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Die grosse Première

Das Musée Visionnaire Art Brut & Outsider Art plant im Mai eine grosse Ausstellung mit sechs zeitgenössischen Westschweizer Kunstschaffenden. Für alle beteiligten Künstlerinnen und Künstler ist es die erste Ausstellung in Zürich, was ein Meilenstein in Ihrer Karriere bedeutet und auch für uns eine grosse Ehre ist!

Unterstütze das Projekt und ermögliche somit diese Première mit Begleitpublikation und vielen interessanten Rahmenveranstaltungen. Hole dir eines oder mehrere der exklusiven Goodies von den Kunstschaffenden, die bei dieser Ausstellung mitmachen:

  • Rosalina Aleixo *1967, Fribourg FR
  • Isabelle Gay, *1969, Etoy VD
  • Heinz Lauener, *1977, Bern BE
  • Sabrina Renlund, *1972, Vessy GE
  • Pascal Vonlanthen,*1957, Fribourg FR
  • Clemens Wild,*1964, Bern BE

Wer wir sind

Das Musée Visionnaire Art Brut & Outsider Art wurde 2013 in legendären Räumlichkeiten von Trix und Robert Haussmann mitten in der Zürcher Altstadt eröffnet und ist die Kulturinstitution, die als gemeinnütziger Verein regelmässig wechselnde Ausstellungen im Bereiche der Art Brut Outsider Art realisiert.
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Kooperationen

Die Ausstellung wird in Kooperation mit der Fri Art (Kunsthalle Freiburg), mit mir’arts und mit den Ateliers Rohling in Bern, Creahm in Villars-sur-Glâne, Atelier Couleurs – L’Éspérance in Etoy und in direkter Zusammenarbeit mit den Kunstschaffenden realisiert.

Rosalina Aleixo

*1967, lebt in Freiburg und arbeitet im Atelier Creahm in Villars-sur-Glâne.

«In Wirklichkeit will Rosalina Aleixo keine Städte und Schlösser, Engel, Prinzessinnen, Pflanzen und Tiere abbilden. Sie interessiert sich auch nicht für die mittels geometrischer Elemente und ornamentaler Strukturen erzielte Gliederung ihrer Kompositionen. Den Raum mit Formen und Farben füllen bis er fast musikalisch zu vibrieren beginnt bedeutet ihr ebenfalls nichts. Nein, was Rosalina beschäftigt, die wahrhaftige Quelle dieser Zeichnungen voller Engel, Schlösser, Ornamenten und Farben ist der Wunsch all denen Freude und Trost zu spenden, die sie betrachten.» Quelle: www.creahm.ch

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Isabelle Gay

*1969, lebt in Etoy und arbeitet im Atelier Couleurs – L’Éspérance in Etoy.

Die Künstlerin hat 2015 zusammen mit Heinz Lauener den Publikumspreis an der Biennale Out Of The Box in Genf gewonnen. Ihre abstrakten und farbintensiven Bilder vereinigen ferne Erinnerungen und aktuelle Ereignisse, teilweise im Form von Schriftzeichen lesbar, teilweise abstrahiert und zu einem Labyrinth aus Formen, Strichen und Farben komponiert. Die Architektur und Geometrie sind zentrale Elemente ihrer Sprache, die gekonnt die Spannung zwischen sichtbarer Realität und unsichtbarer Innenwelt zu Papier bringt.

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Heinz Lauener

*1977, lebt in Bern und arbeitet in der Kunstwerkstatt Waldau und im Atelier Rohling in Bern.

Der Künstler hat 2015 zusammen mit Isabelle Gay den Publikumspreis an der Biennale Out Of The Box in Genf gewonnen. Schon als Kind hat er eigene Spielzeuge und Modelle gebaut und so schon früh seinen künstlerischen Weg gebahnt. Die Objekte die Lauener aus Holz, Karton, Papiermaché und Objets trouvés fertigt, zeigen seine vielseitigen Interessen, bringen uns auf autobiografische Spuren und zeugen von der immensen Inspirationskraft seiner Umwelt. Die Figuren stellen in allen erdenklichen Grössen eine Community aus Menschen dar, die er persönlich kennt, aber auch aus Film- und Rockstars, Polizisten, Matrosen, Fotomodellen oder Zirkusleuten besteht. Hinzu kommen Modelle von Objekten aller Art, Alltagsszenen, Kirchen, Warenhäusern oder auch vom Zimmer, das Marilyn Monroe bewohnte.

