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Unser Projekt:

Die zweisprachige Compagnie AD’OC aus Fribourg «gondelt» mit einer venezianischen Fata Morgana nach Venedig. Im August 2012 wird das Openairspektakel «Che viaggio!» auf Dorfplätzen, in Parks und an Seepromenaden der Südschweiz und Norditaliens aufgeführt. Durch das Zusammentreffen des Traums mit der erlebten Realität entsteht eine neue Kreation.

Unterstützung:

In unserem Tournee-Portemonnaie gähnt noch eine grosse Leere. In Italien, wo wir meistens mit «Capello» (Kollekte nach der Vorstellung) spielen werden, wird sich unsere Kasse nicht gross füllen. Deine Unterstützung ermöglicht es, dass der Traum der blinden Elsa und der andern drei Protagonisten wahr wird und die Geschichte auf der ganzen Fahrt unzählige Menschen verzaubert und beglückt.

Die Geschichte:

«Che viaggio!» erzählt die Geschichte einer alten blinden Frau, die dank der Fantasie und der übersprudelnden Vorstellungskraft eines bizarren Reiseleiter-Trios nach Venedig reist – ohne dabei aber auch nur einmal ihren engen, tristen Hinterhof zu verlassen. Die drei kreieren für die inneren Augen der alten Elsa eine bezaubernde Fata Morgana Veneziana mit den einzigen Mitteln, die ihnen zur Verfügung stehen: aus dem Müll und Schrott, der sie umgibt. Ein wahres Feuerwerk für alle Sinne.

Der Kreationsprozess:

Eine Fata Morgana löst sich normalerweise beim Näherkommen in Luft auf. Nicht so auf dieser Reise. Der Traum wird angereichert mit den Gerüchen, Klängen und Bildern der besuchten Orte. Diese Fülle bunter, klingender und duftender Mosaikteilchen wird nach der Rückkehr als visuelle, klangvolle und taktile Installation – als Prolog und Epilog des Spektakels – in Szene gesetzt. «Che viaggio!» wird als neue verblüffende Kreation, die alle Sinne anspricht im September erstmals im Espace Nuithonie (Fr) zu entdecken sein. Das Publikum wird eingeladen seine eigene Reise zu träumen, zu erfinden, zu erleben. Das Spektakel wird in französischer, deutscher und italienischer Sprache gespielt.

Die Compagnie A'OC

Die freiburgische Compagnie AD’OC existiert seit 12 Jahren. Sie liebt es, sich mit verschiedenen Sprachen und Kulturen auseinandersetzten, sie zu vermischen und auszukundschaften was dadurch an Neuem entsteht. Sie setzt auch diesmal ihre Entdeckungsreise fort und wird nach der Überquerung des Simplons und damit einer weiteren Sprachgrenze, das Stück in italienischer, französischer und deutscher Sprache spielen.

Die Mitwirkenden:

  • Regie: Masha Dimitri, Thierry Crozat
  • SchauspielerInnen: Jacqueline Corpataux, Christina Diaz Adam, Clemens Lüthard, Ana Tordera
  • Musik: Bernhard Schwenter, Christian Gavillet
  • Bühnenbild: François Gendre
  • Licht: Romain Labadie, Annick Perrenoud-Gendre
  • Kostüme: Hélène Eggertswyler