Dokumentarfilm: GLACIALIS

Dokumentarfilm: GLACIALIS

von Kia

Naters und Ludwigsburg

Ein bildgewaltiges Porträt über den Aletschgletscher, standfeste Traditionen und Menschen, die ihre jahrhundertealten Rituale umkehren, um das Schwinden des Berges aufzuhalten.

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So funktioniert’s

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Darum geht’s

GLACIALIS (AT) – Ein bildgewaltiger, meditativer Dokumentarfilm über den Mikrokosmos des schwindenden Aletschgletschers. Statt eines lauten Katastrophenszenarios zeigt der Film die melancholische Agonie einer Landschaft, die ihren Halt verliert. Entlang der Jahreszeiten folgt die Erzählung uralten Walliser Traditionen: vom sommerlichen Schaftrieb hinauf an die schmelzende Gletscherkante bis zur Prozession am Berg, wo die Menschen heute demütig für den Erhalt des Eises beten. Wenn im Herbst bei der traditionsreichen «Schäful» die Tiere aus der Höhe abgetrieben werden, spiegelt sich das große Vergehen im Kleinen. Ein poetischer Film über die fragile Schönheit eines Jahrhundertwerks.

Das Besondere an meinem Projekt

Ruhe und Raum. Ich möchte einen abendfüllenden Kinolangfilm (78 Minuten) schaffen, der gänzlich ohne Off-Sprecher oder erklärenden Kommentar auskommt. Mir ist es wichtig, keine Fakten zu dozieren oder ein lautes Katastrophenszenario zu zeichnen. Stattdessen setze ich ganz auf ein rein beobachtendes, immersives Erzählen: Die Kraft der Bilder, die atmosphärischen Klänge der Berge, des Eises und die Menschen vor Ort tragen die Geschichte ganz von selbst. Und dabei soll diese alpine Welt sensorisch erlebbar sein - mit dem Ziel, sich selbst mehr als Teil dieses großen, fragilen Systems zu erkennen.

Dafür brauche ich Unterstützung

Einen Dokumentarfilm zu machen ist leider ein sehr kostspieliger Prozess – besonders wenn man, so wie wir, über mehrere Monate hinweg flexibel auf die Natur und die Jahreszeiten reagieren muss. Ich habe für die Produktion bereits ein kleines Budget durch die Filmakademie Baden-Württemberg, aber das deckt leider nur einen Bruchteil dessen ab, was wirklich anfällt. Um die intensiven Drehblöcke zwischen September und Juni im Wallis überhaupt realisieren zu können, brauchen mein Team und ich noch etwas Support. Jeder Cent aus diesem Fundraising fließt direkt in die logistischen Grundlagen: in die mehrfachen Reisekosten, eine einfache, sichere Unterkunft für meine Crew am Berg, die Verpflegung und vor allem in Speichermedien und Festplatten, um dieses unwiederbringliche Bildmaterial sicher zu speichern.