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Publikation «Fidus-Bilder. Postkarten und Drucke»

Das bekannteste Werk des Malers, Zeichners und Grafikers Fidus (eigentlich Hugo Höppener, 1868-1948) ist das Lebensreform-Motiv «Lichtgebet», das in unzähligen Reproduktionen zur Ausstattung deutscher Wohnungen gehörte. Dagegen wurden Werke von Fidus kaum in Ausstellungen gezeigt.

Um sein umfangreiches Werk einem grossen Publikum zugänglich zu machen, veröffentlichte Fidus seine Bilder und grafischen Blätter als Postkarten oder Drucke. Im Laufe der Zeit hat er in seinem Verlag rund 225 Postkarten herausgegeben und so dazu beigetragen, dass ein grosser Teil seines Werks wenigstens in Reproduktionen bekannt ist.

In der Publikation setzen sich verschiedene Autoren und Autorinnen mit einer Auswahl einzelner Postkarten oder Drucke oder ihren Motiven auseinander. Sie wird herausgegeben von Edi Goetschel und Regula Schenkel.

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Fidus in der Schweiz

1903/04 war Fidus mit seiner Familie in Amden am Walensee, wo ihm zugesagt worden war, er könne drei seiner monumentalen Tempel errichten, darunter «Der Tempel der Erde». Danach war er in Zürich, wo er Illustrationen für eine Preisliste der Firma Günther Wagner (heute Pelikan) zeichnete.

1906/07 war er in Zürich und in Lauenen im Berner Oberland. Von Zürich aus besuchte er damals auch den Monte Verità, den wichtigsten Ort der Lebensreform in der Schweiz. Zu den Bildern, die in Zürich entstanden sind, gehören «Winterabend», «Seelen-Einzelhaft» und «Morgenwunder».

1933 war Fidus für eine Vortragsreise in der Schweiz. In Zürich luden die Vegetarier des Naturheilvereins damals zu einem «Gastmahl mit Fidus» ein.

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Autoren und Autorinnen

Dr. Bernadett Bigalke, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Religionswissenschaftlichen Institut der Universität Leipzig.

Wolfgang Erler, Archivar in der Berlinischen Galerie, von 1985-2014 für die Verzeichnung der Künstlernachlässe (darunter von Fidus) verantwortlich.

Gunnar Finder, M. Sc. Eng., Fidus-Aficionado im privaten Raum.

Elke Hack, Amtsrätin beim Hessischen Landesarchiv, Abteilung Staatsarchiv Marburg, Aussenstelle Archiv der deutschen Jugendbewegung auf Burg Ludwigstein.

Dr. Elija Horn, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Ausbildungsinstitut für Humanistische Lebenskunde des HVD Berlin-Brandenburg.

Günther Klein, Regisseur, Autor und Dozent an der Hochschule RheinMain und der Internationalen Filmschule Köln.

Dr. Malte Lorenzen, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft der Universität Bielefeld.

Dr. Susanne Rappe-Weber, seit 2002 Leiterin des Archivs der deutschen Jugendbewegung auf Burg Ludwigstein.

Lev Vinocour, Pianist, für den Werke russischer Komponisten einen besonderen Schwerpunkt bilden.

Dr. Fritz Franz Vogel, Kulturwissenschaftler, Kunst- und Fotohistoriker, Herausgeber und Kurator.