Ein Fortschritt, mit Schattenseiten
Die Modernisierung der Landwirtschaft sollte neue Chancen eröffnen. Für einige Schweizer Bauernhöfe ist sie jedoch zu einem tiefgreifenden Problem geworden. Melkroboter, Automatisierung, Solaranlagen: diese Einrichtungen verbessern das Wohl von Tier und Mensch, bringen aber auch neue, oft unsichtbare Herausforderungen mit sich. Wenn diese komplexen Systeme nicht vollständig kontrolliert werden, entstehen Streuströme, die sich im Boden und in Metallteilen ausbreiten.
Weder Sie noch ich nehmen diese Streuströme wahr. Kühe hingegen reagieren sehr empfindlich darauf. Sie sind 5- bis 10-mal sensibler als wir und empfinden bereits ab 0,5 Volt Schmerzen (im Vergleich zu etwa 10 Volt beim Menschen). Mit ihren vier Beinen auf feuchtem Boden und ihrer Schnauze an den Tränken sind sie nahezu perfekte Stromleiter. Die Folgen sind erheblich: Lahmheiten, Rundrücken, Weigerung den Melkstand zu betreten, Mastitiden, Fehlgeburten, Durchfall sowie eine erhöhte Kälbersterblichkeit. Auch die Milchleistung kann deutlich sinken (um bis zu 20 %), was erhebliche wirtschaftliche Verluste verursacht. Für viele Bauernfamilien entsteht so eine schwierige Situation, in der Ursache und Lösung oft unklar bleiben, da das Problem noch immer zu wenig von den Behörden und Versicherungen erkannt wird.
Die Henny-Stiftung: verstehen, handeln, schützen
Angesichts dieser Situation handelt die Henny- Stiftung (gegründet 2025) aktiv und lösungsorientiert. Unter der Leitung von Jean-Robert Henny (Landwirt) und einem Expertenrat (Ingenieure der EPFL/HES, Abgeordnete, Gesundheitsspezialisten) setzen wir konkrete Massnahmen zur Erreichung unserer statutarischen Ziele um:
- Förderung der wissenschaftlichen und angewandten Forschung zur Untersuchung der Auswirkungen von Streuströmen auf Lebewesen.
- Entwicklung praxisnaher Lösungen, um solche Streuströme in Neubauten zu vermeiden und bestehende Anlagen zu sanieren.
- Politisches Engagement für die Einführung einer offiziellen Kontrolle dieser Ströme in der Schweiz.
- Finanzielle Unterstützung von Betroffenen, die wirtschaftliche Verluste durch diese Phänomene erleiden.
Unsere Mission ist eindeutig: eine gesunde Tierhaltung zu ermöglichen und sicherzustellen, dass Fortschritt und Tiergesundheit sich nicht widersprechen.
Wofür wird Ihre Spende eingesetzt ?
Ihre Grosszügigkeit unterstützt direkt die vier zentralen Ziele unserer Stiftung, wie sie in unseren Statuten festgelegt sind:
• Finanzielle Unterstützung der Betroffenen: Gemäss unserem statutarischen Auftrag unterstützen wir in der Schweiz Personen finanziell, die durch Streuströme wirtschaftliche Verluste erleiden. Ihre Spende hilft diesen Familien konkret, Liquiditätsengpässe infolge von Produktionsrückgängen oder Tierverlusten zu überwinden.
• Forschung und Messung: Wir finanzieren wissenschaftliche und angewandte Forschung, um die genauen Auswirkungen auf Lebewesen zu ermitteln, und statten Fachleute mit Geräten aus, die diese unsichtbaren Belastungen messbar machen.
• Technische Lösungen: Wir entwickeln wissenschaftliche und praxisnahe Lösungen (neue Erdungsnormen, Potentialausgleichssysteme), um Streuströme in Neubauten zu verhindern und bestehende Probleme zu beheben.
• Politisches Handeln: Wir setzen uns politisch dafür ein, dass in der Schweiz eine offizielle Kontrolle von Streuströmen eingeführt wird und dass Versicherungen diese Schäden abdecken.
Lassen Sie nicht zu, dass der Fortschritt für unsere Bauern und ihre Tiere zur Tragödie wird. Mit ihrer Unterstützung schützen Sie das Leben und die Zukunft unserer Landwirtschaft.
Spenden Sie jetzt und werden Sie Teil dieses Wandels!








