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Hintergrund

’«Was die Clienia plant, ist ein herber Verlust und ein Abbau auf dem Buckel der Schwächsten», sagt Tobias Burkhardt. Der Hausarzt ist Präsident des Verbands Hausarztmedizin am Pfannenstiel (Hapmed). […] Er hat eine betagte Patientin, die ihren Mann einmal wöchentlich zu Fuss nach Männedorf in die Dementengruppe bringt, ihn aber sonst daheim pflegt: «Nach Wetzikon kann sie ihn nicht bringen.» Die Situation werde also nicht nur für die Patienten schwieriger, sondern auch für pflegende Angehörige.’

  • Tagesanzeiger 13.12.2017

Die Privatklinikgruppe Clienia AG ist vom Kanton Zürich mit der psychiatrischen Grundversorgung beauftragt, so auch am Stützpunkt Männedorf. Das sozialpsychiatrische Ambulatorium und die beiden Tageskliniken werden aus Gründen der Rentabilität am Standort Männedorf geschlossen (so die Medienmitteilung der Clienia vom 28.11.2017).

Mit dem offenen Brief an Herrn Thomas Heiniger, Regierungsrat und Gesundheitsdirektor des Kanton Zürich und an den Verwaltungsrat der Privatklinikgruppe Clienia AG, machen wir auf die Streichung des regional vernetzten Leistungsangebotes des PZM Männedorf aufmerksam.

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Wer sind wir?

Wir, zwei in der Region tätige, niedergelassene PsychiaterIn haben unserem Erstaunen über die Aushöhlung des Leistungsauftrages des Kantons Zürich durch die Clienia Group AG in dem Offenen Brief Ausdruck verliehen.

Wir wurden über die Resonanz und vom Rückhalt im Kollegenkreis, wie auch anderer Berufsgruppen regional, kantonal und vereinzelt auch von ausserkantonalen Stimmen, vollkommen überrascht.

Mehr als 330 Stimmen meldeten sich bei uns.

Wir entschlossen uns diese Resonanz in Form der Inserate sichtbar werden zu lassen. Der Offene Brief wurde neben den Zeitungsinseraten auf der Website der ZGPP (Zürcher Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie) wie auch auf der Website der hapmed AG (Ärztenetzwerk am Pfannenstiel) aufgeschaltet. Zusätzlich erschienen in allen drei Zeitungen Artikel, die versuchen, die Problematik der angekündigten Kürzungen des Leistungsangebotes am Standort Männedorf, aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu beleuchten. «Ein Erfolgsmodell wird aufs Spiel gesetzt. Für die Allgemeinheit wird die Schliessung des PZM und Verlegung der Angebote nach Wetzikon nicht günstiger», klagt etwa ein anonymer Patient in der ZSZ vom 17.12.2017.

Es wurde von Seiten betroffener Patienten des PZM ebenfalls ein Offener Brief an Regierungsrat Herrn Thomas Heiniger eingereicht. Von Seiten der Politik wurde eine Dringliche Anfrage am 12.12.2017 im Kantonsrat zu diesem Sachverhalt formuliert.

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Dafür brauchen wir Unterstützung

Dieses Crowdfunding dient der Finanzierung der Publikation des Offenen Briefes in den beiden überregionalen Zeitungen der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) und des Tagesanzeigers sowie der regional verankerten Zeitung der Zürichseezeitung (ZSZ) am 19. Dezember 2017. Die Kosten dafür berechnen sich wie folgt:

Inserat NZZ: 20’723.45 CHF

Inserat Tagi: 25’090.55 CHF

Inserat ZSZ: 3’129.10 CHF

Crowdfunding Kommission: 5500 CHF

Crowdfunding Consulting: 600 CHF

Summe: 55043.10 CHF

ZGPP (Zürcher Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie) und PARZ (PsychotherapeutInnen am rechten Zürichseeufer) haben bereits grosszügige Spenden zugesichert.

Sie können mit Ihrem Spendenbeitrag zur Finanzierung des Offen Briefes beitragen - so wird die Veröffentlichung des Briefes solidarisch von Vielen getragen.

Falls Sie Ihre Stimme auch heute noch öffentlich zur Unterstützung des Offenen Briefes abgeben wollen oder in unseren E-Mail-Verteiler einschreiben, melden Sie sich über den Link unten. Ein riesiges Dankeschön Allen für Ihre Unterstützung und schöne Festtage!