[Karten und Infos und Alles und Mehr](http://www.volksbuehne-berlin.de/praxis/p14__once_upon_a_time_in_between_honey_and_milk)

Was wir brauchen!!!

Ein Bühnenbild. Das heisst: Viele Bretter. Viele Schrauben. Viele Rädchen. Sehr viele Telefone. Viele Teppiche. Essen. Farben. Ein Backofen. Dauraus zimmern wir: 10 gleiche Elemente, die funktionieren als, fahrbare Wohnräume, Telefonkabinen, Greenscreens, Projektionsflächen und eine Drehbühne. Wir hängen Telefone auf und wir rollen Teppiche aus um auf ihnen zu tollen und wir Backen mit dem Ofen um essen zu können damit niemals, aber auch wirklich niemals gehungert wird.

Aber genau dafür brauchen wir Deine Hilfe, Deine Liebe und dafür kriegst du unsere Liebe, von der wir niemals aber auch wirklich niemals zu wenig geben wollen.

PS: Unser Pennerkünstler besorgt sich seine Matratzen selbst.

Das Projekt

Wir führen ein Theaterstück an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin, im Rahmen des P14 Jugendtheaters auf. P14 ist die Jugendabteilung der Volksbühne und bietet jungen, begeisterten Leuten eine kostenlose Projektionsfläche ihrer Ideen die sich im Bereich Theater bewegen.

Das Stück schreibe ich, Widukind Huber und wird von Jonas Schulenburg und mir, die eine langjährige Zusammenarbeit und Freundschaft begleitet, inszeniert. Nach zwei Monaten Probezeit, am 10. Mai 2013, wird das Stück in demselben Raum uraufgeführt und danach in den Spielplan aufgenommen werden.

Inhalt des Stücks

Die Handlung des Stücks ist in kurzen Worten hier niedergeschrieben:

Denn es sei ein Junge, der in die Wüste geht um zu sterben. Sterben aber bedeutet hier nicht etwa, einer Lebensunlust oder gar den Qualen des Lebens zu entfliehen, sondern vielmehr die Suche nach dem Finden. Das Finden sei hier ein Gefühl, welches ihn treibt, eben das zu machen, wovor vielen es graut, nämlich sich ganz seiner selbst zu widmen, um dem Unbekannten in sich Platz zu schaffen und um zu erfahren, was es heisst ein Mensch zu sein. Was es heisst kein Mensch zu sein. Und was es ist, was den Menschen zum Menschen macht.

Sind es bloss Erinnerungen und Taten?

Somit kommt dieser Junge an jenen Punkt, da er beginnt sich aufzulösen, er verschwimmt in ein Welten-Ganzes, begibt sich in den Prozess des Sterbens, wo er in einer Zwischenebene, dem sogenannten «Nirvana» oder «Davy Jones Locker» zu sich kommt, ohne zu Wissen wer er ist oder war

Alles was es da gibt, ist ein Telefon mit dem er zu telefonieren beginnt. Nach und nach erzählen ihm seine Telefonkontakte aus seinem Leben, sie sind die Errinnerungen, die ihn wieder dahin führen wo er war, bevor er sich «auflöste» und dann kommt seine Zukunft, die ihn vor die triviale Entscheidung stellt zu leben oder zu sterben.