Unsere Hunde vom Wat Yangsangwararam Tempel

Wir sind ein CH-Ehepaar und leben seit Mai 2017 im wunderschönen Thailand. Mit von der Partie sind auch unsere beiden Hirtenhunde Naira (Bergamasker) und Shina (Altdeutscher Hütehund; Tiger). Den beiden gefällt es hier super, nur müssen sie 4 x pro Jahr zum Haare lassen und nicht nur 1x wie in der Schweiz. Zwischenzeitlich ist unser Rudel auf vier Hunde gewachsen; wir haben die Junghündin Lady aus dem Wat Yan bei uns aufgenommen (hatte ein Problem mit den Hinterbeinen und konnte nicht laufen) und den Strassenhund Hope aus unserer Nachbarschaft, der als Unterhund ein trauriges Leben fristen musste. Anfänglich haben wir nach einer Aufgabe gesucht, bei der wir uns nützlich einbringen können, die uns Spass macht und keine Langeweile aufkommen lässt…. schnell haben wir diese gefunden – wir kümmern uns um einen Grossteil der Tempelhunde des Wat Yan.

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Das Besondere an unserem Projekt

Wir sind Hundeliebhaber und für uns bedeutet ein Hund nicht nur ein Tier, sondern ein Familienmitglied. Es ist uns eine Herzensangelegenheit, dass wir diesen armen Vierbeinern hier helfen können. Hilfe persönlich an vorderster Front. Wir – Mike & Sabina - kümmern uns persönlich um unsere Tiere und besuchen diese täglich auf unserer Futtertour. Es ist ein tolles Gefühl zu sehen, wenn man diesen Hunden mit Namen ruft und sie im Schnellzugstempo bei einem stehen.

Auch wenn sich die Situation seit 1985 stark verbessert hat, ist das Hundeleben hier meistens hart und absolut nicht einfach. Wir kümmern uns um eine handvoll Hunde, die wir z.T. bereits seit Geburt kennen. Sie leben alle im Tempelbezirk des Wat Yan. Es sind nur um die 30 Hunde, aber wir versuchen diesen ein lebenswerteres Leben zu gestalten.- Oftmals deponieren die Menschen überzählige Hunde oder Welpen einfach im Tempel, da die Hunde in einem Tempel geschützt werden sollten. Vor allem nun in der Coronazeit wimmelte es von Welpen (mit und ohne Mutterhündin). Aber leider ist es nicht so, dass diesen Tieren dann geholfen wird. So summiert sich die Hundeanzahl doch beträchtlich und im letzten Mai hatten wir 40 Welpen «gefunden». Eine grosse Anzahl dieser hat leider nicht überlebt (Krankheiten und Unfälle), aber drei konnten wir doch noch retten. Doch dann kam, was kommen musste. Es hatte wiederum so viele Hunde im Tempel, dass die Behörde (Tessaban) aufgeboten wurde, um diese zu «entfernen». Am 13.08.20 standen diese Leute da und waren bereits am Einladen betäubter Hunde, um diese dann ins trostlose Navy Tierheim zu stecken. Gottseidank kamen wir noch rechtzeitig. Es lagen bereits 36 Hunde für den Transport betäubt auf dem Parkplatz, aber wir konnten unsere drei Schützlinge Donald, Junior und Lisy retten. Aufgeladen und schnell zu unserer Tierärztin. Jedoch verstarb Lisy noch in der Klinik an einer Überdosierung an Betäubungsmittel. Es wurde uns sogar angedroht, falls wir die eingesammelten Hunde wieder zurückbringen würden, wir verhaftet würden. Was nun, innert einem Moment ändert sich das ganze Leben und wir wollten ja die Hundefamilien nicht trennen und so haben wir uns entschlossen, einen Grossteil unserer betreuten Hunde zusammen an einem neuen Ort zu platzieren. Auf die Schnelle fanden wir ein neues Zuhause für unsere Racker in einer Hundeauffangstation mit über 700 Hunden. Wir durften ein teilweise eingezäuntes Gehege nutzen, mussten jedoch das Futter und die Reinigung des Geländes selber erledigen. Dies haben wir auch gerne getan, doch mit der Zeit haben wir feststellen müssen, dass dieses Gebiet unseren Hunden absolut nicht gut tut. Leider besteht dieses Gelände nur aus Steinen und Sand und so haben die Hunde keinerlei Möglichkeit, etwas Gras zu fressen. Auch hat es viele Ratten und Schlangen wurden auch schon gesichtet. Die Hunde wurden krank und bekamen Fieber oder verletzten sich bei der Rattenjagd. So mussten wir uns anderweitig umsehen. Ein lieber Freund hat uns nun ein neues tolles Gelände angeboten; ein fast doppelt so grosses Gebiet mit Naturwiese und Gras auf einem abgeschlossenen sicheren Grundstück.

Dafür brauchen wir Unterstützung

Für den Umzug von der Notlösung zum neuen Gebiet. Bau einer 2 Meter hohen Mauer, Bambushütten, Hundeunterstand gegen Sonne und Regen, Elektrisch und Wasseranschlüsse, ebenso für Futter, Parasitenkontrolle, Kastrationen, Behandlungen in der Klinik für Unfälle und Krankheiten. Besucht doch unsere neue Homepage www.wat-yan-dog-rescue.com und macht Euch ein Bild unserer Schlitzohren. Sei die Spende auch noch so klein – jeder einzelne Franken, Euro, Dollar zählt und hilft uns, unser Projekt weiterhin zu leben.

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