Darum geht’s

In vielen Ländern werden Schriftsteller und Schriftstellerinnen verfolgt, gefoltert oder gar ermordet. Wir möchten in der Schweiz eine Wohnung für bedrohte Autoren und Autorinnen einrichten. Verhilf uns zu einem guten Start!

Weltweit sind zur Zeit über 800 Autoren und Autorinnen staatlichen Repressionen ausgesetzt, weil sie sich politisch oder zivilgesellschaftlich engagieren. Zu den meist genannten Ländern gehören Russland, Iran, Mexiko, China und auch die Türkei. Mit einem Writers-in-Exile Programm möchten wir dafür sorgen, dass Menschen, die gegen Missstände anschreiben, eine Zeit lang in Frieden leben und arbeiten können.

Bereits heute gibt es solche Programme. Bereits heute gewähren nicht wenige Städte verfolgten Schriftsteller und Schriftstellerinnen Zuflucht. Zusammen bilden diese Städte ein wichtiges internationales Netzwerk. Die Schweiz ist in diesem Netzwerk nicht vertreten.

Das können wir tun

  • Wir begründen ein «Writers-in-Exile» Programm für die Schweiz.
  • Wir stellen einem bedrohten Autoren oder einer bedrohten Autorin für den Zeitraum von mindestens einem Jahr in der Schweiz eine Wohnung zur Verfügung. Unser Gast erhält ein Stipendium für seine Lebensunterhaltskosten.
  • Wir helfen den Stipendiaten bei den vielfältigen Problemen des Alltags und bieten ihnen die Möglichkeit, die Schweiz und ihre Literaturszene kennen zu lernen.
  • Als Organisation schliessen wir uns dem bereits bestehenden internationale Städtenetzwerk ICORN an und schliessen so die Lücke. 

Wo stehen wir?

ICORN hat uns seine Unterstützung bereits zugesagt. Aber wir stehen mit unserem Projekt noch ganz am Anfang. Wie werden wir das Stipendium finanzieren können? Wo soll die Wohnung gelegen sein? Welche Schweizer Stadt wird uns den Zuschlag geben und so zu einer Stadt der Zuflucht werden?

Auch der PEN international in London stützt uns den Rücken, indem er uns bei der Auswahl der Stipendiaten zur Seite steht. Die halbjährlich erscheinende Caselist ist hierzu ein wichtiges Werkzeug.

Das könnt ihr tun

Das DeutschSchweizer PEN Zentrum arbeitet in der Regel ehrenamtlich. Eine professionelle Projektentwicklung übersteigt die Mittel des Vereins. Es gilt zu recherchieren, Dossierarbeit zu leisten, Fundraising zu betreiben und Hunderte von Briefen zu schreiben und noch mehr Gespräche zu führen. Dafür werden die 6’000 Schweizer Franken eingesetzt. Dafür benötigen wir deine Unterstützung. 

Verhilf uns zu einem guten Start! Zeig mit deinem Beitrag, dass auch du der Meinung bist, dass es an der Zeit ist, etwas für verfolgte Menschen zu tun. Zeig, dass die Schweiz ein solches Writers-in-Exile Programm braucht.

Die Initianten

Initianten eines Writers-in-Exile Programmes für die Schweiz sind Melinda Nadj Abonji, Adi Blum und Ulrike Ulrich. Sie arbeiten als Projektgruppe für das DeutschSchweizer PEN Zentrum.