Ohne Bar keine Bühne: Hilf mit, PROZESS zu retten
Das Kulturprogramm des Vereins PROZESS ist eigentlich sattelfest. Doch die PROZESS Bar steht vor einem Wendepunkt: Die bisherige Betriebsstruktur wird aufgelöst, das Inventar verkauft. Ohne Bar können wir kein Kulturprogramm mehr durchführen. Damit droht ein Ort verloren zu gehen, der über die letzten Jahre zu einem wichtigen Raum für abenteuerliche Kunst, unerwartete Begegnungen und Experimente auf vielen Ebenen geworden ist. Deswegen handeln wir: Der Verein PROZESS möchte die Bar übernehmen und den Ort weiterführen – unabhängig, kollektiv und offen.

Wie unser Haus funktioniert
PROZESS hat sich als eigenwilliger Ort im schnell wachsenden Holligenquartier eingenistet und ist gekommen, um zu bleiben: ein spartendiverses Kulturhaus im Berner Aussenquartier, ein charmantes Kuriosum und zugleich weit über die Quartiergrenzen hinaus beliebt. Im Durchschnitt finden bei uns zwei Kulturanlässe pro Woche statt, dazu bis zu 15 Residenzen im Jahr. Eingebettet im Künstler*innenhaus Bahnstrasse 44 gibt es neben dem Kulturprogramm auch Gastroanlässe wie den Brunch oder die Tavolata. So sind wir innert kurzer Zeit zu einer wichtigen Bühne für das lokale Kunstschaffen geworden. In der Mitte von all dem steht die Bar. Sie funktioniert seit jeher als eigenes Unternehmen: die Bar als GmbH, die Programmmachenden als Verein.

Ab Sommer keine Bar mehr: Lass uns das verhindern
Die GmbH als bisherige Betreiberin löst sich im Juli auf. Entweder stehen wir ohne Bar da, oder wir führen den Gastrobetrieb künftig selber. Genau da wollen wir hin: Die Bar soll selbstverwaltet in die Zukunft gehen und gemeinsam mit dem Kulturprogramm die Vision dieses Orts formen. Mit der Übernahme kommen grosse Investitionen auf uns zu. Wir müssen Festeinbauten, Gerätschaften und Bar-Inventar abkaufen. Dafür fehlen uns rund 30’000 Franken. Es geht nicht um Luxus, sondern um das Fundamentale: Ohne Bar wird dieser Ort schlicht nicht mehr existieren. Erreichen wir unser erstes Ziel von 25’000 Franken, können wir weitermachen wie bisher. Mit dem zweiten Ziel von 30’000 Franken gehen wir mit jenen Veränderungen in die Zukunft, die wir schon lange anstreben: die Einrichtung anpassen, dem Innenleben einen neuen Schwung geben. Mit eurer Unterstützung können wir:
- zentrale Infrastruktur übernehmen
- den Betrieb ohne Unterbruch weiterführen
- Programm und Kooperationen sichern
- einen unabhängigen Kulturraum erhalten
- neue kollektive Strukturen aufbauen
Im Anschluss entwickeln wir gemeinsam mit neuen Partner*innen das künftige Gastrokonzept, Programmformate und Beteiligungsmöglichkeiten. Wenn dir dieser Ort wichtig ist: Jetzt ist der Moment, ihn zu sichern.
Unter unseren Goodies findest du zahlreiche Einzelanfertigungen und exklusive Werke von Kunstschaffenden, die ihre Ateliers rund um den PROZESS an der Bahnstrasse haben und diesen Ort einzigartig machen. Aber auch viele Dingem die deine Zeit im PROZESS versüssen: Solieintritte, Tavolata, PROZESS-Miete oder einen Hotelaufenthalt in unserer Künstler*innenwohnung.
