Wir starten By Franz, on 15/7/2021 11:28

Lieber Unterstützer und Unterstützerinnen

Ich möchte mich aus den letzten Tagen meiner Quarantäne in Thailand melden. Am 1. Juli bin ich mit meiner Reise gestartet. Ich war schon ein wenig aufgeregt, nach so langer Zeit wieder fliegen zu können. Das Ticket für den 1. Juli und die folgenden, gebuchten Flüge musste ich wegen der Corona Pandemie seit Februar 2020 acht Mal verschieben. Das hat mein «Happy Home» Projekt um Monate verzögert. Umso mehr bin ich bin froh, dass es jetzt mit der Reise geklappt hat.

Ich war positiv überrascht, wie genau Swiss beim Einchecken alle notwendigen Visa, die Covid-, PCR- und Versicherungsnachweise geprüft hat. Auch an Bord war der Service super, und ich durfe mich sogar kurz mit dem Captain unterhalten. Die gut 10 Stunden nach Bangkok vergingen also «wie im Flug».

Morgens um 05.00 Uhr sind wir in Bangkok gelandet. Der Empfang war wie in einem Science-Fiction-Film. Personen in Plastikanzügen mit Gesichtsschutz und Masken haben uns empfangen. Alles war einfach nur supersteril. Nach einigen Posten, wo die Temperatur und die Dokumente geprüft wurden, durfte ich weiter zur Immigration gehen. Leider war hier das Scansystem ausgefallen, und wir mussten längere Zeit warten.

Nach dem Zoll wurden wir von einer Truppe für die Abholung in die Quarantäne empfangen. Ein vom Quarantäne Hotel entsendetes Taxi hat mich abgeholt. Es entsprach höchsten Hygiene Vorstellungen. Alles war steril und ich als Gast mit einer Scheibe getrennt vom Fahrer.

Die ganze Situation ist fast gespenstisch.

Im Hotel wurde ich wieder von einer vermummten Truppe empfangen. Es folgte erneut eine Passkontrolle, eine Aufklärung zum Ablauf der Quarantäne und dann hiess es: ab ins Zimmer für die kommenden 14 Tage. Drei Mal pro Tag wurde man «gefüttert», Speis und Wasser war nicht schlecht. Es herrscht – nicht nur in der Quarantäne, sondern in ganz Thailand – ein absolutes Alkoholverbot. Das Zimmer durfte ich nur für den Covid Test verlassen. Dieser wurde bisher 3-mal ausgeführt und ich war jedes Mal negativ.

14 Tage in einem Zimmer eingesperrt zu sein, ist nicht jedermanns Sache. Glücklicherweise kann ich mich auf Ausnahmesituationen einstellen. Ich war mir bewusst, welche Einschränkungen mich erwarten, und habe mir deshalb einen Tagesplan ausgearbeitet und mich so gut als möglich daran gehalten.

Mein Tagesrhythmus begann morgens mit einem Kaffee. Ich habe mich auf meine Arbeit konzentriert, bin im Zimmer täglich zwischen 4 – 6 km «im Kreis gejoggt», habe die News am Fernsehen verfolgt und mich über jede Nachricht von meiner Familie und meinen Freunden gefreut. Nach dem Abendessen, das – wie alle Mahlzeiten – in einem Plastikbeutel an der Zimmertür abgegeben wurde, ging ich früh schlafen.

14 Tage, ohne jeglichem Zimmerservice, in einem Hotel zu wohnen ist nicht einfach. Putzmittel und die dazugehörenden Hilfsmittel gab es nicht. Trotzdem habe ich das Zimmer so sauber wie möglich gehalten. Es muss wegen mir nicht renoviert werden, ist ja auch schon ein Erfolg.

Ich will nicht jammern. Die Quarantäne hatte auch ihre guten Seiten. Dank der vielen Stunden im Hotelzimmer konnte ich mich konzentriert um viele Details zum Skelet vom «Happy Home» kümmern und so noch die eine oder andere Verbesserung für die Serienproduktion einfliessen lassen. Ich konnte Pläne für verschiedene Musterhäuser erstellen und sogar 3D Virtual Reality Studien machen.

Per Skype war ich in Kontakt mit all meinen Freunden in Thailand und konnte so die Umsetzung der CAD Konstruktion mit Solidwork starten.

Am Freitag werde ich aus der Quarantäne «entlassen». Am Samstag ist geplant, dass ich meine Kollegen und den CAD Engineer treffe.

Wir werden abklären, ob wir unser Ziel erreichen und ein erstes Model herstellen können. Dies, obwohl seit dem 12. Juli in Thailand verschiedene Lockdowns verordnet sind. So sind z.B. Reisen nach Bangkok für Ausländer im Moment nur eingeschränkt möglich.

Das heisst für mich, dass ich bis Ende Juli die Lieferanten nicht besuchen kann. Wir werden uns aber per Skype unterhalten und so erste Arbeiten starten.

Das nächste Mal melde ich mich wieder bei Euch, wenn wir die CAD Arbeiten erledigt haben.

