Internationales Frauentreffen in Indien: Mobilisierung und Gewaltfreiheit

Strukturelle, physische und psychische Gewalt hat in den letzten Jahren weltweit erschreckende Ausmasse angenommen. Frauen und Kinder sind unschuldige Opfer. Die riesigen Flüchtlingsströme, die Ereignisse in Afrika (Boko Haram) und die Schlagzeilen der letzten Jahre zur Ausbeutung von Frauen in Indien sind Beispiele dafür.

Doch Frauen wehren sich – mit gewaltlosen Mitteln. Eure Unterstützung finanziert internationale Reisekosten und die Ausgaben in Indien vor Ort für Aktivistinnen, die sich in Ländern wie Armenien, Azerbaijan, Bangladesh, Palestina, Philippinen, Uganda, Kenya aktiv nd gewaltfrei in Organisationen der Zivilgesellschaft für Menschenrechte einsetzen.  

Die Ziele sind: 

  • Die internationale Frauenkonferenz in Indien bringt Frauen aus 27 Ländern zusammen. 150 indische «grassroots»-Aktivistinnen treffen sich mit 50 Aktivistinnen aus aller Welt  
  • Der Austausch stärkt die Rolle von Frauen in gewaltfreien Aktionen für Menschenrechte global.
  • Die Begegnung zeigt Mobilisierungs-und Aktionsstrategien in unterschiedlichen Zusammenhängen auf zur gegenseitigen Ermutigung, Inspiration und Unterstützung  
  • Die Konferenz initiiert ein internationales Solidaritätsnetzwerk im Hinblick auf zukünftige Aktionen für eine gewaltfreie Zukunft, die im «March on Geneva» im Oktober 2020 gipfeln werden.

Das Programm dauert 12 Tage vom 2. bis 14. Oktober 2016:    

  • 3 Tage: Internationale Konferenz; Gandhi Research Foundation, Jalgaon, Maharashtra  
  • 6 Tage: Die internationalen Teilnehmerinnen reisen in Gruppen in ausgewählte Dörfer um Projekte kennenzulernen, in denen Frauen und Männer gewaltlos für Land- und Menschenrechte kämpfen.
  • 3 Tage: Filmfestival für ein breites Publikum mit Filmen aus aller Welt, die sich mit dem gewaltlosen Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit befassen; Indian International Centre, Delhi; Schlussveranstaltung  mit Bericht aus den Dörfern und Planung von Mobilisierungsstrategien für zukünftige Aktionen.

Das Projekt wird vom Förderverein CESCI in Zürich, dem National Gandhian Institute for Nonviolence and Peace IGINP und der Gandhi Research Foundation in Jalgaon (Maharashtra, Indien) unterstützt.

Der Schweizer Förderverein CESCI ist ein seit 20 Jahren bestehender gemeinnütziger Förderverein in Zürich mit rund 300 Mitgliedern jeden Alters, jeder «couleur». CESCI ist kein NGO, unsere AktivistInnen in der Schweiz arbeiten als unbezahlte Freiwillige mit. Wir unterstützen finanziell und ideell ein Zentrum für sozio-kulturellen Austausch in Südinden (CESCI) und den Einsatz der sozialen Bewegung Ekta Parishad für die Rechte armer Landbevölkerungsgruppen in verschiedenen indischen Gliedstaaten. Dazu gehören auch Dorfentwicklungs- und Frauenprojekte.

Eure grosszügige Unterstützung ermöglicht die Teilnahme von Frauen aus ganz Indien und weiteren Ländern des Südens an der Internationalen Konferenz. Das Projekt wird zudem von Stiftungen und der Schweizerischen Botschaft in Delhi unterstützt:

Nun braucht es Euch noch...  und «WE (will) MAKE IT» !!