Wir, Jael und Simon, reisen mit zwei Pferden und einer umgebauten Kutsche von der Schweiz bis ans Schwarze Meer – ohne Motor, ohne Eile, nur mit Herz, Geduld und Respekt für Menschen, Tiere und Natur.

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CHF 800

10% di CHF 8’000

10 %
Come funziona

Vale il principio del «Tutto o Niente»: la somma raccolta verrà corrisposta al progetto, solo se esso avrà raggiunto o superato l’obiettivo di finanziamento.

8 sostenitori

29 giorni rimanenti

Darum geht’s

Stellt euch vor, ihr verbringt einen Sommer in der Geschwindigkeit eines Pferdes. Ihr hört das ruhige Atmen der Tiere, das Knirschen der Räder der Kutsche auf dem Kies und die Stimmen fremder Dörfer. Genau so beginnt unsere Reise. Mit zwei Pferden und Kutsche von der Schweiz bis ans Schwarze Meer. Nächsten Sommer beginnt für uns ein Abenteuer, das Mut braucht, Zeit beansprucht und echte Begegnungen möglich macht.

Unsere Reise ist bewusst langsam. Wir folgen dem Rhythmus der Tiere, der Landschaften und der Menschen, denen wir begegnen. Genau darin liegt die Kraft dieses Projekts.

Wir nehmen euch mit auf die Reise: Wir dokumentieren den Alltag, teilen besondere Augenblicke und zeigen Landschaften und Begegnungen in Videos und Geschichten. Die komplette Route wird auf YouTube begleitet und bildet die Basis für einen Dokumentarfilm. Unsere Geschichten sollen inspirieren, Mut machen und zeigen, dass ein anderer Umgang mit Zeit möglich ist.

Warum wir diese Reise machen: In einer Welt, die immer schneller wird, möchten wir zeigen, dass Entschleunigung, Einfachheit und Nähe keine Relikte vergangener Zeiten sind, sondern lebendige Alternativen. Wir wollen unterwegs Menschen treffen, ihnen zuhören, verschiedene Kulturen kennenlernen und Geschichten sammeln. Geschichten von unterwegs, von Gastfreundschaft, von Herausforderungen und von kleinen Wundern am Wegesrand.

Wer wir sind: Wir sind Simon Meier und Jael Schneebeli, zwei junge Abenteurer:innen aus der Schweiz, verbunden durch die Liebe zur Natur, zu Tieren und zu besonderen Wegen abseits des Gewöhnlichen. Simon Meier (26) ist der kreative Kopf hinter dem Projekt. Durch seine Kindheit auf einem Bauernhof ist ihm der Umgang mit Pferden bestens vertraut. Jael Schneebeli (26) ist für Bild und Dokumentation verantwortlich. Mit Kamera, Ausdauer und Feingefühl hält sie den Alltag unterwegs fest.

  • Simon und Jael
    Simon und Jael

Wie unsere Reise abläuft

Bevor wir aufbrechen, werden wir uns während zweier intensiver Wochen auf dem Erlebnishof Tüfi in Adliswil vorbereiten. In dieser Zeit werden wir den Wagen umbauen, ihn für das Leben unterwegs einrichten und werden mehrere Testausfahrten unternehmen, um herauszufinden, was funktioniert und was wir noch anpassen müssen. Diese Vorbereitungsphase ist entscheidend, damit Mensch, Tier und Material gut auf die lange Reise eingestellt sind. Nach dieser Zeit heisst es: Aufbruch.

Die ersten Nächte werden wir bewusst vorbereitet planen. Wir fragen im Voraus Bauernhöfe an, ob wir mit unserem Gespann bei ihnen übernachten dürfen. So können wir ruhig mit der Reise starten und uns Schritt für Schritt an den neuen Alltag gewöhnen. Unsere Route führt uns zunächst nach Donaudeschingen, dem Ursprung der Donau in Baden-Württemberg. Von dort aus werden wir der Donau bis ans Schwarze Meer folgen. Ab diesem Punkt planen wir keine festen Übernachtungen mehr.

Wir planen im Schnitt rund 30 Kilometer pro Tag zurückzulegen und werden uns jeden Abend eine neue Bleibe suchen. Dabei werden wir durch Deutschland, Österreich, Ungarn, Kroatien, Serbien, Bulgarien und Rumänien reisen. Das Wohl unserer Pferde steht dabei jederzeit an erster Stelle. Ruhetage, Weidezeiten und Anpassungen an Wetter und Gesundheit sind fest eingeplant.