Sobald ich aus der Quarantäne entlassen werde, besuche ich die Familie im Dorf, wo der Prototyp steht, und werde mit ihnen und den Dorfbewohnern im Tempel Eure Glücksbringer abholen.

Ich freue mich auf diesen nächsten Schritt, den ich gerne mit Fotos mit Euch teile.

Mit sonnigen Grüssen aus Thailand Franz

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Next step new WebsiteBy Franz, on 6/7/2021 13:50

Liebe Unterstützerin, lieber Unterstützer

Das «Happy Home» geht in die nächste Phase. Seit dem erfolgreichen Abschluss des Wemakeit-Projektes, war ich nicht untätig.

So habe ich verschiedene Pläne gezeichnet; vom einfachsten Basismodell bis zum Mehrgenerationen-Haus.

Als erstes werden wir nun die CAD- und Produktionsdaten aufbereiten, so dass wir schon bald unser ersten Musterhaus erstellen können. Dies wird ein einfaches Basismodell sein und sollte hoffentlich bis im Oktober stehen.

Darauf freue ich mich besonders, weil wir dann endlich verschiedenen Hilfsorganisationen das erste Serienhaus zeigen und hoffentlich ersten Familien ein sicheres und stabiles Zuhause liefern können.

Damit ich Euch und andere Interessierte auf dem Laufenden halten kann, habe ich eine einfache Website,

https://www.my-happy-home.ch

eingerichtet. Sie ist teilweise noch im Aufbau, doch im Blog kann ich immer wieder über die Fortschritte im Projekt berichten.

Wenn Ihr Fragen habt oder noch detailliertere Informationen wünscht, meldet Euch bitte.

Ich danke für Euer Interesse und freue mich, wenn ich Feedbacks und Inputs von Euch erhalte.

Mit sommerlichen Grüssen

Franz

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Dank Euch haben wir das wichtigste Ziel erreichtBy Franz, on 4/6/2021 12:52

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Liebe Unterstützer

Herzlichen Dank für Eure grosszügigen Beiträge, wir haben das erste, wichtigste Ziel erreicht.

Dafür danke ich Euch herzlich.

Mit dem Erreichen vom Stretch Goal, können wir das erste Happy Home mit den CAD Zeichnungen produzieren.

Liebe Grüsse

Franz

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Warum gehe ich diesen WegBy Franz, on 31/5/2021 23:37

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Liebe Unterstützer

Heute habe ich einen wichtigen Input für mein Happy Home erhalten. Leider habe ich meine Emotionen und Beweggründe zu wenig gezeigt.

Für ein besseres Verständnis: ich hatte das grosse Glück in einer intakten Familie mit 7 Geschwistern aufzuwachsen. In all den Jahren Zuhause war immer jemand für mich da.

Mit diesen, von meinen Eltern geprägten Wertvorstellungen, bin ich in die Welt hinausgefahren. Schnell musste ich miterleben, dass Eltern, die ums Überleben kämpfen, keine Kraft und Liebe für ihre Kinder aufbringen können. Wichtig ist nur noch, dass die Kinder nicht hungrig ins Bett gehen.

Glücklicherweise musste ich persönlich ein solches Leid nie erleben. Für mich war so eine Situation einfach ausserhalb meiner Vorstellungskraft.

Während meiner Zeit in Thailand habe ich zufällig auf einem lokalen TV-Sender eine Sendung gesehen, wo eine Grossmutter sich auf dem Boden gewälzt hat, weil ihre Tochter keinen Ausweg aus ihrer Lebenssituation gesehen hat und deshalb den Weg vom Freitod gegangen ist.

Als Familienvater war es sehr schwer für mich, so eine Situation für Kinder zu akzeptieren.

Am nächsten Tag habe ich versucht, über die lokalen Behörden die Grossmutter mit den Kindern zu finden, ohne Erfolg. Jeden Abend habe ich mich auf die Suche gemacht und Quartier um Quartier abgesucht.

Nach 3 Wochen habe ich sie gefunden. Meine Frage: wo der Vater der Kinder ist, er sitzt für einige Jahrzehnte im Gefängnis.

Jahrelang habe ich die Grossmutter mit den 2 Kleinkindern unterstützt. Zusammen mit einer Mitarbeiterin habe ich sie und die Kinder jeden Monat besucht. Es war so wichtig, dass die Kinder zur Schule gehen können und sie ein Zuhause habe. Für mich ist es eine Freude zu sehen, wie sich die Kinder entwickeln.

Mit diesem Engagement bin ich noch näher mit Randständigen der Gesellschaft, was es nach meiner Meinung nicht geben sollte, in Kontakt gekommen.

Was für uns selbstverständlich ist, kennen viele Familien in Entwicklungsländern nicht. Ein sicheres Dach über dem Kopf, Liebe und Wärme von den Eltern und Brüder und Schwestern, das ist ein Privileg.

In dieser Zeit wurde das «Happy Home» geboren. Ich habe am Abend und Wochenenden zusammen mit gleichgesinnten Freunden untersucht, wie wir einen kleinen Beitrag leisten können, um die Situation vor Ort zu verbessern.

