LA BANDA STORICA - das neue Ensemble mit alten Instrumentenn
La Banda Storica wurde 2022 von Musiker:innen des Berner Symphonieorchesters gegründet und arbeitet seither mit namhaften Persönlichkeiten wie Giovanni Antonini, Ginaluca Capuano, Michael Form oder Jakob Lehmann zusammen. Auf historischen Instrumenten geht La Banda Storica Werken von der Frühklassik bis zu den Anfängen der Romantik auf den Grund. Die Musiker:innen spielen auf historischen Instrumenten und schaffen so für sich und das Publikum ein authentisches und unmittelbares Musikerlebnis.
Das Besondere am Abenteuer von La Banda Storica?
Spielfreude, Faszination & Exzellenz ! Die Banda-Mitglieder beschäftigen sich neben ihrer Aufgabe im Berner Symphonieorchester intensiv mit der historischen Spielweise. Die für das Banda-Repertoire spezifisch ausgesuchten Instrumente beleben die Musik durch eine ihnen eigene, natürliche Klangsprache. Sie ermöglichen eine klare Rhetorik mit starken Kontrasten: Markante Konsonanten treffen auf samtene und warme Farben, die Musik ist intim und direkt zugleich.
Dafür brauchen wir Unterstützung
Am 1. Mai 2025 präsentiert La Banda Storica im Stadttheater Bern eine musikhistorische Sensation: Das Violinkonzert in G- Dur von Luigi Tomasini (1741 - 1808) wurde vom Solisten des Konzerts, Dmitry Smirnov, wiederentdeckt. Tomasini, der Konzertmeister auf Esterhàzy und Widmungsträger von Haydns Violinkonzerten, war auch Komponist und gilt als Vertreter der italienischen Violintradition in der Nachfolge von Tartini.
Um die Schweizer Erstaufführung des Violinkonzerts überhaupt zu ermöglichen, muss zuerst das entsprechende Notenmaterial aus der überlieferten Abschrift hergestellt werden. In einem musikwissenschaftlich begleiteten Prozess entsteht aktuell das Notenmaterial für das Orchester.
Der personelle, künstlerische und operative Aufwand für die Konzertveranstaltung ist beträchtlich. Das Crowdfunding deckt den Zusatzaufwand dieser Schweizer Premiere. Dmitry Smirnov, La Banda Storica und Nicholas Carter garantieren eine erstklassige und historisch informierte Interpretation dieser Wiederentdeckung am 1. Mai 2025 in Bern.