Wir nehmen Fahrt auf..Von Bücherladen Appenzell, am 13.11.2019 13:26

..und danken den 100 wunderbaren UnterstützerInnen, die sich bereits eingereiht haben! Wir sind beglückt, belesen und beschwingt!

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Warum nicht...Von Bücherladen Appenzell, am 8.11.2019 19:43

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..Bach? Das Konzept Musik und Literatur miteinander in Verbindung zu setzen, begeistert uns spätestens seit wir an unserem Buch Kunst Fest «Kleiner Frühling» begonnen haben, literarische Matinéen mit Musik zu umrahmen. Daher freuen wir uns besonders, dass wir Ihnen gleich drei tolle Bach-Belohnungen anbieten können! Denn Bach geht eigentlich immer. Wie wäre es zum Beispiel mit Bachs wunderschönen Cellosuiten, persönlich für Sie gespielt in unserer neuen Buchhandlung? Sarah Weilenmann, geboren in Zürich, hat unter anderem in Boston und Wien Cello und Barockcello studiert und ist seit mehreren Jahren Cellistin des Pacific Quartet Vienna, mit dem sie europaweit und in Asien auftritt. Sie nimmt den Weg nach Appenzell auf sich, um Sie drei Abende lang (29. Februar, 1. März, 16. Mai) in Bachs Klangwelt zu entführen. Was für eine exquisite Freude! Musikgenuss pur bietet das Klavierrecital von Sir András Schiff am 9. Februar in der Tonhalle Maag in Zürich. Der Ausnahmekünstler spielt aus Bachs «Das Wohltemperierte Klavier» BWV 870-893. Er selbst meint zu Johann Sebastian Bach: «Die westliche Musik erreicht einen absoluten Gipfel bei und mit Bach». Mit gutem Gewissen können wir Ihnen auch unser drittes «Bachangebot» ans Herz legen. Wer es lieber mit Pauken und Trompeten mag, der sollte Bachs «Weihnachsoratorium» auf keinen Fall verpassen. Am 17. Dezember wird der «Klassiker» in der Tonhalle Maag in Zürich vom Collegium Vocale Gent unter der künstlerischen Leitung von Christoph Prégardien aufgeführt und wir haben noch acht der begehrten Tickets! An dieser Stelle möchten wir der Hochuli Konzert AG ganz herzlich für die sechzehn Tickets danken, die sie uns grosszügig für unser Crowdfunding zur Verfügung gestellt haben! Es ist schön, so gute Freunde zu haben!

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Platz für MischaVon Bücherladen Appenzell, am 4.11.2019 15:48

Mischa ist eine ruhige Natur. Sensibel, elegant, zurückhaltend und unaufdringlich aber immer da, wenn er gebraucht wird. Er hat ein untrügliches Gespür für die Nöte seiner Mitmenschen und einen geduldigeren Zuhörer muss man erst einmal finden. Mischa hat ein depressives Syndrom und ein krankes Herz – wahrscheinlich ein Geburtsfehler, aber das ist nicht das eigentliche Problem bei Mischa, einer der sympathischsten Nebenfiguren, die mir bis jetzt über den Weg gewatschelt ist.

Mischas Geschichte ist schlicht und einfach zu alt für uns und unseren Bücherladen. Die deutsche Erstausgabe von Andrej Kurkows Roman «Picknick auf dem Eis» erschien 1999. Seit da sind schätzungsweise eineinhalb Millionen deutschsprachige Bücher veröffentlicht worden (ganz so genau möchte ich das gar nicht wissen), ein Bruchteil davon in unserem Bücherladen gelandet und dennoch zu viele, um so schöne Geschichten wie die von Viktor und Mischa ständig zu beheimaten.

