Zum Stück

«Alma Mahler-Werfel. Die Lust zu brennen» von Paula Kühn erzählt die Lebensgeschichte von Alma Mahler-Werfel von ihrem ersten Treffen mit Alexander Zemlinsky im Jahr 1900 über die Ehe mit Gustav Mahler bis hin zu Almas Flucht aus Europa gemeinsam mit Franz Werfel. Zentrales Thema ist dabei Almas’ Selbstaufgabe: Um Mahler heiraten zu können, muss sie ihre eigene Musik aufgeben und nur noch durch und für ihn leben. Damit schneidet sie aber sozusagen einen Teil von sich selbst ab, was für ihr weiteres Leben einen ständigen inneren Kampf zur Folge hat, der sie immer wieder in seelische Abgründe führt und zum Teil an den Rand des Wahnsinns.

Gezeigt wird das Stück von fünf jungen, professionellen Künstler*innen: drei Schauspieler*innen, einer Sängerin und einer Violinistin. Die beiden männlichen Schauspieler übernehmen gemeinsam sechs verschiedene Rollen, während Alma sowohl von der Schauspielerin als auch von der Sängerin gespielt wird.

Schauspiel: Gina Christof, Felix Krasser und Samuel Pock

Gesang und Schauspiel: Viktoria Scharinger

Violine: Dominika Witowicz

Regie und Text: Paula Kühn

Dramaturgie: Irene Diwiak

Kostüm: Ronja Christof

Foto und Video: Nikolaas von Schrader

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Das Besondere an unserem Projekt

Die Inszenierung ist spartenübergreifend. Die Sängerin spielt die «amerikanische Alma», die sich - kurz nach dem Tod ihres Mannes - zurück erinnert. Dabei singt sie immer wieder Lieder von Alma selbst, als auch von Gustav Mahler, begleitet und unterstützt von unserer Violinistin. Die Schauspielerin spielt die «europäische Alma». Es ist ein Duett zwischen den beiden Almas, das immer wieder auch konfliktgeladen und disharmonisch wird, da sich beide zwar wahrnehmen, nie aber wirklich miteinander in Kontakt treten können.

Es ist die erste Produktion unseres frisch gegründeten Vereins - dem Lichtzeit.Ensemble. Ziel und Zweck unseres Vereins ist einerseits die Förderung (junger) darstellender Künstler*innen und andererseits der Erhalt der Vielfältigkeit der österreichischen Theaterlandschaft. Gerade in der aktuell sehr schwierigen Situation ist es uns ein Anliegen weiter Theater zu machen und uns nicht unterkriegen zu lassen, sondern die Arbeit sozusagen zu uns zu holen.

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Dafür brauchen wir Unterstützung

Darstellende Künstler*innen leiden besonders unter den Folgen der Pandemie. Viele von uns haben seit über einem Jahr keine Arbeit und auch kaum Einkommen. Gerade aus dieser prekären Situation heraus wollen wir Perspektiven schaffen. Und es ist uns ein besonders großes Anliegen unseren Künstler*innen auch möglichst faire Löhne zu zahlen. Kunst soll nach wie vor stattfinden können, aber das geht nur, wenn die Kunstschaffenden auch davon leben können. Aktuell arbeiten wir alle noch unbezahlt - uns treibt der Idealismus und die Hoffnung, dass es eines Tages leichter wird. Jedoch müssen auch wir von etwas leben. Außerdem wollen Probenräume, Tantiemen, Kostüme etc. bezahlt werden.

Mit deiner Unterstützung schaffen wir das!

Sechstausend Euro ist der Mindestbetrag, mit dem das Projekt möglich ist, da wir damit die Künstler*innen fair entlohnen können. Jeder weitere Euro erhöht die Bezahlung der Mitwirkenden und zeigt so noch größere Wertschätzung für ihre Arbeit!

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