Darum geht’s
🌸 ZUM TANZSTÜCK 🌸
Ich bin Audrey, Choreografin aus Winterthur, und am 2. und 3. Mai 2026 bringe ich zusammen mit einem 10-köpfigen Team mein neues Tanzstück «Fuck it, I’m a flower!» im Theater am Gleis auf die Bühne. Die ersten Schritte dazu habe ich bereits im Mai 2025 in einer kurzen Recherchephase gemacht. Einige Fotos und Videos davon findet ihr hier auf der Projektseite.
Dieses Stück begleitet mich schon lange als Gedanke, als Gefühl, als Frage: Wie wachsen wir in einer Welt, die uns ständig nach unserer Leistung und Leistungsfähigkeit bewertet?
🌻 WARUM ICH DIESES TANZSTÜCK MACHE🌻
Die philosophische und choreografische Grundlage des Stücks «Fuck it, I’m a flower!» basiert auf der zentralen Haltung: Wir wachsen nicht, weil wir müssen, sondern weil wir es wagen.
Ich habe «Fuck it, I’m a flower!» aus einer tiefen Erschöpfung heraus entwickelt und aus dem Wunsch, anders zu wachsen. Nicht schneller, nicht effizienter, nicht perfekter. Sondern mutiger, weicher, selbstbestimmter.
Für mich ist Selbstfürsorge ein feministischer Akt. Ein Widerstand gegen Strukturen, die uns auslaugen und klein halten. Ein bewusstes Fuck it gegenüber einem System, das uns nach Produktivität bewertet.
Auf der Bühne erzähle ich diese Haltung als Reise in drei Akten:
I. Fuck – Die Erschöpfung
II. Fuck it – Die Selbstfürsorge
III. I’m a flower – Das Aufblühen
Jeder Akt hat seine eigene Bewegungssprache, sein eigenes Licht, seine eigenen Requisiten, Kostüme und musikalischen Atmosphären. Genau diese Elemente möchte ich mit eurer Unterstützung realisieren.
🌷 WER WIR SIND 🌷
Ich arbeite seit 2019 als freischaffende Choreografin in Winterthur und habe das Glück, mit einem wunderbaren Team zusammenzuarbeiten:
Alina Aegerter, Sophie Larson, Gabriéle Andziulyté, Sheang‑Li Pung und Ginger Hobbs bringen dieses Stück als Tänzer*innen mit ihren Körpern, ihrer Sensibilität und ihrer künstlerischen Kraft zum Leben.
Franka Rosalie Feder begleitet uns als Care Person und ist für mich eine wichtige kreative Stimme im Prozess. Sie unterstützt mich als Creative Collaborator in Entscheidungen, die sowohl das Wohl des Teams als auch die künstlerische Richtung betreffen.
Gabriel Mareque komponiert die Musik eigens für diese Produktion. Seine Kompositionen schaffen Atmosphären, die das Thema des Stücks auf eine emotionale Ebene heben.
Adriana Carlota Berwert gestaltet das Bühnenbild und das Lichtdesign. Sie übersetzt die Idee des Wachstums in eine visuelle Welt, die den Raum atmen lässt und die Transformation der Tänzer*innen unterstützt.
Mariane Justen unterstützt mich im Hintergrund und hält die ganze Produktion zusammen. Sie übernimmt alle organisatorischen und produktionstechnischen Aufgaben.
Larissa Streule gestaltet unseren visuellen Auftritt. Sie entwickelt die Flyer, das Plakat und die Social‑Media‑Vorlagen und sorgt dafür, dass «Fuck it, I’m a flower!» auch nach aussen so kraftvoll aussieht, wie es sich für uns anfühlt.
Wir sind ein Team aus Menschen, die an Kunst glauben, an Care glauben und an die Kraft, die entsteht, wenn beides zusammenkommt.
Selbstfürsorge auch neben der Bühne
Selbstfürsorge ist nicht nur das Thema des Stücks, wir leben es auch in unseren Arbeitsstrukturen. Mir ist wichtig, dass alle Beteiligten gesund, motiviert und respektvoll miteinander arbeiten können. Deshalb haben wir Massnahmen eingeführt, die im Kulturbetrieb leider noch nicht selbstverständlich sind:
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Bereitstellen von Materialien wie Blackrolls, Massagebälle und Matten
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klare, transparente Kommunikation über Probenzeiten und Erwartungen
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Raum für individuelle Bedürfnisse
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Ankommen und Cool Down in bezahlter Arbeitszeit
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Snacks und Pausen, die wirklich Pausen sind
Ich möchte als Choreografin und als Arbeitgeberin Verantwortung übernehmen. Denn Care ist nicht nur ein Thema. Es ist eine Praxis.
Dafür brauche ich Unterstützung
Wir möchten mit diesem Crowdfunding die noch ungedeckten Kosten für Kostüme, Bühnenbild, Flyer und Musik finanzieren.
Kostüme für 5 Tänzer*innen = CHF 500
Flyer Gestaltung & Druck = CHF 1500
Bühnenbild inkl. Arbeit = CHF 1500
Musikkomposition (Anteil) = CHF 4500
Jeder zusätzliche Beitrag fliesst in die Löhne der Tänzer*innen, die aktuell auch noch nicht vollständig gedeckt sind.









