Die "Lieder" der Kaiserin...

2017 feiert Kaiserin Elisabeth von Österreich ihr 180. Geburtsjubiläum.

Sisi wird noch heute weltweit als Ikone verehrt. Dass die Kaiserin eine begnadete Dichterin war und dass ihre gesammelten Werke -auf ihren persönlichen Wunsch hin- erst Jahrzehnte nach ihrer Niederschrift veröffentlicht wurden, wissen jedoch nur wenige.

Elisabeths Verse (von ihr selbst auch «Lieder» genannt) stammen aus ihrem Tagebuch, das sie von 1885 bis 1889 schreibt. Die damals 50jährige Kaiserin ist schwerst depressiv. Sie reist rast- und ruhelos durch Europa, hält strenge, gesundheitsschädigende Diäten und betreibt Extremsport. Elisabeth fühlt sich von ihren Mitmenschen unverstanden und setzt in ihrem Tagebuch ihre ganze Hoffnung auf die sogenannten «Zukunftsseelen», an die sie ihre Verse adressiert.

Elisabeth brüskiert Personen, besonderes ihre Habsburger Verwandtschaft, sie schreibt über ihre brisanten Liebschaften und auch über die komplizierte Beziehung zu ihrem Mann Franz Joseph. Sie beschreibt schwärmerisch Landschaften, ihre inneren Gefühle und ihre starke Todessehnsucht. Immer wieder findet man in ihren Versen den Begriff „mein Meister“. Damit gemeint ist der Dichter Heinrich Heine. Sie hat die Vorstellung er diktiere ihr, was sie zu schreiben habe; sie sei sein Medium und Heines Geist spräche aus ihr. Wenn sie über ihre eigene Person schreibt, nennt sie sich meist «Titania», in Anlehnung an die Heldin aus Shakespeares Sommernachtstraum.

Elisabeth wollte unbedingt, dass ihr literarisches Werk für die Nachwelt veröffentlich wird. Unter strengster Geheimhaltung ließ sie von Vertrauten Abschriften ihrer Gedichte anfertigen. Als Veröffentlichungstermin legte Elisabeth das Jahr 1950 fest, lange nach ihrem eigenen Tod und auch lange nach dem Tod ihrer Zeitgenossen, die ja in ihren Versen nicht besonders höflich erwähnt waren.

Die Tagebücher und deren Abschriften wurden auf ihren Wunsch von zwei ihrer engsten Vertrauten in Kassetten verpackt und mit dem von Sisi persönlich verfassten Adressschild «Dem Herrn Presidenten der Schweitzer Eidgenossenschaft Bern» versehen. Die Schweiz war schon damals eine Republik und Elisabeth eine geheime Befürworterin dieser Staatsform und Gegnerin der Monarchie.

Tatsächlich überlebten ihre Schriften ganze Menschengenerationen, den Zerfall der Monarchie, die Grausamkeiten von zwei Weltkriegen und gelangten Anfang der 1950er Jahre in die Schweiz, wo sie vom damaligen Präsidenten geöffnet wurden. Der Bundesrat wurde einberufen und entschied «in Rücksichtnahme auf das Ansehen der Kaiserin» ihre Schriften nicht zu veröffentlichen. Erst 1984, fast 100 Jahre nach der Niederschrift der Gedichte, gelang es der Wiener Historikerin Brigitte Hamann Elisabeths poetisches Tagebuch für die allgemeine Öffentlichkeit chronologisch abdrucken zu lassen.

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... neu interpretiert von uns!

Der -besonders für seine Liedkompositionen- international gefeierte österreichische Komponist ALBIN FRIES vertonte dieses Jahr siebzehn von Sisis schönsten Gedichten. Dem Komponisten ist es auf wunderbare Art gelungen die schwärmerische, melancholische, ironische und karikierende Sprache Elisabeths mit seiner Kompositionskunst zu unterstützen, sie dem Zuhörer dadurch noch näher zu bringen und ihre Worte noch eindringlicher zu machen. www.albinfries.com

Die weltweit von Theaterkritikern hoch gelobte Sängerin NINA BERNSTEINER haucht Elisabeths Gedichten mit ihrem Gesang neues Leben ein. www.ninabernsteiner.com

Hervorragend begleitet auf einem Bösendorfer Imperial wird sie vom international erfolgreichen Pianisten AMMIEL BUSHAKEVITZ. www.bushakevitz.com

Das neue Album „Sisi Poems - Lieder der Kaiserin Elisabeth” mit den von Albin Fries vertonten Gedichten der Kaiserin wird im Juli 2017 im Wiener Tonstudio «Tonal audiophile productions» aufgenommen und im Herbst beim Wiener Label Gramola auf den Markt kommen.

Titel (alphabetisch): An die Zukunftsseelen * An mein Kind * Anti-Trinklied * Du bist nicht wie die Blume * Es sehnt mein Herz * Geheimnis * Gold’ne Falter * Ich brauch die Zeit dir nicht zu nennen * Im mailich ergrünenden Walde * Das Kabinet * Lass mich allein * Leb’ wohl, mein schöner Heimatsee * Mitternacht * Und wenn ich einmal sterben muss * Verlassen * Widmung * Zu spät

Bonus-Tracks (“Mit Sisi im Salzkammergut” für Klavier solo von Albin Fries) Am Waldbach * Epiphania. In der Bergkirche * Hallstätter See * Schneetreiben

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Da wir leider keinen Zugang zur kaiserlichen Schatzkammer haben um unser Projekt finanzieren zu können, freuen wir uns sehr über UnterstützerInnen, die uns bei der Bewältigung folgender finanzieller Aufwände helfen:

Demovideodreh * CD-Cover-Fotoshooting * Aufnahmeleitung und Studiomiete * Flügel-Stimmung * Postproduction & Mastering * CD-Pressung * Grafikdesign * Übersetzung * Promotion und Werbung

Gemeinsam mit eurer Hilfe rücken wir Elisabeths Wunsch näher, die «Zukunftsseelen» mit ihrem literarischen Werk noch mehr zu erreichen, denn das hätte sich die Poetin gewünscht!

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