Suppenanstalt Schwyz

Wir, die Ritter der Tafelrunde kochen seit 1868 nicht auf kleiner Flamme, sondern auf dem Feuer des Herzens. Wir arbeiten nicht mit dem Schwert, sondern mit dem Suppenlöffel. Weshalb legen wir, die Männer und Frauen der Schwyzer Suppenanstalt, uns so ins Zeug? Weil wir der Meinung sind, dass jeder Schwyzer mindestens eine warme Mahlzeit am Tage im Bauche haben sollte, ohne Ansehen der Person und des Geldbeutels. Deswegen fragen wir auch nicht, wer wann und warum zu uns kommt. Willkommen ist jeder. Heute kommen Schüler, die über Mittag nicht nach Hause gehen wollen – oder es wegen des Wetters und der Länge des Heimwegs nicht können. Es kommen Mittagsgäste aus den umliegenden Büros, Senioren, denen es zu mühsam ist, täglich für sich allein zu kochen (und die trotzdem etwas Leckeres essen wollen), Singles, die es eilig haben, und Regierungsräte aus der nahe gelegenen Verwaltung. Kurzum: die Schwyzer Suppenanstalt ist für Menschen da, die eine währschafte Suppe, ein Stück Käse, eine ordentliche Scheibe Brot und ein Glas Most wollen – Nachschlag inbegriffen. Von Mitte November bis Mitte Februar ist diese gute Schwyzer Tradition für alle da.

Hinter dem Projekt steht...

… der Vorstand der Suppenanstalt Schwyz. Hauptzweck dieser gemeinnützigen Institution ist die unentgeltliche Abgabe einer nahrhafte Suppe und anderen Lebensmittel mittags über die Winterzeit an die Schulkinder.

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Unsere Idee ist, dass…

…die geplante Chronik zum 150-jährigen Jubiläum auf die prägenden Momente der Anstalt fokussiert und die sich verändernde Lebenssituation der letzten 150 Jahre der Bevölkerung von Schwyz beleuchtet. Ein Schwerpunkt bildet auch die grosse Bedeutung der Freiwilligenarbeit, das den Erfolg der Suppenanstalt seit ihren Anfängen ausmacht.

Gesetztes Ziel ist,dass…

…diese Chronik die Bedeutung der Freiwilligenarbeit unterstreicht und eine von Vergessenheit bedrohte, hochinteressante Schwyzer Alltagsgeschichte der vergangenen 150 Jahre – und somit auch die Anliegen der Suppenanstalt Schwyz – einem breiten Publikum vermittelt, um auch in Zukunft die notwendigen und freiwilligen Mitarbeiter gewinnen zu können.

Freiwilligenarbeit bedeutet, dass …

… die Männer und Frauen der Schwyzer Suppenanstalt seit 1868 Suppen kochen, nicht auf kleiner Flamme, sondern auf dem Feuer des Herzens. Sie arbeiten nicht mit dem Schwert, sondern mit dem Suppenlöffel, diese Ritter der Tafelrunde, die sich übrigens selbst «Goni» nennen, abgeleitet von «Gon» – dem Suppen-Schöpflöffel. Sie sind der Meinung, dass jeder Schwyzer mindestens eine warme Mahlzeit am Tage im Bauche haben sollte – ohne Ansehen der Person und des Geldbeutels, willkommen ist jeder. Auch heute kommen noch viele Schüler, die über Mittag nicht nach Hause gehen wollen – oder es wegen des Wetters und der Länge des Heimwegs nicht können.

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Eure Unterstützung brauchen wir…

… weil die Herausgabe der Chronik der Suppenanstalt Schwyz für alle eine wertvolle Erinnerung sein soll und genau dafür brauchen wir Eure Hilfe. Unser Hauptsponsor, die Schwyzer Kantonalbank, hat uns bereits tatkräftig unterstützt und einen namhaften Beitrag zugesagt. Allein dieser Betrag reicht jedoch bei weitem nicht, um dieses schöne Projekt im geplanten Umfang (Autor, Druck, Herausgabe) zu realisieren.