Anti-Mobbing-Workshops für Jugendliche

Machthunger, Manipulation, Mitleidlosigkeit: Mobbing geht unter die Haut und hinterlässt tiefe Narben. Wir möchten Jugendliche sensibilisieren und ihnen in Workshops Anti-Mobbing-Skills vermitteln. Unterstützt Du uns dabei?

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Das ist unser Projekt

2017 hat Evelyne Aeschlimann ihr erstes Musiktheater «Captured» auf die Bühne gebracht. Das Stück handelt von einem Frauengefängnis, in dem die Insassin Descalza von ihren Mitgefangenen systematisch fertiggemacht wird. In Captured gibt es eine Wende zum Positiven. Im realen Leben ist das leider nicht immer so. Gemäss Bundesamt für Statistik nimmt sich alle vier Tage ein junger Mensch das Leben. Nicht selten wurden Jugendliche, die Suizid begehen, vor ihrem Tod gemobbt. Dass es so viele junge Leute gibt, die sich das Leben nehmen, erstaunt. Denn darüber gesprochen oder geschrieben wird verhältnismässig wenig. Wir verstehen, dass sensationsheischende Berichterstattung nicht angebracht ist. Aber wir sind der Meinung, dass man das Thema nicht tabuisieren sollte. Jugendlichen sollte bewusst sein, dass sie nicht alleine sind und an wen sie sich im Notfall wenden können.

Aus diesem Grund möchten wir in Zug, Zürich, Aarau, Olten, Bern, Thun – und wenn es finanziell möglich ist noch in weiteren Kantonen – Workshops für Jugendliche anbieten. Captured-Regisseurin Franca Basoli hat sich bereiterklärt, die Workshops durchzuführen. Sie ist ausgebildete Schauspieldozentin und Theaterpädagogin und arbeitet mit Menschen aller Altersklassen. Auch Darsteller Christoph Wettstein (bekannt aus dem Musical «Ewigi Liäbi») hat seine Unterstützung angeboten. Er wurde in der Vergangenheit bereits von Schulen für Konfliktlösungen angefragt.

In den Workshops dürfen die Jugendlichen unter Anleitung in verschiedene Rollen schlüpfen. Dadurch findet ein Perspektivenwechsel statt und die eigene Haltung kann kritisch hinterfragt werden. Ausserdem lernen die Teilnehmenden Techniken zur Konfliktbewältigung kennen und ihr Selbstbewusstsein wird gestärkt. Dies hilft sowohl Opfern als auch Tätern, denn oft ist Mobbing Ausdruck von mangelndem Selbstwertgefühl, Stress oder fehlenden Handlungsalternativen.

Mit den Workshops möchten wir auch den Austausch unter Betroffenen fördern. Die Täter sollen ihr Verhalten ohne Schuldzuweisungen reflektieren können und für das Leiden ihrer Opfer sensibilisiert werden.

Deshalb brauchen wir Dich!

Wir möchten die Workshops in möglichst vielen Städten und zu einem möglichst niedrigen Preis (am liebsten kostenlos) anbieten. Wir rechnen momentan mit Ausgaben von rund 13’800 Franken (Personalkosten, Raummieten etc.). Dies können wir leider unmöglich alleine stemmen. Genau an dieser Stelle kommst Du ins Spiel: Bitte hilf uns mit einem Beitrag, unser Spendenziel zu erreichen und die Welt für Mobbingopfer zu einem lebenswerteren Ort zu machen. Wir danken Dir vielmals für Deinen Betrag zwischen 1 und 9’821’237’198’421’298….(nach oben offen ;) ) Franken!

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