Die Stimme der Schüss

Das Tanzritual Flussgeflüster - Planetary River Talks beginnt zur ’Blauen Stunde’ im Rennweg 26. Eine Zeit, wenn der Fluss seine Geheimnisse offenbart.

Wer erinnert sich heute noch daran, dass die Schüss den Menschen seit undenkbaren Zeiten Trinkwasser bot, oder dass in ihr Hexen ertränkt wurden? Das Tanzritual verleiht dem Fluss, der lange Zeit zu Industriezwecken benutzt worden ist, eine Stimme und es vermischen sich Fakten mit Fabelwesen. Tänzerinnen und Tänzer performen das Projekt gemeinsam mit Kindern der Tanzcompagnie Teki Tekua Minis.

Die ZuschauerInnen erwartet ein einzigartiges künstlerisches Projekt, das den eben erst neugestalteten Raum rund um die Schüssinsel mit Tanz, Musik, Lichtinstallation und Fotokunst erleben lässt. Ausgangs- und Endpunkt von Flussgeflüster ist der Rennweg 26.

Die Fotoausstellung zu den Flussgeschichten von Marion Bernet, die Lichtinstallation von Peter Vosper, der Soundtrack der Neuseeländischen Komponistin Garling Wu, die Stimmimprovisation von Franziska Schiltknecht, die Alphornklänge von Ruedi Bauriedl sowie die Kostüme des Bieler Kollektivs Bagage Bizarre machen das Ritual zu einem multimedialen Erlebnis.

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Naturbande

Aus gegebenem Anlass, bei dem die Schüss wieder zu alter Form zurückfindet und Bieler Kindern und Erwachsenen ein neuer Zugang zu ihrem Fluss ermöglicht wird, ist dieses Projekt nicht nur hoch aktuell, sondern auch nachhaltig. Ausgehend von der Einsicht, dass der Mensch nur denjenigen Dingen Sorge trägt, die er lieb gewonnen hat, kann eine Aufführung im öffentlichen Raum emotionale Bande knüpfen und zu einem verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen der eigenen Stadt beitragen.

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