Darauf freue ich mich fast am meisten in unserem neuen Laden. Platz zu haben für ein paar mehr Klassiker und Lieblingsbücher. Und wenn dann Kundin Karenina oder Kunde Stoner auf der Suche nach einer witzigen, intelligenten, nicht angestrengt antirealistischen aber auch nicht wirklich traditionellen Geschichte sind, die nebenbei noch von einer wunderbar speziellen Freundschaft erzählt (denn wer kann schon von sich behaupten, mit einem Pinguin namens Mischa befreundet zu sein), dann weiss ich, welches Buch ich heraussuchen werde.

Anna-Lena Fässler

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Warum kein..Von Bücherladen Appenzell, am 1.11.2019 13:19

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..Schnitzel mit Schnitzler? Oder einen Bananensplit mit Frau Yoshimoto?

Wir haben uns eben überlegt. Da wir nebst lesen auch unglaublich gerne essen und wir Freunde haben, die unglaublich gerne und fein kochen – warum nicht alles in einen Topf schmeissen für einen Buchgenuss durch Kopf und Bauch?

Die Bücherladen-Lesegruppe stellt sich Ihnen zur Verfügung: Wir lesen und sprechen gemeinsam mit Ihnen über Ihr Lieblingsbuch oder ein Buch, über das sie gerne diskutieren möchten. Und geniessen ein Essen, das so im Buch gekocht, verspeist oder durch das Buch inspiriert wurde. Vielleicht gibt’s die weisse Suppe aus «Stolz und Vorurteil» von Jane Austen? Buchgespräche mit Buchspeisen in guter Gesellschaft an einem schönen Ort – ein grosses Vergnügen für lesefreudige GeniesserInnen.

Andere LeserInnen mit gutem Geschmack verweisen wir gern auf den bibliophilen Schmaus, der Ihnen der Verleger Josef Felix Müller bei «Vesper mit Vexer» auftischt.

Seit 1985 publiziert der Vexer Verlag aus St.Gallen Kunstbücher und Editionen von Kunstprojekten. Viele bekannte Schweizer Autoren und Künstlerinnen finden sich im Verlagsprogramm – Roman Signer, H.R. Fricker, Anastasia Katsidis, Peter Liechti, Monika Dillier. Und solche hinter den Landesgrenzen hinaus genauso. 2016 ist Vera Ida Müller, Tochter und Künstlerin, in den Verlag eingestiegen und schafft und schöpft in Berlin Buchprojekte. Erweitert das Verlagsprogramm mit internationalen Neuentdeckungen. Immer wieder wird ausgelotet, was kann ein Buch, der Raum zwischen zwei Deckeln als Forschungsfeld. Oft überraschend und immer verführerisch.

Bei «Vesper mit Vexer» lädt Sie der Verleger und Künstler Josef Felix Müller ins Hinterzimmer der Bücherwelt ein. Warum und wie Bücher machen? Er erzählt aus der Verlagsgeschichte und -arbeit und zeigt seine Lieblingsbücher aus dem Vexer Verlag. Und auf Wunsch zeichnet er bei dem feinen Apéro Ihr Portrait blind in ein Lieblingsbuch. Noch Fragen? Gerne sammeln und dann stellen.

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50 % sind geschafft! Von Bücherladen Appenzell, am 1.11.2019 11:19

Unglaublich und toll und genial und schön, die Kette geht weiter!

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…Neue Woche, neue Belohnungen, neues Glück! Von Bücherladen Appenzell, am 29.10.2019 14:22

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Unsere Schatztruhe des Hauses ist das «Tröckli» der Appenzeller Lyrikerin Andrea Maria Keller. Das «tagediebesgut» ist eine inspirierende Fundgrube und Spielplatz der Gedankenpurzelbäume. 99 Karten. 99 Worte gibt es zu entdecken, wegzuschicken, aufzustellen, durchzublättern. 10 signierte Tröcklis sind ab sofort als Belohnung auf wemakeit.ch abzustauben!

Wir sind freudig überrascht, dass der Strom begeisterter Einschliesser und Geniesserinnen nicht abreisst. Menschen, die gerne mehrere Stunden in einer Buchhandlung verbringen, sind uns sowieso sehr sympathisch. Aufgrund der grossen Nachfrage, starten wir eine zweite Runde «Einschliessen&Geniessen».

