Noch eine Woche!By Julius E. O. Fintelmann, on 5/11/2020 17:12

Hey!

Noch eine Woche bis unser Crowdfunding endet und wir richtig mit der Produktion des Games loslegen können. Danke an alle, die uns bereits unterstützt haben!

Wir haben in der Zwischenzeit bereits sehr gute Neuigkeiten: Das Online-Magazin Kulturaspekte hat den ersten Medienbericht über uns geschrieben. Zu dem gehts hier: https://www.kulturaspekte.de/2020/10/kult-der-toten-kuh-instagame/ Ausserdem hat uns das deutschsprachige Online-Feuilleton nachtkritik.de in ihren digitalen Spielplan aufgenommen. Wenn ihr hier runterscrollt bis 30. November findet ihr uns: https://www.nachtkritik.de/index.php?option=com_content&view=article&id=17785:sammlung-corona-theater-online&catid=1767&Itemid=100089 Danke für beides! Wenn du auch gerne unser Projekt weiterverbreiten möchtest, aber noch mehr Infos brauchst - schreib Julius (julius.fintelmann@gmail.com) und er schickt dir gern Medienmappe und Bilder.

Jetzt aber realtalk: Bis nächste Woche brauchen wir noch knapp 4 000 CHF. Wenn du uns bereits unterstützt hast oder selbst nicht unterstützen kannst, teile und verbreite das Projekt doch in deinem Netzwerk. Zum Beispiel kannst du unser Instagram-Profil oder diesen Link an drei weitere Menschen schicken. Das ist für dich nicht viel Aufwand - uns würde es gleichzeitig sehr viel bedeuten. Danke!

Und wie immer: Bis am 30. November auf Instagram! Love <3 Laura & Julius

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Halbzeit!By Julius E. O. Fintelmann, on 28/10/2020 21:40

Hey!

Es ist Halbzeit! Vielen Dank an alle, die den Kult der Toten Kuh schon unterstützt haben! Wir freuen uns, dass es so gut läuft und sind sehr zuversichtlich, dass wir bald ein neues Erlebnis auf Instagram erschaffen können und der Kult der Toten Kuh entstehen wird.

Wir wollen heute ein wenig zur Entstehungsgeschichte und den Möglichkeiten des Kults der Toten Kuh erzählen. Die Idee kam, als sich Laura im Sommer mit dem Hacker-Kollektiv The Cult of The Dead Cow auseinandergesetzt hat. Dieses war in den 1980er-Jahren eine der ersten Hackergruppen und hat den Begriff des Hacktivism geprägt; also das Einsetzen für Menschenrechte im Internet. Davon inspiriert, entdeckte sie schnell die Geschichte der bekannten Hackerin Adeanna Cooke: Sie hat sich, nach dem freizügige Bilder von ihr im Internet aufgetaucht waren, selbst Hacken beigebracht, um die Kontrolle darüber zurückzuerlangen.

Auf der Suche nach Material für ihre Diplomproduktion an der Zürcher Hochschule der Künste, war Laura also fündig geworden. Heldinnengeschichten des digitalen Zeitalters, Hacking und der Kampf um Daten. Klingt als Ausgangspunkt doch schon recht gut, oder? Julius war sowieso schon begeistert und schnell überzeugt. Einige All-Nighters und eingehaltene Deadlines später stand das Konzept und wir fragten die (allesamt unglaublich talentierten <3) Menschen an, die wir gern dabei hätten. Das sind zuerst die drei Performerinnen Melisa aus Bern, Moritz aus Berlin und Dennis aus Hamburg und die Ausstatterin Julie. Nach und nach vergrösserte sich das Team um die Grafikdesignerinnen Julia und Naomi, die Model-Coachess Rika, den Filmer Manolo und den Fotografen Samuel. Schnell wird klar, dass wir eine grössere Sache aus dem ganzen Bumms machen können und wollen. Wir sind so begeistert, dass wir weitere Ideen sammeln: Wie wäre es, wenn wir Merch herstellen, eine Playlist (die bald kommen wird) eröffnen, Filter auf Instagram entwickeln, unsere Recherche zu dem Stück in einem Booklet zusammentragen? Und und und. Julius übernimmt die Sicherstellung der Finanzierung und schlägt eine Teilfinanzierung durch eine Crowdfunding-Kampagne vor. Der Vorschlag ist umgesetzt und innert kurzer Zeit definieren wir unser Ziel von 7 000 CHF, produzieren den Trailer und Julia entwirft das Logo des Kults. Und da sind wir nun.

Das Format eines Instagram-Games ist für uns nicht neu. Laura und Moritz haben während des Lockdowns dieses Frühjahr das Spiel Von A nach B auf Instagram durchgeführt. Darin ging es um den fiktiven Charakter Anton Bertzmann, der, gelangweilt in Quarantäne, sich ein Instagram-Profil erstellt und dort die Teilnehmenden an seinem Leben in seinem Zimmer teilhaben lässt. Bereits dieses sehr spontan entstandene Projekt erzielte einiges an Aufmerksamkeit. Wir haben bis auf jenes Game in unserer Recherche zu dem Kult der Toten Kuh keine anderen Referenzideen oder -Ansätze finden können. Das bedeutet einerseits natürlich eine grosse Challenge, andererseits eine noch grössere, fast schon pionier*innenhafte künstlerische Freiheit. Wir sind, abgesehen von den Plattform-gegebenen Rahmenbedingungen, völlig unabhängig von künstlerischen Normen und Gewohnheiten, können diese im Gegenteil selbst neu aufstellen. Oder um es etwas protziger zu sagen: Wir können und wollen eine völlig neue Kunstform entwickeln, Instagram zu nutzen, zu erleben und darauf und generell Geschichten zu erzählen.

Damit wir damit eine Chance haben, brauchen wir weiterhin Unterstützung. Die Hälfte der Zeit ist jetzt rum, zwei Wochen stehen noch vor uns und in knapp einem Monat geht das Game richtig los. Wir haben also zwei Aufgaben für dich:

  1. Spiele ab dem 30. November auf Instagram mit! Und folge schon jetzt @derkultdertotenkuh.
  2. Teile das Crowdfunding mit Menschen in deinem Umfeld, die einerseits unbedingt das Game mitspielen müssen und uns gern unterstützen würden. Schon drei weitere Menschen würden uns helfen und dich hoffentlich drei Wochen lang unterhalten.

Love <3 Julius und Laura

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