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Kunstausstelung: Feuer-Skulptur, am 2.Juni 17, 17:00, in 8127 Forch

Ich möchte mit meiner Kunst-Ausstellung auf das künstlerisch experimentellen Prinzp, das URBAN INUIT zugrunde liegt, aufmerksam machen. Es beherbergt grosse Möglichkeiten schlummerndes Potential anzuregen, in eigenständiges frei-kreatives Tun. Meine Ideen sind: Menschen für ihr Tun maximalen Gestaltungsraum geben. Nicht Macher sondern Beobachter sein. Eigene Begeisterung leben. Nicht zum Tun zwingen. Das Unaushaltbare aushalten, wenn der Gegenüber nicht will, kann oder sonstwas. Jeden eindeutigen Impuls, vom Kollegen, auch störende, umwandeln für das Ziel einen Kreativ-Ort zu schaffen mit freien Menschen. Fliessendes Tun aus dem Ich, nicht hindern der Ordnung wegen, sondern unterstützen, auch wenn es weh tut. Erst der kreativ werdende Mensch, dann das System, die Ordnung. Der Wald als idealer Lernraum ohne Mauern, wo jeder Mensch seinen Raum zu Anderen findet und leben kann.

Nach etwas ermüdender Theorie hier die lebendige Geschichte wie es zu URBAN INUIT kam:

Nichts von dem URBAN INUIT Projekt war anfangs geplant. Ich hatte das Glück für ein halbes Jahr, mit Betreuten des Tobias Hauses einfach in den Wald gehen zu dürfen, mit Grillieren und das Ganze naturpädagogisch-künstlerisch abzurunden. Nach ersten Erkundungen und Erfahrungen, merkte ich, dass öffentliche Grillplätze ungeeignet sind. Das trieb uns in den Wald, abseits der Wege. Hier fanden wir unsere Ruhe und richteten uns einen Grillplatz mit Baumstümfen ein. Das Feuer hatte von Anfang an eine wichtige Rolle, weil es uns im freien Raum zusammenhielt. Wir hatten zum Teil grössere Feuer und mussten gegen Ende verkohlte Holzsstücke rausziehen. Diese begann ich neugierig künstlerisch, wie ich bin, zu bearbeiten. Das überraschende war, dass bald die anderen Betreuten von sich aus selbstständig begannen Werkzeuge auszuprobieren, und mit anfingen zu schaffen. Ich erlebte die Betreuten auf einmal wie eingeschaltet und überliess sie ihrer Begeisterung in einer Art, dass ich mich dazu gesellte und ihnen staunend zusah. Ich wurde mehr Beobachter, nahm mich zurück und sah meine Aufgabe dann oft nur noch darin, ihnen Rückmeldung zu geben, oder Unterstützung zu geben wenn ein Werkzeug z.B. Probleme machte. Mir war von Anfang klar gewesen, dass dieser Waldraum unser selbst gestalteter Lebensraum ist, wir autonom zusammen sind und unsere Zeit so gestalten, dass das Soll nicht das Mass der Dinge sein darf. Meine Begeisterung für das kreative Tun liess wohl einen Funken springen. Verkohltes Holz lässt sich extrem schnell bearbeiten und es lässt ein spannendes hell-dunkel Spiel zu. Dadurch entstanden viele Erfolgserlebnisse.Jeder fand mit seinen Fähigkeiten seinen Platz. Ich war immer überzeugt, dass die, die in den Wald mitkommen wollten, auch wenn sie scheinbar nichts taten, eine Aufgabe im Ganzen hatten . Wenn unsere Geraspelten und gesägten, kohligen Skulpturen eine Rohform erreicht hatten, nahmen wir sie mit dem Ziehwagen in die Holzwerkstatt. Glücklicherweise konnten wir das freie durch Begeisterung getragene Arbeiten auch hier fortsetzen, wenn auch es für das Haus und Mitarbeiter eine Zumutung war. Ständig Kohlewolken und geschwärzte Betreute! Hier nun der Tobiashaus- Belegschaft Zürich Dank fürs Aushaltne. Aus einem ersten geplanten halben Jahr wurden 15 Monate, die ich mit den Betreuten arbeiten durfte. Aber nun ist die Zeit um. Ich will das URBAN INUIT Fieber weiter leben. Daher diese Initiative von mir, diesem Projekt eine alleinige Ausstellung zu widmen, in der Hoffnung, Aufmerksamkeit interesse zu erregen, damit ich es anderswo fortsetzen kann. Mein Feuer ist weiterhin gross dafür. Meine Kunstkollegen von URBAN INUIT sind mir Beweis dafür, dass Potentialentfaltung mit diesem kreativ-experimentellen Weg geschehen kann. Auch habe ich die Vision, dass Behindertenwerkstätten, mit dem Bewusstsein vollwertige Kunst herstellen zu können, auch zu neuen Einnahmequellen kommen können.

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Dafür brauche ich Unterstützung

Zu den Kosten gehören Raum-Miete, Skulpturen- und Bildertransport, die noch zu druckendenden Photographien plus Rahmen/Aufhängung und die Verköstigung der Vernissage-Besucher. Wer kann das alles alleine bezahlen. Daher ein kleiner Notschrei, wenn auch still, an dieser Stelle.

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Und da kommen die Belohnungen ins Spiel

Ihr könnt hier ein gutes Projekt unterstützen, dass in die Zukunft weist bz. Behindertenarbeit. Absicht der Ausstellung ist ja die URBAN INUIT Idee bekannt zu machen und weiter fortsetzen und entwickeln zu können.

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