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Zum Glück haben wir kein Klavier im fünften StockVon Bücherladen Appenzell, am 27.10.2019 19:27

Dass es das Wort «zügeln» im Hochdeutschen nicht gibt, finde ich unbegreiflich. Stattdessen Umziehen. Das Kleid, Gehäuse wechseln. Passt schon auch.

In meinem Leben bin ich sechsmal umgezogen. Ich habe eine Freundin, die ist schon achtzehnmal und Lucia Berlin, eine meiner Lieblingsautorinnen, schon mehr als fünfundzwanzigmal gezügelt. Fast schon zügellos.

Zügeln könnte das Verb von Züg, also Zeug sein. Das Zeug, dass man wieder und wieder halt doch mitnimmt. Das Zeug, dass man dann aussortiert, das Zeug auf das man sich besinnt, für das man sich von neuem bewusst entscheidet. Das Zeug, das das Leben ist.

Zügeln braucht Taktik. Ab wann kannst du die Leselampe einpacken? Erst ganz am Schluss natürlich. Am Zügeltag.

Das Zügeln von Büchern wird auf verschiedene Arten praktiziert. Die Geister scheiden sich in Kisten und Taschen. Für mich die erprobt idealste Methode, sind zwei Migros-Säcke ineinander (Stabilität) und dann mit Bücher gefüllt, nicht zu voll! Kisten schiessen so in den Rücken.

In unserer Branche herrscht sie, die Kiste, jedoch vor. In der Nacht werden darin die Bücher geliefert und am Morgen daraus ausgepackt. Jedes Buch geht durch unsere Hand um seinen Platz im Laden zu finden. Die Menge der Bücher in Relation mit den zur Verfügung stehenden Regallängen und Tischtiefen, führt zu gut versteckten Bücherschauplätzen. Es lohnt sich somit in jede Ritze zu schauen, es könnte ein Buch drin sein.

Darauf freue ich mich so im neuen Bücherladen – ein Buch für sich, die Ränder unberührt vom Buchnachbar.

Und aufs Auspacken. Einreihen. Das neue Kleid anprobieren, abändern. Die neuen Gänge einlaufen. Abläufe neu denken. Neues Licht. Altbekannte Gesichter. Ungeplantes. Unverhofftes.

Und auf das Zügeln selbst. Zusammen Kisten tragen geht so viel ringer.

Vanja Hutter

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Warum nicht..Von Bücherladen Appenzell, am 26.10.2019 11:30

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..ein Lachen an der Wand? Die Appenzeller Künstlerin Vera Marke hat uns fünf davon in den Laden gebracht und unterstützt unsere Zügel-wemakeit-Aktion damit auf beglückende Weise.

Lachen und viele andere Sachen haben wir erfunden, gesammelt und bekommen, um den Bücherladen am neuen Ort zu ermöglichen. Dass wir selber nebst dem Lesen noch zu anderen Dingen kommen, ist erstaunlich und erfreulich. Zum Beispiel im Falle Anna-Lena. Bevor sie überhaupt lesen konnte, spielte sie schon auf der Geige. Die Appenzellermusik ist ihr, von Zürich herkommend, bald ans Herz gewachsen. Zusammen mit ihrem Mann Benjamin und dem Musikanten Hans sind sie seit einigen Jahren quasi unsere Bücherladenhausmusik.

Wenn Sie Lust auf ein beschwingtes Kennenlernen unseres neuen Ladens haben, dann sollten Sie sich die Losi im Laden nicht entgehen lassen. Fürs leibliche und seelische Wohl ist gesorgt.

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Wir stehen Kopf!Von Bücherladen Appenzell, am 24.10.2019 16:24

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4 Tage, 44 Unterstützer, 40 Tage verbleiben, 1/4 geschafft!

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