Um was geht’s?

In unserem neuen Theater-Stück «Some Girls» nehmen wir die Aktualität der Rolling Stones und ihre über 50-jährige Geschichte zum Anlass, eine Gender-Diskussion aufzuwerfen. Wir fragen anhand der Rolling Stones: Was ist eigentlich die Rolle der Frau im Rock'n'Roll-Zirkus? Wie weit hat der Rock'n'Roll die Emanzipationsbewegung in den 60ern und 70ern getragen? Und: Wo steht er ihr heute vielleicht im Weg?

Ein performativer Rock-Song

Die zwei Darstellerinnen spielen mit Stoff aus Gesprächen, die mit weiblichen Stones-Fans geführt wurden, sowie mit Original-Aussagen von Frauen aus dem engen Umfeld der einzelnen Stones-Mitglieder. Der Weg führt dabei u.a. von Keiths Mutter Doris, über Marianne Faithfull, Anita Pallenberg, Carla Bruni, Jerry Hall und Uschi Obermaier. Die Stones geraten bei dieser Auseinandersetzung zusehends in den Hintergrund. Immer zentraler wird die Frage, ob die Geschichte des Rock'n'Roll mit ihren machoiden Vorbildern und ihrer Musik, die nach Freiheit roch, auf Kosten der Freiheit der Frau ging. Oder ob doch Rock'n'Roll über einen Umweg dazu beigetragen hat, dass heute Frauen rocken – auch für die Freiheit der Frau?

Wir brauchen deine Unterstützung!

Ein Teil des Projekts ist bereits finanziert, doch noch immer fehlt Geld. Mit deiner grosszügigen Unterstützung hilfst du uns, die Material- und Reisekosten zu decken und allen Beteiligten einen Minimal-Lohn zukommen zu lassen.

Cast:

  • Mit: Kathrin Veith, Nora Vonder Mühll
  • Co-Regie, Dramaturgie: Michael Steiner
  • Co- Regie, Musik: Andy Tobler
  • Kostüm/Ausstattung: Cornelia Peter
  • Produktionsleitung: Roland Amrein

Daten:

Roxy Birsfelden:

  • Mi. 4. Juni 2014, 20h (Premiere)
  • Fr. 6. Juni, 20h
  • Sa. 7. Juni, 20h

Schlachthaus Theater Bern:

  • Mi. 10. bis So. 14. Dezember 2014

Theaterfalle Basel:

  • Do. 18. bis Fr. 19. Dezember 2014