Darum geht’s:

Wir wollen den althergebrachten Konzertbetrieb aufmischen und die Kammermusikwelt auflockern – zusammen mit dem Publikum! Deshalb haben wir, das Gémeaux Quartett, zusammen mit dem Komponisten Nicolas Bolens und dem Video Künstler Vincent Miquel ein interdisziplinäres Konzept entwickelt.

Ameisen, Esel, Flügel, Rasierklingen, infantile Ängste und eine nicht ganz geglückte Paartherapie – der 1929 entstandene Film des (surrealen) Dream-Teams Buñuel/Dali verschweisst Traum mit Wirklichkeit, Wagner mit Tango und Erstaunen mit bürgerlicher Klaustrophobie… Die Davoser Variante hingegen nimmt das surrealistische Postulat noch viel ernster und lässt das Publikum selbst über den musikalischen Verlauf des multimedialen Nocturnes entscheiden. Ein Gesamtkunstwerk, zufallsgesteuert. ALEA – Pech in der Liebe, Glück im Spiel!

Die Uraufführung findet am 6. August beim Davos Festival statt.

Es erwartet euch ein überraschend frisches und ungewöhnliches Konzerterlebnis, kombiniert mit «Un Chien Andalou«, dem surrealistischen Film par excellence von Buñuel und Dalí sowie Visuals von Vincent Miquel.

Dafür brauchen wir eure Unterstützung:

  • Wir drehen zu unserem neuen Programm von 17. bis 19. Juli 1013 einen kurzen Image-Film, um viele weitere Veranstalter zu begeistern und mit ins Boot zu holen! Ihr könnt uns helfen, den klassischen Konzertbetrieb aus seinem verstaubten Rahmen zu lösen bzw. an ungewöhliche Spielorte Klassik zu bringen!
  • Unser Kameramann ist MARKUS ZUCKER, Berlin.
  • Euren Beitrag verwenden wir für die Postproduktion des Filmes!
  • Falls du uns nicht direkt unterstützen kannst aber gerne würdest, so kannst du uns auch helfen, indem du unser wemakeit Projekt an alle deine Freunde und Kollegen weiterleitest!

DANKE, DANKE, DANKE!

Hintergrund:

Seit vielen Jahren wird in der Welt der klassischen Musik das Bedürfnis verspürt, die traditionelle Aufführung eines «Konzerts» zu hinterfragen. Weder das Publikum noch die Musik werden jünger (zeitgenössische Musik ist in Programmen eine Seltenheit), was Anlass dazu gibt, im Konzertbetrieb nach neuen Wegen zu suchen. Zwar ist der Konzertsaal durch seine Akustik und sein Ambiente zweifellos ein idealer Ort für musikalische Aufführungen; dennoch muss man den Mut haben, die Musik aus diesem vertrauten Raum zu locken und die gesamte Veranstaltung mit aussermusikalischen, etwa visuellen Elementen zu bereichern. In diesem Sinne möchten wir dem Publikum des 21. Jahrhunderts mit einer neuen Form des Konzerts begegnen, indem wir zu einem Dialog zwischen Bild und Musik sowie Zuschauern und Interpreten einladen!