Der Film «Pieces» führt uns zu Menschen, die Frieden schaffen und trotz globaler Spannungen wie dem Krieg in der Ukraine oder dem Nahostkonflikt, Hoffnung auf eine friedlichere Zukunft wecken.

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79% of CHF 25’000

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  • Funding goal: CHF 15’000 achieved
  • Stretch goal: CHF 25’000
  • Regardless of whether the stretch goal is achieved, the funds will be paid to the project.

115 backers

6 days to go

«Pieces», ein Kino- und Fernsehdokumentarfilm

Ich erinnere mich, wie wir als Kinder «Frieden machten». Nach einem Streit fragte jemand der Beteiligten: «Machen wir Frieden?» War die Bereitschaft da, schüttelten wir uns die Hand und der Konflikt war damit beigelegt. Das beidseitige Einverständnis und eine aktive Handlung - ein Ritual – und Frieden kehrte ein. Abseits der negativen Schlagzeilen führt uns «Pieces» unter anderem auf eine Reise nach Israel in eine Schule, wo arabische und jüdische Kinder gemeinsam unterrichten werden, auf die Insel Idjwi im Kongo, wo die lokale Friedenskommission die Zerstrittenen über den Dialog zur Lösung führt und nach Sarajevo, wo Kriegsveteranen, die im Krieg aufeinander geschossen haben, heute Versöhnung leben. Diese und «Pieces» in der Schweiz, der Ukraine und an weiteren Orten, tragen dazu bei, dass die Vision einer friedlichen Gesellschaft gelingen kann.

Anleitung zum Friedlich sein!

Angesichts der aktuellen Kriege fällt es manchmal schwer, aus der Ohnmacht herauszukommen und die Wirksamkeit unseres eigenen Handelns zu erkennen. Die Sehnsucht nach Frieden ist universell, unabhängig von Kultur und Herkunft. Auf unserer Reise ergründen wir verschiedene Perspektiven und blicken dabei in die Mikrowelt des Alltäglichen, die uns verbindet, ermutigt und inspiriert, auch in unserem Umfeld wachsam zu sein und «Pieces» zu bilden.

Recherchereisen nach Idjwi (Kongo) und Israel

Die Recherchen und Reisen für dieses Thema sind sehr aufwendig. Gleichzeitig sind sie notwendig, um ein Filmprojekt zu entwickeln. Wir arbeiten seit einem Jahr daran und sind auf viele spannende Projekte gestossen. Um zu entscheiden, ob sie für den Film geeignet sind, müssen wir vor Ort gehen und die Protagonist*innen kennen lernen. Da diese Reisen speziell aufwendig sind, brauchen wir dazu finanzielle Unterstützung. Wir möchten eine Schule in Israel besuchen, wo Kinder mit jüdischen und arabischen Eltern zweisprachig unterrichtet werden. Täglich müssen sich Eltern und Lehrer*innen mit den bestehenden Spannungen neu auseinandersetzen, um den Kindern ein friedliches Zusammenleben zu ermöglichen und damit an einer friedlichen Zukunft zu bauen. Eine weitere Reise führt uns in die Demokratische Republik Kongo. Während Kongo im Chaos von Gewalt versinkt, ist die Insel Idjwi friedlich geblieben. Von Problemen mit schikanösen Militärabgeordneten bis zur Beratung zu gutem Sex in der Ehe wird fast alles in traditionell verankerten «Friedenskommissionen» gelöst. Falls wir das erste Ziel von 15’000 erreichen, starten wir in einer ersten Etappe in Israel und im Kongo, falls wir 25’0000 erreichen, können wir auch nach Sarajevo und in die Ukraine reisen.