Dokumentarfilm – SUCH(T)EN

de Florian Stauber et Kamil

Zurich

Oliver war alkoholabhängig. Heute spricht er offen darüber und will mit seiner Autobiografie Gespräche über Alkoholabhängigkeit ermöglichen. Der Film begleitet ihn auf diesem Weg von Anfang an.

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CHF 570

7% de CHF 7’500

7 %
Comment ça fonctionne

Le principe du «tout ou rien» s’applique: l’argent ne sera reversé au projet qu’à condition d’avoir atteint ou dépassé l’objectif de financement.

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Darum geht’s

Ich bin Florian Stauber, Regisseur von such(t)en. Der Film entsteht aus einer persönlichen Nähe zum Thema und dem Wunsch, einen ruhigen Raum für Gespräche über Alkoholabhängigkeit zu schaffen.

such(t)en – die Geschichte eines Kämpferherzens ist ein persönlicher Dokumentarfilm über die Suche nach Zugehörigkeit, Anerkennung und einem Platz im Leben – und über eine Alkoholabhängigkeit, die daraus entstanden ist. Im Zentrum steht Oliver Baer, der über Jahre nach aussen funktionierte: leistungsfähig, erfolgreich, kontrolliert. Der Alkohol blieb lange unsichtbar.

Die Wurzeln dieser Sucht liegen tiefer. Eine Kindheit geprägt von Gegensätzen, Überforderung und frühem Widerstand formte eine Haltung, in der Kämpfen zum Lebensprinzip wurde. Diese innere Dynamik trug Oliver weit – und führte zugleich in die Abhängigkeit.

Ich begleite Oliver während der Entstehung seiner Autobiografie, in der er dieses Schweigen bricht. Der Film entsteht aus einer langen, engen Auseinandersetzung mit seiner Geschichte, seinem Umfeld und dem, was Offenheit bewirken kann. Ergänzt wird das Porträt durch Stimmen von Menschen, die ihn begleitet und geprägt haben.

such(t)en ist ein ruhiger, naher Film, der nicht erklärt oder bewertet. Er beobachtet, hört zu und stellt die Frage, was es verändert, wenn jemand seine Geschichte offenlegt – für sich selbst, für andere und für den gesellschaftlichen Umgang mit Alkoholabhängigkeit. Der Film ist als Langdokumentarfilm mit einer angestrebten Länge von rund 90 Minuten konzipiert.

Das Besondere an diesem Projekt

such(t)en versteht Alkoholabhängigkeit nicht als isoliertes Problem, sondern als Teil einer lebenslangen Suche nach Zugehörigkeit, Anerkennung und Sinn. Der Film setzt nicht beim Absturz an, sondern dort, wo viele Erzählungen enden: bei der Offenlegung der eigenen Geschichte und den Folgen dieser Offenheit. Im Zentrum steht nicht die Sucht selbst, sondern die Wirkung von Ehrlichkeit – auf Oliver, sein Umfeld und den gesellschaftlichen Umgang mit Abhängigkeit. Der Film beobachtet ruhig, ohne zu bewerten, und lässt Raum für Zwischentöne, Ambivalenzen und Gespräche.

Der Film entsteht in Zusammenarbeit mit Kamil Goerlich, der den Schnitt begleitet und die dramaturgische Entwicklung des Films unterstützt. Gemeinsam arbeiten wir an einer ruhigen, präzisen Erzählweise, die dem Thema Zeit, Tiefe und Zurückhaltung lässt.

  • Dreharbeiten Interview bei Stage Crew.
    Dreharbeiten Interview bei Stage Crew.
  • Aufzeichnungen bei Oliver zu Hause
    Aufzeichnungen bei Oliver zu Hause
  • Ich hinter der Kamera
    Ich hinter der Kamera

Dafür brauche ich Unterstützung

Ich arbeite seit über einem Jahr kontinuierlich an diesem Film – bislang ohne finanzielle Unterstützung. Ein grosser Teil der konzeptionellen, inhaltlichen und gestalterischen Arbeit ist bereits entstanden. such(t)en ist kein Projekt nebenbei, sondern ein Film, den ich über lange Zeit getragen, begleitet und weiterentwickelt habe.

Die Zielsumme von CHF 7’500 deckt die grundlegenden Produktionskosten und ermöglicht die Fertigstellung des Films in seiner geplanten Form. Dazu gehören Dreharbeiten, Ton- und Bildaufzeichnung, Schnitt, Farbkorrektur, Sounddesign, Archivarbeit sowie die Einbindung von Gesprächspartner:innen und Fachstimmen. Eine zweite Finanzierungsetappe wird für Postproduktion und Auswertung angestrebt.

Die Unterstützung stellt sicher, dass der Film unabhängig und ohne Zeit- oder Kostendruck fertiggestellt werden kann. Zusätzliche Mittel ermöglichen mehr Raum für Recherche, Gestaltung und Feinarbeit – und damit die Ruhe, Tiefe und Sorgfalt, die dieses Thema verlangt.

Mit deiner Unterstützung hilfst du mit, einen Film zu realisieren, der Alkoholabhängigkeit jenseits von Klischees zeigt – und Gespräche ermöglicht, wo sonst oft geschwiegen wird.

  • Florian Stauber, Regie
    Florian Stauber, Regie
  • Oliver und Florian
    Oliver und Florian
  • Florian hinter der Kamera
    Florian hinter der Kamera