Warum braucht es Workfair 50+ heute?

Menschen 50+ werden verlieren «wirtschaftsbedingt» ihre Arbeitsstelle. Die Gründe hierfür sind vielfältiger Art. Menschen 50+ verfügen aber auch über ein enormes Wissen, eine breite Erfahrung, haben die Familienplanung meist abgeschlossen, stehen dem Arbeitgeber loyaler gegenüber und sind Montags öfters im Geschäft anzutreffen.

Menschen 50+ werden auf dem Arbeitsmarkt aus Kostengründen diskriminiert (u.a. zu hohe PK Kosten). Viele drohen über das überforderte RAV-Konstrukt direkt in die Sozialhilfe abzudriften. Sie können nicht mehr am Binnenmarkt teilnehmen, nicht mehr in die Sozialwerke einzahlen, belasten ungewollt die Gemeindekassen in Millionen Höhe und haben zudem noch schlechtere gesundheitliche Perspektiven.

Menschen 50+ wollen arbeiten, wie es zurzeit gesetzlich vorgeschrieben ist bis zum 65. Altersjahr. Sie wollen wieder ein Leben in Würde und finanzieller Unabhängigkeit führen. Menschen 50+ verfügen über keine Lobby die ihre Probleme ernst nehmen, die ihre Bedürfnisse kanalisieren und koordinieren. Es braucht Menschen und Unternehmen, die wieder gesellschaftliche Verantwortung übernehmen, neue Lösungsansätze erarbeiten und für die Betroffenen Optionen bzw. Perspektiven erarbeiten.

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Wofür setzt sich Workfair 50+ ein?

Workfair 50+ wurde am 1. März 2016 in Basel gegründet. Der Trägerverein ist konfessionell und politisch neutral, nicht gewinnorientiert. Der Trägerverein engagiert sich einerseits auf politischer und gesellschaftlicher Ebene um wichtige Veränderungen und Anpassungen bestehender Gesetze voranzutreiben. Andererseits möchte er sein wichtigstes Projekt schrittweise vorantreiben. Das Workfair 50+ Haus, ein Kompetenz Zentrum, welches alles unter einem Dach vereinigt – eine zentrale Anlaufstelle von der ersten kostenlosen Beratung, über eine umfangreiche Dossier Betreuung, bis hin zu einem Beschäftigungsangebot auf TZ Basis und einer professionellen Begleitung für mögliche Startups 50+.

Workfair 50+ strebt eine win-win Situation an. Oberstes Ziel ist die Vermeidung, bzw. der Verzicht weiterhin Sozialhilfe beanspruchen zu müssen. Unternehmen sollten erkennen, wie wichtig ein gesunder Altersmix für ihre Marktpräsenz sein kann. Die Kantone und Gemeinden sind finanziell zu entlasten. Die Kunden mit Produkten und Dienstleistungen zu bedienen die bereit sind soziale Verantwortung, Produktqualität und nachhaltige Produktion auf Basis einer solidarischen Marktwirtschaft zu unterstützen und sie über ihr Netzwerk an Dritte weiterzuempfehlen.

Wie können Sie Workfair 50+ sinnvoll unterstützen?

Helfen Sie als Crowdfunder mit unser Projekt voranzubringen. Wir als aktive Selbsthilfegruppe möchten das Schicksal selbst in die Hand nehmen und uns für die Anliegen aller Betroffenen 50+ einsetzen. Wir wollen zusammen mit der FHNW einen Dokumentarfilm drehen, welche auf die Probleme und Bedürfnisse von Erwerbslosen 50+ in den Fokus unserer Gesellschaft stellen soll. «Arbeitslos-Ausgesteuert-Armutsfall»?. Diesen Film möchten wir anschliessend am Workfair 50+ Day im Mai in einer Premiere vor Basler Prominenten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft präsentieren, unsere Anliegen thematisieren und in der Gesellschaft breiter positionieren. An dieser Premiere soll gleichzeitig der Startschuss für unser Millionenprojekt, unserem Workfair 50+ Kompetenz Zentrum 2018 fallen. Über individuelle Netzwerke soll unser Projektkonzept an Dritte weiterempfohlen werden, die materiell oder finanziell mithelfen und dieses auf den richtigen Weg zu bringen.

Werden Sie mit Fr. 50+.- zum Gönner dieses Trägervereins. Oder werden Sie ein Workfair 50+ Mäzen, indem Sie es uns ermöglichen, unser 50+ Haus als Kompetenz Zentrum schneller zu realisieren, auszubauen und ab 2018 in Betrieb nehmen zu können. Teamwork makes Dream work! Besten Dank für Ihr Engagement.