FilmTage Luzern: Menschenrechte

Wir zeigen 13 Filme, die sich der Thematik Menschenrechte in vielfältiger Form widmen: vom gewaltlosen Widerstand über Formen der Vertreibung von Menschen, den Folgen von Migration bis hin zu Rechtlosigkeit von Frauen und Jugendlichen. Es sind Themen, derer globalen Auswirkungen wir uns oft nicht bewusst sind. Die «FilmTage Luzern: Menschenrechte» halten das Grundprinzip der Menschenrechte und die oft schockierende Wirklichkeit der Verletzungen dieser Rechte im öffentlichen Bewusstsein präsent. Durch die Gespräche im Anschluss an die Filme rücken Menschen und Organisationen ins Blickfeld, die sich weltweit für die Einhaltung der Menschenrechte einsetzen. So werden Menschenrechte, Solidarität und Handlungsmöglichkeiten für alle fassbar.

Menschenrechte

Anlass für diese Veranstaltung ist der internationale Tag der Menschenrechte, der jährlich am 10. Dezember stattfindet. Die «FilmTage Luzern: Menschenrechte» bieten für die öffentliche Wahrnehmung der Menschenrechte eine wichtige Plattform. Die Filmvorführungen und die nach dem Film stattfindenden Podiumsdiskussionen haben sich als sehr wertvoll und nachhaltig erwiesen. Die «FilmTage Luzern: Menschenrechte» geben den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, persönlich aktiv zu werden, sei es durch Sammeln von Geld oder Hilfsgütern, sei es durch politische oder interkulturelle Vernetzung.

Finanzierung

Trotz der grosszügigen Unterstützung von öffentlichen und institutionellen Geldgebern kämpfen wir immer noch mit einer Finanzierungslücke von mindestens CHF 4‘000. Menschenrechte gehen uns alle an! So ist unsere Vision, den Anlass möglichst breit abzustützen, und jeder/m von euch die Möglichkeit zu geben, diesen Anlass im Namen der Menschenrechte mitzutragen und seiner Solidarität Ausdruck zu verleihen. Bitte helft uns dabei, diese kleine aber bissige Lücke zu schliessen!

Unsere Auslagen betreffen: Kinomiete, Filmrechte, Honorare und Spesen der Gesprächsteilnehmenden und Moderierenden, Produktion des Werbematerials, Projektleitung und -team.

Projektleitung

Die «FilmTage Luzern: Menschenrechte» werden vom RomeroHaus Luzern, dem Institut für Sozialethik der Theologischen Fakultät der Universität Luzern und dem stattkino Luzern organisiert. Für die Projektleitung und Kuratierung vom RomeroHaus Luzern ist Mailin Scherl verantwortlich. Ihre Ausbildung in Menschenrechte und Islamwissenschaft hat sie im arabischen Orient erprobt und im Projektmanagement in der Schweiz verfeinert.

Im Organisationskomitee sind:

  • Li Hangartner: Leiterin Offene Angebote, RomeroHaus Luzern, feministische Befreiungstheologin, freischaffende Referentin und Publizistin
  • Peter Leimgruber: Mitbegründer und Geschäftsleiter des stattkino
  • Mailin Scherl: Bildungsbeauftragte Offene Angebote, RomeroHaus Luzern
  • Lucia Sidler: Administrative Assistentin, Institut für Sozialethik, Universität Luzern
  • Luisa Grünenfelder und Renate Metzger-Breitenfellner: Freiwillige Mitarbeiterinnen

Filme

  • Timbuktu: Regie Abderrahmane Sissako | Mali 2014 | 100 min |  OV;d
  • Art War: Regie Marco Wilms | Deutschland 2013| 87 min| Arab;d
  • Countdown am Xingu IV: Regie Martin Kessler| Deutschland 2014 | 73 min| OV;d
  • Flowers of Freedom: Regie Mirjam Leuze | Deutschland 2014 | 96 min | OV;d
  • Global Gay: Regie Frédéric Martel/Rémi Lainé| Frankreich 2014 | 52 min| OV;d
  • Hêvî: Regie Yüksel Yavuz | Deutschland 2013 | 99 min | OV;d
  • Io sto con la sposa: Regie Gabriele del Grande |Italien 2014 | 98 min | OV;d
  • Life in Paradise: Regie Roman Vital | Schweiz 2013 | 78min | OV;d
  • Sheherazade’s Diary: Regie Zeina Daccache | Libanon 2013 | 80 min | Arab;d
  • Implosion: Regie Sören Voigt | Deutschland 2010 | 91 min | D
  • Everyday Rebellion: Regie Arman T. und Arash T. Riahi | Österreich, Schweiz 2013 | 52 min | OV;d
  • Giraffada: Regie Rani Massalha | Frankreich, Palästina, Deutschland 2013 | 85 min | OV; d
  • Nairobi Half Life: Regie David «Tosh» Gitonga | Kenya 2012 | 96 min | OV; d