen gezimmert und zusätzliche Scheinwerfer montiert.
Es fehlt nicht mehr viel! Wir haben es fast geschafft und mit eurer Unterstützung wird es uns gelingen, diese ganz besondere Theaterproduktion auf die Beine zu stellen.






