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Darum geht’s

Unser Theater ist 2015 aus gemeinsamer Leidenschaft und Liebe, besondere Geschichten auf besondere Art und Weise zu erzählen, entstanden. Wir haben uns mit großen Ambitionen in dieses Projekt reingeworfen, ohne zu wissen, was zur Gründung eines eigenen Theaters alles dazu gehört. Das war gut, denn wenn man das vorher weiß, würde man es vermutlich gar nicht erst tun. Dafür wurden wir gleich im ersten Jahr mit 1500 Besuchern belohnt, was uns ermutigt hat, weiterzumachen. Über die letzten Jahre haben wir uns beständig weiterentwickelt zu einem jungen, innovativen und professionellen KünstlerInnen-Kollektiv, das Shakespeares Klassiker (zeitgenössisch aufgearbeitet) in Vorarlberg präsentiert, als Open Air Erlebnis, eingebettet in Österreichs wunderschöner Natur, mit einem unvergleichlichen Alpenpanorama. Wir lassen unsere kreative Arbeit und unsere speziell humorvolle spielerische Ausdrucksweise im beständigen gemeinschaftlichen Austausch stattfinden. Feiner subtiler Humor ist zu unserem Markenzeichen geworden, in Sprache und in Spielart. Wir machen Theater in Guerilla Manier; d.h. total unterfinanziert und unterbesetzt. Trotz dieser eigentlich unmöglichen Ausgangssituation schaffen wir es nicht nur, überhaupt Theater zu machen, sondern auch, in der Not eine Tugend zu finden, die uns gezwungenermaßen immer klarer unser Profil und unseren Stil hat kreieren lassen.

In kontinuierlicher Zusammenarbeit bereits gefunden und eingespielt haben sich Regie, Ausstattung, Techniker und Bühnenbauer, ein kleiner fixer Kreis DarstellerInnen und ein Musiker. Hierbei ist zu erwähnen, dass alle Mitglieder mehrere Aufgaben übernehmen, um den Aufwand einer solchen Produktion zu bewerkstelligen und dem eigenen Anspruch gerecht zu werden. Es ist der gemeinsame Wunsch, die Vorarlberger Theaterlandschaft mitzugestalten, der uns antreibt. Unser Kollektiv besteht aus: Thomas Welte, Rebecca Selle, Michaela Spänle, Guylaine Hemmer, Philip Butz, Lucia Zamora Campos, Nikolaus Herdieckerhoff, Nicole Wehinger, Roland Adlassnig, Paul Bianchini, Simona Obholzer, Anna Haidegger.

Bisherige Inszenierungen: 2015 Macbeth 2016 Romeo & Julia 2016 Der Pianist und das Murmeltier (Uraufführung Kindermusiktheater) 2017 Moustache (Adaption von «Was ihr wollt») 2018 Sommernachtstraum

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Das Besondere an meinem Projekt

Shakespeare am Berg. 2015 starteten wir unser Projekt Shakespeare am Berg. Mittlerweile existiert ein breit gefächertes Stammpublikum. Dabei machen wir auch die Erfahrung, dass viele ’’Nicht’’ - Theatergänger einen Zugang zu unserer Art, Theater zu machen, bekommen.

Unser Theater beinhaltet keine herkömmlichen Sparten - wir leben eine unkonventionelle Arbeitsweise als Weg zu neuen Kunstformen, eine Mischung aus Sprache, Musik, Tanz, Puppen, Pantomime/Slapstick - und einer großen Portion Humor - auch (und gerade) bei Tragödien! Der allgegenwärtigen Reizüberflutung setzen wir das Spiel der DarstellerInnen entgegen. Raum, Licht und Livemusik erzeugen eine pure Atmosphäre, in der stets der Mensch und sein Handwerk im Zentrum jeder Inszenierung steht. Zu Shakespeares Zeiten wurden alle Figuren von Männern gespielt, sogar die Frauenrollen - bei uns ist das (nahezu) umgekehrt, um zu untersuchen, wie sich der Inhalt bekannter Shakespeare Geschichten dadurch verändert, aber auch, weil wir von Anfang an ganz bewusst auf eine hohe Frauenquote achten und damit in der Theaterwelt ein Statement setzen wollen.

Für all diejenigen, die Hamlet nicht kennen, eine kurze Zusammenfassung. Dänemarks Prinz Hamlet hegt den Verdacht, sein Onkel Claudius, seit kurzem im Besitz der Krone, habe seinen Vater beiseite geschafft. Als der Geist des toten Vaters erscheint, dies bestätigt und Hamlet zur Rache auffordert, ist das Spiel um die Offenlegung der Intrigen eröffnet. Um den Königs- und Vatermord aufzudecken, inszeniert Hamlet ein Schauspiel, um Claudius öffentlich bloßzustellen. Das Theater wird zum Lügendetektor. Mit immer absurderen Mitteln nähert sich Hamlet der blutigen Wahrheit, und verliert dabei nach und nach alles, was ihm teuer war…

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Dafür brauche ich Unterstützung

Hamlet fehlen noch sein Rapier, wasserfeste Schuhe, eine Regenmaschine, sein Alter Ego als Puppe und eine Kulturmanagerin!

Wir sind dankbar für jede Unterstützung, denn wir wollen unbedingt unsere Art, wertvolles und besonderes Theater zu erschaffen, weitermachen, voranbringen und ausbauen. Das Geld, was wir hier sammeln, wird also die KünsterInnen-Gagen aufstocken, und soll die Anstellung eines/r KulturmanagerIn finanzieren. Auch die Abteilungen Bühne und Kostüm könnten eine Aufstockung des Budgets vertragen. Wir wollen weg vom Minimum - um unser Maximum auf der Bühne präsentieren zu können.

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