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Darum gehtʼs: Die Gedanken dahinter

Nächtliche Szenen in Schwarz und Weiss. Urbane Schauplätze in der Stadt im diffusen Strassenlicht sowie nächtliche Landschaften, teilweise nur durch Mondlicht erhellt. Darin eingebettet der menschliche Körper, natürlich und unbekleidet. Einmal auf den ersten Blick nur schwer erkennbar und Bestandteil der Szenerie, ein ander Mal als sofort sichtbarer Fremdkörper – nicht störend, sondern ungewohnte Verbindungen schaffend.

Durch den Verzicht auf zusätzliches Licht bei den Aufnahmen und die Langzeitbelichtungen entstehen unaufgeregte Stimmungen. Diese wirken nicht spektakulär, sondern geben ihren Inhalt erst durch die längere Betrachtung preis. Die oft überwiegenden dunklen Bereiche werden durch die hellen Inhalte dominiert. Je länger man sich auf ein Bild einlässt, je mehr sich die Augen daran gewöhnen, umso mehr Details tauchen im Dunkel der Nacht auf. Das Bild entwickelt sich erst durch die eingehende Betrachtung.

Das soll daraus werden: Bilder zum Anschauen und Blättern

Die Photographien, die über den Zeitraum von rund drei Jahren entstanden sind, wurden nicht für die Schublade erstellt. Eine Werk-Ausstellung von 40 Bildern in Winterthur ist geplant. Weiter ist angedacht, die Serie in Berlin zu zeigen, wo einige der Bilder entstanden sind.

Auf die Ausstellung hin wird auch ein Photobuch mit ca. 80 Bildern produziert. Dieses wird in einer Auflage von 111 nummerierten Exemplaren, in hochwertigem Indigo-Digitaldruck produziert und als Hardcover gebunden. Zusätzlich sind Bildermappen in Arbeit, mit welchen individuell ausgewählte Motive in einem schlichten und eleganten Passepartout präsentiert werden können.