Der Reigen – nach A. Schnitzler –
Nach dem Crowdfunding Erfolg von Rigoletto, das neue Mammut-Projekt des Bronski und Grünbergtheaters:
10 Szenen. 10 Schauspieler/innen. 10 Regisseur/innen. Ein Stück.

EUR 13’375

111% of EUR 12’000

"111 %"
This is how it worksä

The «all or nothing» principle applies: The project only receives the funds if the funding target is reached or exceeded.

68 backers

Successfully concluded on 8/7/2018

10 SZENEN 10 SCHAUSPIELER 10 REGISSEURE

Der Reigen. Nach dem Crowdfunding Erfolg von Rigoletto, das neue Mammut-Projekt des Bronski und Grünberg Theaters: ZEHN SZENEN, ZEHN SCHAUSPIELER/INNEN, ZEHN REGISSEUR/INNEN, EIN STÜCK.

Ruth Brauer-Kvam, Alexander Pschill, David Schalko, Julia Edtmeier, Stephen Spielberg (wir warten auf Zusage), Fabian Alder, Dominic Oley, Helena Scheuba, Kaja Dymnicki und viele mehr gestalten eine Schnitzler-Schnitzeljagd frei nach dem Motto: «Auch Arthur kannte die Liebe.» Wir wollen das ironische Werk vom ikonisch zelebrierten Zynismus fernhalten und uns auf die Suche nach der darin verborgenen Liebesbotschaft machen. Letztlich geht es bei dem Stück um Sehnsucht und die Unmöglichkeit sich zur richtigen Zeit dem richtigen Wesen zu öffnen und die geliebte Person zu erkennen. Da am Bronski und Grünberg Theater traditionellerweise, ob beabsichtigt oder nicht, alles auf komödiantische Weise ausartet, wird das Ganze wohl wieder in die - von uns erdachte - Kategorie «Progressiv Boulevard» fallen. Woody Allen würde Schnitzlers Emotionswirrwarr wohl als «die Zeit zwischen Frühstück und Lunch» bezeichnen, Mick Jagger als «Alltag… seit ich zum dritten Mal Großvater bin.»

Das groß besetzte Team soll aus 10 Regisseuren und 10 Schauspielern bestehen. Alte Hasen treffen auf Schauspiel-Jungspunde, bekannte auf noch unentdeckte Künstler - groß, klein, Puppen, Konfetti, Zuckerwatte, Sägespäne - an nichts soll es fehlen. Eine Szene - ein Regisseur - zwei Schauspieler und das mal zehn. Das ergibt unsere Version von Arthur Schnitzlers Reigen.

Auch soll, bei unserem Unterfangen, der Theaterskandal, den die österreichische Uraufführung von Der Reigen in den Wiener Kammerspielen 1921 auslöste, in all seiner, wieder durchaus aktuell gewordenen Doppelmoral dargestellt werden. Damals zeigten sich die empörten Bürger, Schnitzlers Stück zum Anlass nehmend, von ihrer «charmantesten» Seite. Einen Autor, dessen Werke die meisten weder gesehen noch gelesen haben, zum Sündenbock auserkoren, frönten die Beleidigten, von selbsternannten Volksstimmen aufgestachelt, dem Rassismus, der Wehleidigkeit und dem Populismus. Ein uns nicht unbekanntes Klima, welchem wir in typisch Bronski und Grünbergscher Manier entgegen blödeln wollen. Mit Eurer werten Hilfe! In Liebe, Die Bronskis

Deshalb brauchen wir Ihre Unterstützung

Das Bronski & Grünberg Theater wurde im November 2016 aus Größenwahn und absoluter Überzeugung gegründet. Seither feierten wir 20 sausende Premieren, konnten rund 10.000 Zuseher bespaßen und wurden mit zwei Nestroy-Nominierungen überrascht. Dass unser kleines Theater vom Feuilleton, von Kollegen, Herr & Frau Huber und Barack Obama so positiv angenommen, sowie unterstützt wurde, lässt uns, voller Stolz, keine Wahl, als weiterzumachen.

Leider konnten wir für die kommende Spielzeit noch keine Kulturförderstelle für uns gewinnen und wenden uns daher bittend an Sie.

Es erwartet Sie eine handerlesene Spielzeit 18/19, mit Titeln wie «ONKEL WANJA», «DER EXORZIST», «LA TRAVIATA», «SCHULD & SÜHNE» und noch einigen mehr.

Alte Freunde des Hauses, sowie großartige Newcomer werden in der nächsten Saison unser Theater beehren.

Unter anderen im Team: Werner Sobotka, Alexander Jagsch, Claudius von Stolzmann, Daniela Golpashin, Gerhard Ernst, Johanna Mertinz, Florian Carove, Eva Mayer, Josef Ellers, Kim Kimberly, Laura Buczynski, David Oberkogler, und und und und und und…!

Ihre Unterstützung würde uns die Realisierung unseres Großprojekts «Der Reigen» sichern und dem Bronski & Grünberg Theater eine weitere Saison ermöglichen.

Das Theater

Wir – Kaja Dymnicki, Julia Edtmeier, Salka Weber und Alexander Pschill - wollen der Stadt ein neues Theater bieten, einen Ort frisch interpretierter, künstlerischer Unabhängigkeit, eine Spielstätte frei von Trends und Traditionen, wo mit einer eigenwilligen Kombination aus Megalomanie und Demut allem bisher Unbeachteten eine Plattform geboten wird.