Dabei vertrauen wir auf Begegnungen unterwegs: Wir fahren auf Bauernhöfe, kommen mit den Menschen ins Gespräch und fragen, ob wir eine Nacht bleiben dürfen. Dank unserer autarken Ausstattung sind wir dabei völlig unabhängig. Wir benötigen keine Boxen für die Pferde und kein Zimmer für uns - alles, was wir brauchen, ist ein Stück Wiese, auf dem wir eine kleine Weide einrichten und unseren Wagen abstellen dürfen. Gerade diese Einfachheit macht den Kern unserer Reise aus: unterwegs sein, ankommen, begegnen und am nächsten Morgen weiterziehen.

  • eindrücke von vergangenen Ausflügen mit der Kutsche von Simons Eltern
    eindrücke von vergangenen Ausflügen mit der Kutsche von Simons Eltern
  • Unsere Route von Adliswil bis ans Schwarze Meer
    Unsere Route von Adliswil bis ans Schwarze Meer

Unser Budget – transparent & realistisch

Das Crowdfunding deckt gezielt die Unterbringung unserer Pferde unterwegs ab. Alle weiteren Kosten tragen wir durch Eigenmittel, Ersparnisse und zusätzliche Arbeit selbst. Die Unterstützung fliesst direkt und ausschliesslich in das Wohl unserer Tiere.

Mit eurer Unterstützung möchten wir sicherstellen, dass unsere Pferde unterwegs gut untergebracht sind. Dafür benötigen wir 8’000 Franken. Das entspricht rund 40 Franken pro Nacht als faire Entschädigung für Bauernhöfe, die uns Wiese, Vertrauen und Gastfreundschaft schenken.

Sollte das erste Ziel erreicht werden, möchten wir in einem zweiten Schritt auch den Unterhalt und das Futter der Pferde (4’000 Franken) über das Crowdfunding decken. Damit ihr genau wisst, wofür wir grundsätzlich Geld benötigen, legen wir unser gesamtes Budget offen. Die Reise ist auf 6 Monate ausgelegt und sorgfältig kalkuliert.

Einmalige Anschaffungen & Umbau • Umbau der Kutsche (Holz & Material): 1’000 • Kutsche: 500 • Zwei Geschirre inkl. Ersatz- und Pflegematerial: 1’250 • Solaranlage inkl. Spannungswandler: 400 • Werkzeuge & Reparaturmaterial: 920. • Navigation & Dokumentation (GPS, Drohne): 450 • Camping- & Alltagsausrüstung: 1’370. • Infrastruktur (Zaunmaterial, Scheinwerfer, Lichter): 350

Pferde • Miete von zwei Pferden für die gesamte Reisedauer: 3’600 • Tierarzt, Hufschmid & Futter der Pferde: 4’000 • Unterbringung der Pferde unterwegs: 8’000

Reiseorganisation • Grenzübertritte inkl. tierärztlichen Untersuchungen: 2’000 • Carnet exkl. Kaution & Reisedokumente: 150

Reserve • Unvorhergesehenes & Sicherheitspuffer: 1’000 • 10% Abgabe an «Wemakeit»: 800

Gesamtkosten des Projekts: 👉25’790

Hinzu kommen natürlich noch die Grundkosten für Verpflegung und Alltag für zwei Personen, die wir hier in diesem Budget nicht aufführen.

Diese Reise entsteht nicht aus einem Moment der Laune, sondern aus einer klaren Entscheidung: langsamer zu reisen, Verantwortung zu übernehmen und den eigenen Weg konsequent zu gehen. Mit Pferden und Kutsche unterwegs zu sein bedeutet, sich den Bedingungen zu stellen. Dem Wetter, der Strecke und den Grenzen von Menschen und Tieren. Eure Unterstützung schafft den Rahmen, in dem dieses Vorhaben verantwortungsvoll umgesetzt werden kann. Sie stellt sicher, dass unsere Pferde unterwegs gut versorgt sind und wir unabhängig, respektvoll und fair reisen können.

Wenn euch diese Art des Reisens berührt, wenn ihr an Begegnungen, Langsamkeit und Verantwortung glaubt, dann unterstützt unser Projekt. Jeder Beitrag hilft und trägt unsere Reise ein Stück weiter nach Osten.

  • Louma: Sie wird die Hälfte unseres Gespanns sein...
    Louma: Sie wird die Hälfte unseres Gespanns sein...
  • Ist sie nicht einfach härzig?
    Ist sie nicht einfach härzig?
  • Simon und Louma
    Simon und Louma
  • Louma lebt auf dem Brotchorb, einem Bauernhof in der Hinterbuchenegg auf der Albiskette
    Louma lebt auf dem Brotchorb, einem Bauernhof in der Hinterbuchenegg auf der Albiskette
  • Der Wagen hat noch «ein bisschen» Arbeit vor sich...
    Der Wagen hat noch «ein bisschen» Arbeit vor sich...