Worum geht's in unserem Buch?
Eines Nachts bekommt Anna Besuch von einer geheimnisvollen Frau. Was dann passiert, stellt alles auf den Kopf. Auch das Buch selbst, das zum Weiterlesen in der Mitte umgedreht werden muss.
Kinder sind vielen Situationen und Eindrücken ausgesetzt, die Angst machen: die nächtliche Dunkelheit im Kinderzimmer, das Warten auf die Eltern, aber auch neue, oft durch Medienberichte ausgelöste Ängste vor Krieg und Naturkatastrophen. Diesen Ängsten begegnet «ANИA hat Besuch» mit einer phantastischen Bildergeschichte. Doch eigentlich sind es zwei Geschichten, genauer: Eine Doppelgeschichte über die Kraft der eigenen Phantasie und über das Glück, unerwartet Hilfe zu bekommen. Pädagogisch geht es um die Stärkung des kindlichen Ichs, um Resilienz und Vertrauen. Lesealter: ca. 5 bis 8 Jahre.

Was ist das Besondere an unserem Buch?
Wir alle sagen uns machmal: Ach, hätte ich dieses oder jenes doch früher gewusst! In unserem Buch wird dieser Gedanke wörtlich genommen. Denn die Grundidee der Geschichte ist die spielerisch-philosophische Frage: Was hätte mein erwachsenes Ich zu meinem Kinder-Ich gesagt, um es zu trösten, ihm die Angst zu nehmen und Mut zu machen? Oft ist in der Psychologie vom «inneren Kind» die Rede. Was aber ist mit dem «inneren Erwachsenen»? Und wie wichtig ist die eigene Phantasie beim Überwinden von Ängsten?
Die Geschichte von Sabine Haupt und die Bilder von Sonya Trolliet leben von Analogien. Beim Lesen und Schauen entstehen Assoziationen zwischen Figuren durch ähnliche Farben und Formen. Die Kinder entdecken eine Welt in der anderen, erkennen Dinge wieder, stellen assoziative und emotionale Zusammenhänge her, ohne dabei zwingend einer logisch-linearen Erzählung zu folgen. Die Bilder zeigen eine Wirklichkeit, die sich ins Fantastische und Traumhafte erweitert und dabei Assoziationsräume eröffnet, die manches auf den Kopf stellen – hier auch ganz im Wortsinne, wenn in der Mitte des Buches die Leser:innen dazu aufgefordert werden, das Buch umzudrehen und mit einer Parallelgeschichte fortzufahren.
Dafür brauchen wir Eure Unterstützung:
Unser Verlag, die Edition Königstuhl, ist ein kleiner Literaturverlag, der auf Subventionen angewiesen ist. Da ich aber im französischsprachigen Kanton Waadt lebe und keinen deutschsprachigen Heimatkanton habe, bekomme ich keine Druckkostenzuschüsse für meine auf Deutsch geschriebenen literarischen Bücher. Auch bei meinem neuen Kinderbuch ist das wieder so.
Deswegen habe ich mich entschlossen, wieder ein Crowdfunding zu starten. Das habe ich 2017 für meinen Parisroman schon einmal gemacht, dank Eurer Unterstützung zum Glück erfolgreich.
Das gesammelte Geld wird für einen Teil der Produktionskosten verwendet (der Verlag übernimmt ebenfalls einen Teil). Dazu gehören vor allem: Druckkosten, Layout und Druckvorbereitung sowie Verpackung und Versand.
Außerdem möchte ich, dass Sonya Trolliet, die als professionelle Illustratorin von ihrer Arbeit lebt, ein angemessenes Honorar für ihre tollen Bilder erhält. Denn im Zeitalter von KI-Bildern, die irgendwie alle gleich aussehen, braucht es dringend menschliche Hände, die noch zeichnen können!








