Es tut sich was auf dem Arbeitsmarkt.

Flankiert von der Globalisierung und Digitalisierung ergeben sich schier unerschöpflich wirkende neue Betätigungsfelder im Bereich der Arbeit.

Vorhaben/Spielstand

Im Augenblick arbeiten wir intensiv an der Umsetzung einer Spielidee, mit der die zahlreichen Möglichkeiten des modernen Arbeitsmarktes intuitiv und interaktiv aufgezeigt werden. Kern dieses Projektes ist die Programmierung des Spielmodus. Dafür haben wir 50 Fachkraft-Arbeitsstunden einkalkuliert. Zur Spielausrüstung gehören ein grösserer Monitor, zwei Controller, sowie ein Rechner, über den das Spielprogramm läuft. Ferner benötigen wir für die Herstellung von Spiel-Clips on by eine Video-Ausstattung mit einer Kamera, Beleuchtung, sowie einem Schnittprogramm. Mit diesem Set möchten wir später u.a. höhere Schulklassen besuchen.

Spielbeschrieb

Das Spiel «zum Karriere machen» ist inspiriert durch die Text-Adventure der 1980er und läuft folgendermassen ab: Als Mitspieler nimmst du vor dem Monitor Platz und erhältst einen Controller. Mit diesem wählst du zunächst deine Spielfigur aus. Deine «Spiel-Karriere» beginnt. Pro Runde entscheidest du dich neu, aus welchem der 3 Bereiche «Geld» «Bildung» oder «Schicksal» du 2 Empfehlungen einholst. Diese werden im Spiel via Clip/Einspieler durch tatsächliche oder fingierte VertreterInnen des Arbeitsmarktes repräsentiert. Durch die Wahl aus einem Pool der unterschiedlichen, empfohlenen Verhaltensweisen, bewegst du dich auf einer virtuellen Karriereleiter auf und ab. Das Spielziel hast du erreicht, wenn du durch eine kühne Strategie, CEO eines erfolgreichen Start-up’s geworden bist. Viel Erfolg?!

Sinn und Zweck

Wir erhoffen uns, v.a. jungen Menschen, die vor der Berufswahl stehen, wertvolles Wissen vermitteln zu können. Es gilt Entscheidungen zu treffen und mit den Konsequenzen zu leben. Hinterher ist man ja immer schlauer. In unserem Spiel fallen hoffentlich verschiedene, attraktive Möglichkeiten des modernen Arbeitsmarktes auf – die Mitspieler jedoch immer weich. Es gilt: Try&Error and Try again ;-)

Studieren und Probieren

Mit meinem Diplomprojekt «Postindustrial Career», versuche ich einen kommunikativen Zugang zur bierernsten Thematik Karriere zu legen.

Dem Wortsinn nach, bedeutet das Wort Karriere schlicht Fahrstrasse (lateinisch carrus «Wagen» / Wikipedia).

Jeder scheint beruflich etwas zu sein – darüber, wie man es wird, müssen jedoch, all zu oft, wenig aussagekräftige Allgemeinplätze (Ausbildung / Studium / «Glück gehabt») herhalten, meiner Beobachtung nach.

Insofern besteht unsere Motivation darin, möglichst viele Leute zum Thema «moderne Karrieren» zu Wort kommen zu lassen. Diese gesammelten Tipps und Tricks möchten wir in Spielform präsentieren. Vielleicht ist das Thema «Berufsgestaltung» aus Arbeitnehmersicht bislang eher unbeleuchtet, da hinter jeder Karriere eine Existenz steht. Unser Spiel entwickelt sich daher bestenfalls zu einer «Berufsmesse» aus Sicht des Arbeitnehmers.

Hintergrund

Einer meiner ersten Jobs führte mich in die Fabrikhallen eines grossen Automobilherstellers in Stuttgart. Ich mag fast von einem Kulturschock sprechen – die Lücke zwischen einem humanistischem Gymnasium und einer industriellen Produktionsstätte unter Hochdruck stellte sich als immens dar. Hier fand also «der Ernst des Lebens» statt und ich hatte keine Ahnung.

Ziel

Nun, ca. zwei Jahrzehnte später und um allerlei einschlägige Erfahrungen reicher, ist es für mich an der Zeit, mich auf dem Arbeitsmarkt zu positionieren. Ich verfolge das Ziel, nach meinem Studienabschluss (Produkt- und Industriedesign, mit Vertiefung in Prozessgestaltung) im Herbst, mit einer Handvoll Mitstreitern den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen und ein Start-up zu gründen.

Schon am 25.04.15 werden wir das Spiel im Rahmen der OSLO NIGHT auf dem Dreispitz in Basel erstmalig präsentieren.

Die Arbeitsstunden für die Projektrealisierung sind selbstverständlich unbezahlt, das benötigte Equipment können wir uns (noch) von der Hochschule leihen. Auf dem Weg Richtung Selbständigkeit, in der wir weitere Projekte dieser Art umsetzen werden, «lauert» jedoch unweigerlich das Thema Finanzierung. Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, das Pilot-Projekt mit einer Crowdfunding-Kampagne zu koppeln. Wir versuchen das Equipment für unsere Start-up-Gründung Stück für Stück zu erwirtschaften und, angesichts der Preise im Multimedia-Bereich, liegt da noch ein gewaltiges Stück Arbeit vor uns.

Unterstützung und Feedback

Wenn du also gerne kreative Underdogs unterstützt und Interesse an interaktiven Kommunikationsprojekten hast, bist du bei «Postindustrial Career» genau richtig. Wir freuen uns auf dein Feedback.