Danach kräht der Hahn:

Unsere Hühner, Hähne und Pfauen brauchen endlich ein sichereres Gehege. Den alten Holzzaun können wir anderweitig nutzen, aber unten ist er nach 10 Jahren durchgefault und ausserdem schlicht zu niedrig. Uns besuchen die Füchse durchaus auch mal am Tag.

Damit auch zukünftig viele Menschen die tollen Hühner kennenlernen können und wir unserem Anspruch an ein sicheres Leben für diese geretteten Legehennen gerecht werden können, brauchen wir diesen finanziellen Zustupf.

Sollten wir genialerweise über’s Ziel hinausschiessen hier, vergrössern wir zusätzlich die Nachtvolière. Denn wir sind sicher: davon träumen sogar die Hühner…!

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Ich wollt' ich wär ein Huhn...

Hühner sind in unserer Gesellschaft Wegwerfprodukte! Für individuelle Bedürfnisse ist in der Massentierhaltung kein Platz. Hühner müssen Eier legen. Jeden Tag, das schafft kein Huhn auf die Dauer… So lassen Millionen von Legehennen jährlich ihr Leben vorzeitig und enden in der Biogasanlage. Ihre Brüder wurden bereits aussortiert bevor das Leben richtig begonnen hat.

Dies ist nur ein kleiner Einblick in’s gängige Hühnerleben in der Schweiz. Schuld daran? Der Hunger nach tierischen Produkten.

Wir möchten einigen Hühnern und den Hähnen ihre Würde wiedergeben. Sie dürfen hier einfach sein und in Ruhe alt werden. Und sie dürfen die Besucher*Innen bezaubern mit ihrer neugierigen Art, ihrer Intelligenz, ihren eindringlichen Blicken und den feinen Federn.

Die beiden Pfauen Alan und Elliot aus dem Zoo leben hier, weil es anderswo nicht machbar gewesen ist. Elliot ist immer wieder agressiv gegen Menschen geworden - wir kennen die Gründe nicht, aber er wird sie haben.

Was die Menschen besonders finden, wenn sie den Hof besuchen ist die Ruhe und die Zufriedenheit, welche die Tiere ausstrahlen…

Seit 10 Jahren finden Tiere aus Notsituationen ein sicheres Heim auf dem Lebenshof im Ring. Um dieses Herzensprojekt möglich zu machen, arbeiten wir fast Tag und Nacht. Aber weil in unseren Augen jedes Lebewesen Anspruch auf Unversehrtheit und ein angenehmes Dasein hat, ist es jede Mühe wert.

Wir, das sind Martina und Annette Blattner, aber auch weitere tierliebe Menschen, welche sich regelmässig oder unregelmässig auf dem Hof engagieren und die Idee mittragen.

Der Verein Hof Ring 105 hilft, die Kosten für die Pflege und Versorgung der Tiere zu tragen.

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Die Hühner brauchen Dich!

Ein Zaun aus Metall, 2.3 m hoch, wird rund 70 Meter Holzzaun ersetzen. Und fast ewig halten. Eine schlaue und sehr kostengünstige Konstruktion aus Drahtseilen überspannt das ganze Gelände, ohne eine Falle für andere Tiere darzustellen wie z.B. ein Netz. Zudem können so sämtliche Bäume und Sträucher stehenbleiben und integriert werden.

Der Zaun muss von einem Profi gesetzt und gespannt werden. Alle anderen Arbeiten übernehmen wir in Eigenleistung, nur das Material kostet.

Auf dem Bild siehst Du den Hühnerhof jetzt - das Gitterdach ist im Winter ein echtes Problem, denn wirklich belastbar ist es nicht. Und wenn der Schnee dann doch mal kommt, ist dieses Konstruktion einsturzgefährdet und wir müssen viel Zeit aufwenden, die Schneemassen herunterzuklopfen, bevor die Tiere nach draussen gehen.

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