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Sabrina Renlund

*1972, lebt in Vessy und arbeitet dort im Atelier Fondation Clair Bois-Pinchat.

Die Künstlerin experimentiert mit den uns bekannten
Medien der zeitgenössischen Kunst: Video, Fotografie, Malerei, Collage und Schrift. Im Musée Visionnaire werden Werke aus ihrer aktuellen Werkserie «Gâteau-Thérapie» gezeigt. Desserts, Patisserie und andere Leckerbissen erhalten in den flashigen und an Popart erinnernden Werken eine Seele und erlauben zugleich Einblicke in die Fantasien der Künstlerin selbst. So stürzen
sich beispielsweise zahlreiche Hände auf einen als «gâteau fragile» bezeichneten Cupcake und nach dem Attentat auf Charlie Hebdo entsteht das Werk «attentat à la crème».

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Pascal Vonlanthen

*1957, lebt in Freiburg und arbeitet im Atelier Creahm in Villars-sur-Glâne.

Der Künstler bedient sich verschiedener gestalterischer Techniken und vermischt diese oft alle zusammen in einem Werk. Die gestalterische Inspiration holt Vonlanthen in seiner nahen Umgebung und findet eine Bildsprache, mit denen er die Objekte und Lebewesen leicht und heiter, aber manchmal auch dicht und turbulent oder gar in Schriftzeichen oder ganz andere Objekte umgewandelt, grafisch elegant und gekonnt illustriert. Das Musée Visionnaire fokussiert in der kommenden Ausstellung auf eine neue Serie von Werken, bei denen die Schriftzeichen im Zentrum stehen. Da die Zeichen ihre gewohnte Lesbarkeit verloren haben, erzeugen sie beim Betrachter einen eigenen Rhythmus und Schwingungen, die die erzählten Geschichten in einer neuen Form erklingen lassen.

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Clemens Wild

*1965, lebt und arbeitet im Kanton Bern.

Seine künstlerische Tätigkeit beginnt mit der Entdeckung der Zeitschrift Bravo, ihre Fotografien, die Foto-Love-Story und vor allem die Ratschläge von Dr. Sommer haben es ihm angetan. Seine Langeweile verflog, inspiriert von den Bildern begann er zu zeichnen.
Sein Medium ist der Comix, mit Bildern erzählt er Geschichten. Wild schafft illustrative Werke mit bis zu lebensgrossen Personen und kecken Dialogen.

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Kinderprogramm

Es ist Tradition, dass es im Musée Visionnaire auch für Kinder spannend ist. Auf Grund des grossen Erfolges unseres Postkartenateliers, werden wir weiterhin die Möglichkeit anbieten bei uns Postkarten zu malen und diese zu versenden. Auch ein spannendes Kreuzworträtsel wird die kleinsten Besucher auf eine Entdeckungsreise durch die Ausstellung einladen!

Publikation

Zur Ausstellung wird es auch eine Publikation geben, die alle beteiligten Kunstschaffenden vorstellt und Werkkommentare von Schülerinnen und Schülern aus dem Schulhaus Feld (Kreis 4, Zürich) enthält.

Danke!

Wir danken allen, die diese Ausstellung unterstützen und damit den Künstlerinnen und Künstlern eine einmalige Chance bieten, in Zürich eine wunderbare Schau zu zeigen.

Ihre Unterstützung haben bereits zugesagt:

  • Alle Künstlerinnen und Künstler mit ihren Goodies
  • Die Ateliers sowie mir’art’s und FriArt
  • Migros Kulturprozent und Migros Genossenschaftsbund
  • Ernst Göhner Stiftung
  • Medica – Medizinische Laboratorien Dr. Franz Käppeli
  • Stiftung Erna und Curt Burgauer
  • Private Spenden, Gönnerinnen und Gönner, Mitglieder und freiwillige Mitarbeitende