Darum geht’s

ganz abNORMAL - das sind die Protagonist*innen des Fotoprojekts von Martin Fankhauser. Sie lassen sich für je 2 Portraitbilder ablichten, mal schwarzweiss und mal in Farbe. Dies unterstreicht die optische Gegenüberstellung mit ihren psychischen und physischen Herausforderungen im Alltag, aber eben auch damit, was sie als Mensch auszeichnet. Dabei verwischen die Grenzen zwischen Positivem und Negativem, zwischen Diagnose und der individuellen Persönlichkeit.

Das Projekt soll einen Beitrag zur Entstigmatisierung in der Gesellschaft aber auch zur Sensibilisierung im nächsten, persönlichen Umfeld beitragen.

Viel mehr Menschen, die du kennst, sind irgendwie eben ganz abNORMAL!

Ich, Martin Fankhauser, der alleinige Initiant dieses Projektes, leide selbst seit einigen Jahren an psychischen Beeinträchtigungen wie Depressionen, Angststörrungen und Selbstunsicherheiten. Im Rahmen meines eigenen Recovery-Weges habe ich relativ rasch den öffentlichen Weg gewählt und betreibe, neben einigen Radio- und Live-Auftritten zu diesem Thema, meinen eigenen Blog und eben dieses Projekt auf Instagram und Facebook unter dem Account «heavymental80»

Picture d799a79b 478b 41a2 9855 bbd3bf77dc43Picture b25bf775 edff 4d50 b62f 8b57e1c203f4

Soweit so gut!

Gestartet hat das Projekt diesen Frühling/Sommer. Um die bald 40 Menschen haben bisher bereits mitgemacht bei diesem Projekt und liessen sich von mir im ganz privaten Rahmen fotografieren. Dabei sind viele neue Bekanntschaften und Freundschaften entstanden, denn zu einem Shooting gehört auch dazu, dass wir gemütlich bei einem Kaffee über Gott und die Welt reden und unsere Erfahrungen austauschen.

Mit rund 1200 Follower*innen auf Instagram und Facebook erreicht das Projekt mittlerweile viele junge aber sicher auch z.T. ältere Menschen im ganzen deutschsprachigen Raum.

Doch die Message und die Idee dahinter soll auch vermehrt Menschen ohne direkten Bezug zu psychischen oder chronischen Erkrankungen erreichen - in allen Altersklassen und in möglichst unterschwelligen Bereichen.

Picture aeda47b7 7849 4a30 a37a a901c5741b56Picture bfe7067f d98f 48d8 b5a6 8071b4221080Picture e692e2f0 0052 46c7 baaf 2e7932c2cdc2Picture 6b0ccecf 03cb 40ee 9ff6 54046929ca98Picture 23cae498 556f 4024 a5fd 64155b4335f0Picture d66f1aad 9708 4fe2 96f2 3f7ac4487671Picture ce93d0f1 d182 463a 8a6b ab3de3058965Picture a9d7bd10 3d04 45c9 ad2f a33e25d239b2Picture b278ab0d e2fa 432e b7e9 a9570cc90e94Picture 30943023 38c7 49b9 bf24 743d281514c6Picture 025ec089 21be 4442 8deb 57c02e6709f7Picture 4db421d5 ada4 42e4 8fdd 01c37e8f9830

Drum also meine Idee - wofür ich DICH brauche!

Ich will raus! Raus aus dem rein virtuellen Raum und raus zu allen Menschen in der Schweiz!

Die Idee: Rund 30 Protagonist*innen (also je 2 Bilder pro Person) möchte auf Fotoleinwände drucken lassen im Format A4 und dazu die Texttafeln schlicht ausdrucken und laminieren lassen. Somit entsteht meine «ganz abNORMALE, mobile PopUp-Galerie».

Somit plane ich dann «klassische» Fotoausstellungen, z.B. eine Vernissage, bei welcher auch einige der Protagonist*innen dabei sein werden - wie noch vieles mehr.

Die Einsatzmöglichkeiten gehen bis ins unendliche, von Kulturlokalen über Geschäfte, Bars, öffentliche Institutionen, Firmen, Kliniken, Wartezimmern bis hin zu Apéros oder Gesprächsrunden.

Dabei ist der grosse Vorteil, dass die Bilder z.B. auch nur ein paar davon, praktisch überall platziert werden können und nicht zwingend aufwändig, längerfristig aufgehängt werden müssen. Eben «Pop Up»-Style.

Das ganze soll dann auch schon bald starten - ich plane die ersten Ausstellungen für Frühling 2022 und bin bereits mit einigen Interessenten im Austausch.

Content