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Unser Filmprojekt

Mobbing/Cybermobbing ist ein Phänomen der Gegenwart, das jeden von uns treffen kann. Speziell im Schul- und Bildungsbereich ist Mobbing/Cybermobbing erstaunlich weit verbreitet. Man geht davon aus, dass heute nahezu alle Jugendlichen während ihrer Schulzeit mit irgendeiner Form von lang anhaltender, systematischer Ausgrenzung, Abwertung oder Schikane anderer Schüler Erfahrungen machen. Die psychischen und physischen Folgen, die Menschen mit Mobbing-Erfahrungen erleiden, sind nicht zu unterschätzen. Oft leiden Mobbing-Opfer ihr ganzes Leben lang an den Folgen ihrer traumatischen Erfahrungen.

Unser Spielfilm zeigt anhand einer fiktiven Geschichte, wie sich Mobbing in einem Klima des Misstrauens entwickelt und welche dramatischen Konsequenzen daraus resultieren können. Die Story basiert auf dem Drehbuch von Gabriel da Silva.

Zur Zeit sind wir an der szenischen Umsetzung und anderen Planungsaufgaben. Die Dreharbeiten werden zwischen Januar und April 2016 stattfinden. Die Finanzierung des Projekts erfolgt ausschliesslich über private Spenden. Das über Wemakeit gesammelte Geld wird zu 100% für die Dreharbeiten verwendet.

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Darum geht’s im Film

Der Protagonist Felix, ein 18-jähriger Abiturient, ist Opfer von massivem Mobbing an seiner Schule.

Zuhause kann er nur auf wenig Unterstützung hoffen. Sein Vater erniedrigt ihn oft verbal, seine Mutter führt die Rolle der Frau an der Seite ihres Mannes ohne eigene Meinung. Einzig seiner Oma und einer Klassenkameradin kann er sich gelegentlich anvertrauen und Zuversicht tanken.

Nachdem Felix herausfindet, dass seine grosse Liebe ebenfalls an der Mobbing-Kampagne gegen ihn beteiligt ist und er Opfer von K.O.-Tropfen wurde, rastet er aus und tritt eine Welle von Vorfällen los, die er schliesslich nicht mehr stoppen kann. Dabei spielen ungelöste Konflikte an der Schule eine entscheidende Rolle.

Der Film ist grundsätzlich für jedes Alter gedacht, soll aber vor allem junge Menschen zwischen 15 und 20 ansprechen und ihnen Mut machen, mit anderen über ihre Sorgen und Ängste zu sprechen. Vor allem dann, wenn sie sich in einer Situation wie der im Film beschriebenen befinden, sollen sie sehen, dass es zu jedem Zeitpunkt möglich ist, aus der Teufelsspirale auszusteigen.

Das hat uns zu diesem Projekt motiviert

Aus unserer Sicht kann nicht oft genug über eines der hässlichsten und hinterhältigsten Phänomene der Neuzeit diskutiert werden. Viele Menschen erleben Mobbing als indirekt Beteiligte. Da es sehr schwierig ist, die Ursachen und Zusammenhänge zu verstehen, wird sehr oft vermieden, sich intensiver mit dem Thema zu befassen. Andererseits werden Mobbing-Opfer heute zwar professionell unterstützt, in diesem Moment ist aber schon vieles zerbrochen, was nicht mehr rückgängig gemacht werden kann.

Für uns Filmschaffende ist vor allem das Erzählen von Geschichten der Weg, um auf solche Themen aufmerksam zu machen.