Spielfilm Degrees of Madness

von Elvira Greco

Bern

«Degrees of Madness» ist ein satirischer Spielfilm über den Klimawandel – und die Frage, warum wir sehenden Auges auf die Katastrophe zusteuern.

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So funktioniert’s

Es gilt das «Alles oder Nichts»-Prinzip: Nur wenn das Finanzierungsziel erreicht oder übertroffen wird, werden dem Projekt die Gelder ausgezahlt.

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38 Tage verbleibend

Die Story

In dieser wilden und extravaganten Satire erscheint in der Schweiz plötzlich ein mysteriöses Thermometer am Horizont – und sagt Klimakatastrophen voraus, die kurz darauf tatsächlich eintreten.

Als die Klimaforscher:innen Emma und Michael versuchen, Alarm zu schlagen, geraten sie immer tiefer in ein Geflecht aus politischen Machtspielchen, Lobbies und Desinformation.

Gleichzeitig entwickelt sich das launische Thermometer zur Internet-Sensation: Mal warnt es vor der nächsten Katastrophe, mal beschimpft es Passanten, mal zeigt es Katzenvideos.

Doch als die Schweiz sich erneut gegen Klimaschutz entscheidet, eskaliert die Situation: Inmitten eines grossen Sommerfestes präsentiert das sichtlich genervte Thermometer mehrere dystopische Zukunftsszenarien bis hin zum Kollaps des Golfstroms – eine unberechenbare Katastrophe, die Europa in eine neue Eiszeit stürzen könnte.

Dann startet es einen Timer: Der Schweiz bleiben drei Monate, um das Schlimmste zu verhindern.

Wird das Land den Wettlauf gegen die Zeit gewinnen?

Zum Trailer: Der Trailer wurde mithilfe von AI erstellt und dient der Veranschaulichung der Vision des Films. Er vermittelt, wie «Degrees of Madness» aussehen und wirken könnte. Der Film selbst befindet sich aktuell noch in der Entwicklungsphase und wurde noch nicht produziert.

Das Besondere an meinem Projekt

«Degrees of Madness» ist eine bissige Satire – schnell, visuell stark und bewusst unterhaltsam.

Der Film geht der Frage nach, ob eine Krise wie der Klimawandel tatsächlich in Eigenverantwortung gelöst werden kann, oder ob es dafür kollektive Bemühungen braucht.

Dabei analysiert er, wie politische und wissenschaftliche Kommunikation, Lobbyismus und gesellschaftliche Unterstützung ineinandergreifen: Nach den ersten Katastrophen beschliesst die Politik Klimaschutzmassnahmen, die aufgrund klarer Kommunikation breite Unterstützung in der Gesellschaft finden. Erst als Lobbyinteressen stärker werden, die Politik zurückrudert und widersprüchlich kommuniziert wird, kippt die Stimmung in der Gesellschaft – und es kommt zur Spaltung.

So wird sichtbar, dass wir es nicht nur mit einer Klima-, sondern vor allem mit einer politischen Krise zu tun haben.

«Degrees of Madness» ist aber nicht einfach ein weiterer Katastrophenfilm, der kritisiert. Vielmehr will ich mit diesem Projekt gezielt auch Klimawissen, das bisher wenig verbreitet ist – darunter auch das zentrale Thema Kipppunkte – einem breiten Publikum zugänglich machen.

Viele Menschen haben wenig Lust oder schlicht nicht die Zeit, sich in ihrem gestressten Alltag noch mit den Dynamiken und Risiken des Klimawandels zu beschäftigen. Und wenn doch, ist der Inhalt meist zu trocken und nicht wirklich greifbar.

Genau hier setzt «Degrees of Madness» an: Er macht fassbar, was oft zu abstrakt ist – weil wir Dinge anders wahrnehmen, wenn wir sie in einer Geschichte erleben.

Das Thermometer fungiert dabei als radikal ehrliche Stimme: Es kommuniziert, wie die Wissenschaft es tun würde, wenn sie nichts zu befürchten hätte und ungefiltert wäre – politisch unkorrekt, unbequem und manchmal absurd komisch.

Und es funktioniert. Viele meiner Testleser:innen haben mir erzählt, dass sie nach der Lektüre der Geschichte begonnen haben zu recherchieren, um mehr über die behandelten Klimazusammenhänge zu erfahren.

So entsteht ein Film, der nicht nur unterhält, sondern mit Spannung und Humor genau dort trifft, wo reine Information oft wirkungslos bleibt.

Dafür brauche ich Unterstützung

Das Treatment zum Film – eine 30-seitige Zusammenfassung der Geschichte – wurde bereits von verschiedenen Institutionen gefördert und liegt vor. Mit eurer Unterstützung finanziere ich nun die Fertigstellung des Drehbuchs – ein wichtiger Schritt, um die Entwicklung abzuschliessen und in einer nächsten Phase zu versuchen, die Produktion zu finanzieren.

Zur professionellen Fertigstellung des Drehbuchs gehören die finale Ausarbeitung der Story, das Ausschreiben sämtlicher Szenen, das Feilen an den Figuren und das Optimieren der Dramaturgie.

Ein Teil der finanziellen Mittel ermöglicht es mir, mir die nötige Zeit für das Projekt zu nehmen, ein anderer Teil fliesst in ein professionelles Script-Coaching sowie in die Beratung durch einen Experten zu sämtlichen Klimathemen.

Die Kampagne deckt einen Teil dieser Kosten, der Rest wird durch Fördergelder und Eigenleistung finanziert.

Mit eurem Beitrag helft ihr, die Grundlage für einen Film zu schaffen, der ein hochaktuelles, gesellschaftlich relevantes Thema auf neue Weise erzählt – spannend, humorvoll und vor allem zugänglich.