Zdzislaw Wysocki wird 75 Jahre und 75 Tage alt

Vor Ende des Zweiten Weltkrieges in Polen geboren, aufgewachsen im kommunistischen Polen, als 25-Jähriger mit einem Kompositionsstipendium 1969 nach Wien übersiedelt, wo er Wurzeln schlägt, geprägt sind Person und Schaffen des Komponisten Zdzisław Wysocki von den Umbrüchen der Europäischen Geschichte des zwanzigsten Jahrhunderts. Sensibel wie ein Seismograph reagiert Wysocki, sucht und findet seinen eigenen Weg zwischen Polnischer Moderne und Zweiter Wiener Schule, «Elegia 1943», «Musik der kollektiven Erinnerung», «De Finibus Temporum», Werke welche Zeitfragen reflektieren. Ein rastlos Suchender, sich keiner Gruppe Anschließender ist heuer 75 Jahre alt geworden. Jemand muss angesichts der Bedeutung von Wysockis Werk etwas tun, haben sich Musiker aus dem Kreis der Philharmoniker und des Ensemble Wiener Collage zusammen mit Burgschauspielerin Sylvie Rohrer gedacht. Gage nimmt niemand von uns, wir sind von Wysockis Schaffen überzeugt, aber wir brauchen Unterstützung, um das RadioKulturhaus mieten zu können und weitere logistische Ausgaben zu decken. Helfen Sie uns, einem außerordentlichen Künstler am Dienstag, 1.Oktober, 19:30h im RadioKulturhaus in Wien ein Fest zu seinem 75sten Geburtstag auszurichten!

Musiker und Musikerinnen danken einem außerordentlichen Komponisten

Zehn Künstlerinnen und Künstler von Burgtheater, Philharmonikern und Ensemble Wiener Collage teilen ihre Begeisterung für das Schaffen von Zdzislaw Wysocki. Sie gestalten alle unentgeltlich ein Konzert zu Ehren des Fünfundsiebzigjährigen, der Erlös aus dem Kartenverkauf soll möglichst zur Gänze in die Publikation noch unveröffentlichter Werke des Komponisten fließen, aber Saalmiete und Reisespesen müssen finanziert werden. Teilen Sie unsere Begeisterung und helfen Sie mit, danke!

Dafür brauche ich Unterstützung

Musikerinnen und Musiker aus Wien haben sich zum «Verein zur Förderung des kompositorischen Werkes von Zdzislaw Wysocki» zusammengeschlossen in der gemeinsamen Überzeugung, dass das Werk des 75-jährigen polnisch-österreichischen Komponisten viel mehr Aufmerksamkeit verdient als es derzeit genießt. Dazu müssten seine Stücke erst einmal gedruckt und aufgenommen werden können.