Worum es geht

Auf der Grundlage von Franz Grillparzers Trilogie «Das goldene Vliess» werden wir ein Education-Projekt ins Leben rufen. Das 1822 in Wien uraufgeführte Stück fusst auf der antiken Argonautensage und beschreibt das Aufeinanderprallen der zwei Kulturen Kolchis und Griechenland (Medea und Jason). – Unser Projekt ist eine Musiktheaterproduktion. Hierfür wurde das Experiment eingegangen, Musik im früh- und spätbarocken Stil neu zu komponieren. Sie soll an gezielten Stellen des Stückes die Handlung untermalen und unterstützen.

Mit dem Zürcher Barockorchester, seiner Konzertmeisterin Renate Steinmann, sowie Sängern, die unter anderem an der Schola Cantorum Basiliensis ausgebildet wurden, konnten Musiker engagiert werden, die auf das historische Instrumentarium spezialisiert sind und höchste musikalische Qualität garantieren.

Für den Bereich Schauspiel wurden Jugendliche aus der Sekundarschule Liestal zur Teilnahme eingeladen. Zu ihnen werden die Rockband Vertex sowie professionelle und halbprofessionelle Schauspieler stossen. Eine Film- und Tonaufzeichnung des Projektes durch die Firma Gallus Media AG wird als Dokumentation unsere Arbeit abrunden und abschließen.

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Die Musik

Das Orchester wird in zwei Ensembles geteilt, die mit- und gegeneinander kontrastierend in je einem eigenen historischen Stimmungssystem arbeiten (mitteltönige Stimmung und temperierte Stimmung). Die Konfrontation dieser zwei grundsätzlich verschiedenen Systeme widerspiegelt den kulturellen Zusammenstoss zwischen Medea (Kolchis) und Jason (Griechenland). Des weiteren geht unser Ansatz von einer Thematik aus, die an der Schola Cantorum Basiliensis seit längerem Gegenstand der Forschung ist («Vieltönige Musik»; Instrumente mit mehr als zwölf Tönen pro Oktave). Wir werden diesen Gegenstand in die Praxis umsetzen und in unseren Aufführungen erleb- und erfahrbar machen. So wird eine Brücke geschlagen nicht nur zwischen Forschung und Musikpraxis, sondern auch zwischen zwei verschiedenen Stilen und Epochen. Mit der Musik, die für dieses Projekt geschrieben wird, werden diese ausserdem in einer neuartigen Weise an die Ausführenden und auch an das Publikum vermittelt, da sie aufgrund ihrer Gegensätzlichkeit gewöhnlich nicht gleichzeitig in einem Programm oder Konzert zu hören sind.

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Ein vielseitiges Education Project

Das Projekt bewegt sich in mehreren Sparten und Disziplinen (Musik, Theater, Komposition, Pädagogik, Kunstvermittlung, Forschung). Hierdurch sowie durch die Verbindung von Laien und Profis ergibt sich eine hohe Durchmischung von Erfahrungsbereichen und eine vielseitige Kombination, was Hintergrund und Herkunft der Beteiligten angeht. Somit erhält das Projekt überregionale Bedeutung und verbindenden Charakter. Geplant sind zunächst vier Aufführungen in Oberwil/BL im März 2016. Auch streben wir ein Gastspiel unserer Produktion in einer anderen Schweizer Region oder im Ausland an. Es wäre für uns von grossem Interesse und eine Freude, unsere Produktion auch an anderen Orten zeigen zu können und damit die Anregung zu ähnlich gestalteter pädagogisch-künstlerischer Arbeit zu geben.

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Unser Anspruch

Mit höchstem Qualitätsanspruch an die eigene und die gemeinsame Arbeit wollen wir einen substantiellen Beitrag zur Bildung junger Menschen leisten. Durch das Engagieren junger Künstler wollen wir nicht nur Menschen unterstützen, die in der Schweiz zum künstlerischen und kulturellen Leben Wesentliches beitragen, sondern durch die Zusammenarbeit mit den Jugendlichen und deren Einbindung in ein künstlerisches Projekt werden auch diejenigen Menschen erreicht, die nicht unbedingt eine künstlerische Laufbahn als Berufsweg einschlagen, für die aber die Berührung mit Musik und Theater einen wegweisenden Impuls für ihr Leben und ihre Persönlichkeitsbildung darstellt. Es sollen ihnen durch unser Projekt kulturelle und künstlerische Erfahrungen sowie umfassende und ganzheitliche, menschliche Bildung mit auf den Weg gegeben werden.

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Was wir über wemakeit.com finanzieren

Wir möchten mit eurer Unterstützung die Kosten decken für die Arbeit des Regie- und Produktionsteams, für die Kostüme und die Maske, für das Bühnenbild sowie für den Druck des Programmheftes und des Notenmaterials für Orchester und Sänger. Mit diesen Dingen ist erst ein Teil unseres Projektes überhaupt finanziert, weshalb wir für Unterstützung in jeder Höhe dankbar sind. Steter Tropfen höhlt den Stein – alle Beteiligten sind engagiert, und wir brauchen nun deine Hilfe, um mit der Arbeit weitermachen zu können und das Projekt definitiv zu starten!

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