Darum geht’s

«Die fehlende Lunge» ist ein Film aus persönlichem Hintergrund zu einem relevanten und in der Schweiz zu wenig diskutierten Thema.

Der Film «Die fehlende Lunge» lebt von der Erzählung meines Schicksals und dem Austausch mit anderen Betroffenen. Vier Jahre nach dem Tod meiner Schwester Kerstin begegne ich Menschen, die das gleiche erlebt haben wie ich: Ihre Geschwister sind alle im jungen Alter an Cystischer Fibrose gestorben. 

Gemeinsam erzählen wir vom Schmerz des Verlustes, von unserem Weg zurück ins Leben, von unseren Geschwistern, wie sie mit der Krankheit gelebt haben und wie sie vom Mangel an Organspenden betroffen waren. Die Schweiz nimmt bei der Anzahl Organentnahmen bei verstorbenen Personen im europäischen Vergleich einen der hinteren Ränge ein.

Im Film versuchen wir herauszufinden, weshalb die Auseinandersetzung mit einer Organspenderkarte vielen Menschen Angst macht und gehen möglichen Vorurteilen nach.

Die Protagonisten

Tamara Wullschleger, 28-jährig aus Muttenz, hat im August 2013 ihre jüngste Schwester Alessia verloren. Sie war damals 21-jährig. Alessia wartete auf eine Lungen- und auf eine Lebertransplantation, zu welcher es nicht mehr kam. 

Silja Läng, 21- jährig aus Bern, hat im Mai 2014 ihren Bruder Damian verloren. Er war damals 24-jährig und transplantiert. Dank der neuen Lunge konnte er noch zwei Jahre länger leben. Für Silja und ihren Bruder waren dies die besten und wertvollsten zwei Jahre ihrer gemeinsamen Zeit.

Rafael Bittel, 25-jährig aus Salgesch hat im Oktober 2014 seinen jüngeren Bruder Samuel verloren. Er war zweimal transplantiert und starb, als er auf der Warteliste war für eine dritte Lungentransplantation.

Ich, Aline Langenegger, 27-jährig aus Bern führe als Erzählerin durch den Film. Ich verbinde mein Schicksal (der Tod meiner Schwester Kerstin im Mai 2011) mit dem der anderen Geschwister/Protagonisten.Darum brauchen wir deine Unterstützung

Mit deiner Unterstützung

Die Organknappheit in der Schweiz ist ein aktuelles Thema, welches auch die Schweizer Politik beschäftigt. Im März 2015 hat sich der Nationalrat gegen das grundsätzliche Einverständnis zur Organspende, die sogenannte Widerspruchslösung ausgesprochen.

Durch deine finanzielle Unterstützung wird ersichtlich, dass du junge Leute dabei unterstützt, dieses wichtige aktuelle Problem öffentlich zu thematisieren und zu einer freien Meinungsbildung beizutragen.

Das Crowdfunding ist eine Teilfinanzierung des Films. Die restlichen CHF 60’000, welche wir für den Film benötigen, versuchen wir über Stiftungen und Firmen zu finanzieren.

Das Geld setzen wir ein für die Filmproduktion (Drehbuch, Dreh, Schnitt, Postproduktion), für das Filmequipment und für die Administration und personellen Aufwand.