Mit dem Prototyp wollte und konnte ich mir selbst beweisen, dass die Konstruktion funktioniert, dass das Haus Sicherheit und einer Familie ein Dach über dem Kopf gibt.

Die Familie, welche im Prototyp wohnt, hat jahrelang für mich und die Firma gearbeitet. Ich bin dankbar, dass ich sagen darf, dass sie heute dank dem «Happy Home» ein sicheres Zuhause für Gross und Klein ihr Eigen nennen dürfen.

Für mich ist es nicht einfach, meine Emotionen und Gefühle in wenigen Worten rüber zu bringen. Ich glaube, diese beiden Familiengeschichten zeigen auf, warum wir uns bemühen sollten, mehr mit den armen Familien zu teilen.

Das ist Teil meiner Lebensgeschichte, ich habe noch viele tragische Situationen in Indien und China erlebt.

Ich hoffe, du siehst meine Beweggründe und unterstützt mein Engagement für viele Familien, herzlichen Dank.

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Wiler Nachrichten veröffentlicht am Donnerstag einen Bericht über mein Happy HomeBy Franz, on 31/5/2021 12:35

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Die grösste Ostschweizer Zeitung, Wiler Nachrichten, veröffentlicht am Donnerstag einen detaillierten Bericht über das Happy Home.

Dieser Artikel vermittelt deutlich meine Motivation für das Happy Home und die Möglichkeit, vielen Familien zu helfen. Viel Spass beim Lesen.

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Autarkes Happy Home mit der Unterstützung der Fachhochschule RapperswilBy Franz, on 27/5/2021 15:25

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Liebe Unterstützer

Mit meinem Happy Home bin ich in engem Kontakt mit der Fachhochschule Ost in Rapperswil und deren Institute IBU (Bau und Umwelt), SPF (Solartechnik) und UMTEC (Umwelt- und Verfahrenstechnik). Sie konzentriert sich neben sicherem Bauen, Architektur vor allem auf klima-neutrale Materialien und nachhaltiges Bauen.

Dank der Fachhochschule bekomme ich die Möglichkeit, auf Technologien zuzugreifen wie z.B. die bewährte Trinkwasseraufbereitung, welche bereits erfolgreich in Afrika eingesetzt wird.

Auch für die Photovoltaik darf ich auf das Knowhow der Fachhochschule Ost Rapperswil zurückgreifen.

Gemeinsam wollen wir den Familien in Entwicklungsländern und NGO’s ein nachhaltiges, stabiles Happy Home anbieten, das über Generationen hinweg stabil, energetisch neutral und überall mit einfachen Werkzeugen aufgebaut werden kann.

Bitte unterstütze dieses soziale Projekt für die Zukunft von vielen Familien.

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Reise weltweit mit dem Happy Home zu den FamilienBy Franz, on 21/5/2021 11:17

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Als Unterstützer reist dein Name eingraviert auf dem Hauptstahlträger zusammen mit dem Happy Home in viele Länder und hilft armen Familien.

Als Unterstützer wird so dein Name wie in einer Zeit Kapsel «verewigt».

Auf Wunsch senden wir dir ein Foto mit dem Stahlträger Rohr und deinem Namen.

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Neuigkeiten zum Happy HomeBy Franz, on 16/5/2021 14:07

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Liebe Unterstützer, die ersten 8 Tage haben uns gezeigt, dass es einen sehr grossen Bedarf für die Happy Homes gibt.

Anfragen von NPO’s kommen aus den folgenden Ländern: Thailand, Vietnam, Kambodscha, Myanmar, Liberia und von der Insel, Sao Tome e Prince.

Das Happy Home, 3 Generationen Haus, 64 m2, verbraucht 1’200 kg Stahlrohr, 3 m3 Zement- Board, 90 kg PCV und verursacht somit 7’500 kg CO2 Emission.

Mit der installierten Photovoltaik, 5 KWp wird 1’500 kg CO2 Emission eingespart, bereits nach ca. 5 Jahren ist das Happy Home Klima neutral.

Bringen wir zusammen ein sicheres, schönes Happy Home zu den armen Familien. Am Ende sind die Familien glücklich, und die Umwelt wird durch das Klima neutrale Bauen entlastet.

Nur mit einer sehr guten CAD Planung können wir das Ziel erreichen.

• Modulare Bauweise, Klein, Mittel und 3 Generationen Haus.

• Jedes Haus kann zu einem späteren Zeitpunkt einfach erweitert werden.

• Das Haus wird als Selbstbausatz geliefert. Dafür brauchen wir präzise Bau und Montagepläne.

• Bezahlbarer, sicherer Wohnraum, Festpreis ohne Montage.

• CO2 Footprint vom Rohmaterial kann einfach zurückverfolgt werden.

Wir können uns nur schwer vorstellen, wie sich diese Familien ohne eine sichere Bleibe fühlen.

In der westlichen Welt leben die meisten Menschen in einem geschützten Heim.

Viele Familien in Entwicklungsländern und Asien träumen von einem sicheren Zuhause.

Bitte hilf den armen Familien, ihren Traum zu verwirklichen.

Dafür brauchen wir deine Hilfe.

Herzlichen Dank für deine Unterstützung.

Franz

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