
Darum geht’s
Sprache prägt, wer wir sind – und wer gehört wird. Was bedeutet es, sich zugehörig zu fühlen – wenn Sprache zugleich verbindet und trennt? Zwischen Mehrsprachigkeit, Herkunft und gesellschaftlichen Erwartungen entstehen feine, oft unsichtbare Machtverhältnisse: Wer wird verstanden, wer muss sich anpassen – und wer bleibt außen vor?
Unser Film nähert sich diesen Fragen aus einer persönlichen und einer kollektiven Perspektive. Ausgehend vom Gedicht «Ich, die Heimatlosen» von Ani Menua entfaltet sich ein filmischer Raum, in dem Sprache, Erinnerung und Identität ineinandergreifen. Wir begleiten eine junge Frau durch Alltagsmomente in der Stadt – Hektik, Geräusche und Wortfetzen wechseln sich ab mit leisen, persönlichen Augenblicken.
Ihr Weg durch die Stadt verbindet sich mit den Zeilen des Gedichts und dokumentarischen Stimmen von Menschen unterschiedlicher Herkunft, die ihre Erfahrungen von Mehrsprachigkeit und Zugehörigkeit teilen.
Warum dieses Projekt?
Mehrsprachigkeit ist Alltagsrealität – und doch oft mit Ausschluss, Unsicherheit und Anpassung verbunden. Unser Film macht diese Spannungsfelder erfahrbar, ohne sie zu vereinfachen. Er schafft einen Raum für Nuancen. In einer Zeit, in der Fragen von Identität und Zugehörigkeit zunehmend politisiert werden, möchten wir einen poetischen, offenen Zugang schaffen, der zum Nachdenken und Einfühlen einlädt.
Darum brauchen wir eure Unterstützung
Die Dreharbeiten sind abgeschlossen – nun geht es darum, den Film in der Postproduktion fertigzustellen: Schnitt, Sounddesign und finale Bildgestaltung. Außerdem möchten wir den Film auf Festivals zeigen, möglichst vielen Menschen zugänglich machen und die beteiligten Künstler:innen fair entlohnen. Mit eurer Unterstützung helft ihr uns, dieses Projekt abzuschließen und die Stimmen und Geschichten, die darin versammelt sind, sichtbar zu machen.
Jeder Beitrag bringt den Film ein Stück weiter. Danke.







