Theater über das alt–werden

Wir orientieren uns an der EDEN-Philosophie, welche die drei grossen Lasten des Alters beeinflussen will: EINSAMKEIT, LANGEWEILE und HILFLOSIGKEIT.

Die Philosophie entstand aus Beobachtungen von Dr. Thomas Williams. Dieser wurde in seiner Tätigkeit als Heimarzt auf die drei Leiden aufmerksam.

Der bekannte Regisseur Reto Ambauen (VorAlpentheater Luzern) erarbeitet mit Laien und betroffenen ein informatives und unterhaltendes Theaterstück.

Ziel

Das Theaterstück soll einen Beitrag leisten, die Eden Philosophie in Betreuungszentren von Gemeinden und Privaten zu etablieren und so für eine Verbesserung der Lebensqualität von älteren Menschen sorgen.

Unser Leben besteht aus zahlreichen Kontakten mit Kindern, Pflanzen und Tieren. Beim Einzug in eine Institution der Langzeitpflege ist dies plötzlich aus verschiedenen Gründen nicht mehr selbstverständlich. Selbständigkeit, Autonomie und die Berücksichtigung der unterschiedlichen Lebensverläufe sind Aspekte, die die jüngsten SchauspielerInnen mit den Ältesten verbinden.

Wir wollen aufzeigen, dass das Altwerden keine Last sein muss und dass wir uns alle – früher oder später – damit auseinander setzen müssen.

Wer spielt

Das Theaterprojekt wird mit Laienschauspielenden verschiedener Generationen dem Publikum das Leben im Altersheim näherbringen. Die SchauspielerInnen bringen ihre Perspektive als Bewohnende, Besuchende, Pflegende oder Spielgruppenmitglied ein.

In wöchentlichen Proben werden die Theatersequenzen erarbeitet. Die Schauspielenden setzen sich mit der Würde, Autonomie, Macht und dem Dasein von alten Menschen auseinander.

Erstaunlich ist, dass auch die jüngsten DarstellerInnen (8 und 10 Jahre) bereits klare Vorstellungen haben, wie sie in einem Altersheim leben wollen: «Jedes Jahr zu Silvester ein Feuerwerk ablassen» oder «Tiere streicheln, die frei umherlaufen», so die Vorstellungen von Angela und Dominique.

Die Pflegenden wissen genau wieso das nicht geht: Hygiene- und Sicherheitsvorschriften. Standardisierungen sollen helfen Zeit zu sparen, doch lässt sich ein alter Mensch mit seiner ganzen Lebensgeschichte standardisieren?

Die Schauspielenden, die als Besucher ins Heim gehen, sind erstaunt, dass diskutiert werden muss, ob ein Bewohner, der vorher selbstbestimmt über seine Zeit verfügt hat, sich beim Empfang abmelden muss, wenn er das Heim verlässt.

Nebst all diesen Themen kommt der Humor nicht zu kurz, denn über den lässt sich einiges lösen.

Aufführungen

14./15./16./17./19. November 2014 auf der Rathausbühne in Willisau sowie ein Matinée im VorAlpentheater Luzern

Wer wir sind

Wir sind eine facettenreiche Gruppe, die sich für das Thema Alter interessiert. Durch unsere vielseitigen Arbeitsgebiete als Pflegende für die Spitex oder in einem Altersheim, Mitarbeiterin in einer Kinderkrippe, in der Buchhaltung oder als pensionierter Medienschaffender haben wir aus ganz verschiedenen Sichtweisen mit dem Thema zu tun und wollen ein generationenübergreifendes Verständnis fördern.

Unterstütze uns

Wir erachten das Alter und seine Lasten als ganz wichtiges und facettenreiches Thema. Daher ist dieses einmalige Theaterprojekt für uns eine Herzensangelegenheit.

Doch mit Herz allein, kommen wir nicht ans Ziel.

Wir benötigen noch Flyer, Plakate, Inserate um auf die Aufführungen aufmerksam machen zu können. Gerne möchten wir auch mit diversen Kostümen, gutem Ton und Technik sowie einem hingucker von Bühnenbild arbeiten. Dazu fehlen uns noch CHF 6’000. 

Hilfst du uns dabei? Diese Herzensangelegenheit zu einem Erfolg zu machen?

Wir sagen danke!

Wir freuen uns, dir an einer der Aufführungen persönlich danke zu sagen und mit dir die Freude über das Gelingen dieser Herzensangelegenheit teilen zu können.